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Zeit für Menschlichkeit

Modernisierung und Schnelligkeit hat viele Vorteile und die nutze ich gern.
Ob es die Fahrt mit dem Zug oder Auto ist oder ob ich meine Nachricht innerhalb von Sekunden per E-Mail an die anderen versende.  Das finde ich wunderbar.
Technisierung wird dann zu einer Bedrohung, wenn ich sie nicht mehr beherrschen kann, sie mir zu entgleiten droht.
Dieses Gefühl habe ich mitunter, wenn immer zahlreichere Innovationen mein Leben bestimmen, ich nur noch mit Automaten und Systemen „kommuniziere“ , anstelle mit Menschen sprechen kann.
Menschen werden als Kostenfaktor wegrationalisiert und durch Automaten ersetzt.
Wir alle kennen den Dienstleistungsservice, der durch Telefonabfrage funktioniert (‚Bitte drücken sie die 1, wenn sie ….‘).
Es geht nicht mehr darum den Menschen zu helfen, sondern die Menschen den Systemen anzupassen, der dann letztendlich entnervt aufgibt.
Das ist keine Kommunikation mehr – wir folgen Anordnungen von Automaten, Systemen.
Schade, dass wir Menschen uns immer mehr darauf einlassen Knöpfe zu drücken anstelle ein Gespräch zu führen.
Wo bleiben die zwischenmenschlichen Kontakte, der Austausch, das miteinander teilen ?
Ich finde es so erfrischend, in einer Kaffeepause mit meinen Kollegen zu plaudern und zu lachen. Es inspiriert und entspannt mich zugleich, schenkt mir Energie für die nächsten Aufgaben. Wir sollten uns diese Pausen gönnen. Sie sind notwendig, damit unser Gehirn in diesen Ruhepausen die Informationen verarbeiten und richtig ablegen kann.
Wir sollten die Technik und Systeme beherrschen – nicht umgekehrt!
Besinnen wir uns darauf, bevor wir „unter die Räder kommen“ – der Film mit Charlie Chaplin bringt das super rüber.
Lasst uns unser Menschlichsein nicht vergessen,
fangen wir bei uns an  – Jetzt!
Alles Liebe
Evi

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