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Wunder-BAR: Natur pur

15-12  Wunder-BAR Natur pur 1

Der Frühling ist nun fast vorbei, die Rhododendron- und Kastanienblüten sind am Verblühen und sie fallen vom Baum. Der Sommer hat sich in den letzten Tagen mit Temperaturen um die 30 Grad angekündigt. Die Natur verwöhnt uns mit ihrer Fülle.

Die Obstbäume haben nach der üppigen Blüte  Früchte angesetzt und die ersten Süßkirschen sind reif und es beginnt der Wettstreit um die süßen Früchte zwischen Mensch und Vogel.

Die Spargelsaison ist im vollen Gange, ebenso wie der Rhabarber, der zeitgleich geerntet wird. Am 21. Juni – also in einigen Tagen – ist es dann vorbei, dann brauchen diese Pflanzen wieder Ruhe.

Täglich werden auch die Erdbeeren im eigenen Garten reif und schmecken besonders gut, wenn man sie gleich vor Ort isst. Der betörende Duft der Holunderblüten ist dabei ein guter Begleiter und verführt mich jedes Jahr dazu aus den Blütendolden Gelee oder Sirup zu kochen.

Am Rande der Getreidefelder wetteifern Mohn, Kornblume und wilde Kamillenblüten um die Gunst der Betrachter. Diesem herrlichen Farbspiel – Rot – Blau – Weiß-Gelb kann man sich einfach nicht entziehen. Vor dem grünen wogenden Meer des Getreides heben sich diese Farbtupfer besonders gut ab. Wohl dem, der die Zeit und Muße hat sich diesem Schauspiel der Natur hinzugeben.

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Mit dem Juni hat nun auch die Rosensaison begonnen und die Kletterrosen verströmen ihren Duft und erfreuen mit einem üppigen Bouquet an Blüten.

Ich genieße diesen Lauf der Natur in allen Jahreszeiten und bin immer wieder begeistert, wie zauberhaft all das geschieht.

Auch in der Tierwelt ist jetzt Hochsaison und die Tiereltern haben viel zu tun, um ihre Jungen zu versorgen.

Hier in der Umgebung gibt es einige Storchennester und ich schau, ob ich die kleinen Schnäbel der Jungen entdecken kann. Noch sind sie zu klein, um über den Nestrand zu schauen. Es gibt ja inzwischen schon viele Webcams, die es uns ermöglichen ganz nah dabei zu sein.  Hier ist ein Link in denen uns 344 Storchen-Webcams weltweit Einblick in Storchennester ermöglichen.

Ich beobachte die kleineren Vögel in unserem Garten, wie die Meisen, die im Dauerbetrieb ihre Jungen gefüttert haben. Oder das Gartenrotschwänzchen, die ihre Jungen in der Nähe unseres Holzstapelplatzes aufgezogen hat und die Jungen noch füttert, die ganz arglos auf dem Zaun oder der Dachrinne sitzen. Bei den Spatzen hat es dieses Jahr noch nicht mit Familienzuwachs geklappt, auch wenn sich der Spatzenmann redlich Mühe gibt bei der Familiengründung mit  seiner jungen Spatzenfrau. Im letzten Jahr hatte er mit seiner Partnerin zwei Mal Junge groß gezogen, bis diese nicht mehr wieder kam – wahrscheinlich ist sie andren Tieren zum Opfer gefallen. Der Spatzenpapa hat dann tapfer die vier Kleinen allein groß gezogen. Seine Neue scheint halt doch noch etwas zu jung für die Familiengründung.

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Ja – es ist viel los in der Natur. Mir macht es Freude all das Werden und Wachsen mit zu verfolgen und mich daran zu erfreuen.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit.

Liebe Grüße

Evi

 

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