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Wunder-BAR: Ein eigener Garten

15-11  Wunder-BAR Ein eigener Garten

Viele Jahre lag unser kleines Grundstück brach. Ohne Wasser und Strom machte es auch wenig Sinn etwas anzubauen und zu hoffen, dass die Natur dafür sorgt. Also überließen wir es der Natur und kümmerten uns 5 Jahre nicht darum.  Als wir dann vor 3 Jahren mal schauten, was daraus geworden ist, staunten wir nicht schlecht, denn aus den Ahorn- und Pappelsamen waren kleine Bäumchen gewachsen. Das ganze Grundstück war ein Wäldchen geworden. In einer  Herbstaktion  rodeten wir den “Wald” mit Familie und Freunden. Auf das Umpflügen haben wir dann verzichtet und  versucht eine stolperfreie Fläche hinzubekommen. Es hat sich gelohnt. Die Flächen sind grün. Löwenzahn und Gänseblümchen sorgen für schöne Farbtupfer und locken Insekten und Bienen an.

Im vergangenen Jahr haben wir ein kleines Gartenhaus gebaut und einen Brunnen bohren lassen. Strom liefert uns ein Generator. Damit war der Startschuss für das Anpflanzen gegeben.  Als erstes entstand ein Beerenbeet für Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren.  Den “Acker” für die Kartoffeln haben wir dann im Herbst umgegraben und mit Kompost versorgt.

Vor 4 Wochen haben wir dann die vorgekeimten Kartoffeln gesetzt und inzwischen stehen sie prächtig und wir haben sie auch schon angehäufelt. Ich bin wirklich gespannt, wie die Ernte ausfällt.

Auch die Beerensträucher haben sich gut entwickelt und treiben neue Triebe.

Das macht Spaß auf mehr!  Also haben wir weitere Beete vorbereitet – erst die Grasnaben abstechen, schön ausschütteln, dass die Muttererde dran bleibt und mit Kompost umgraben. Da kommt man ganz schön ins Schwitzen – aber es macht wirklich Freude.

Ein langes Blumenbeet am Zaun entlang und vier kleine Beete sind es am Ende geworden. Dort wollen wir dann Gemüse pflanzen. Jetzt ab Mitte Mai, wenn kein Nachtfrost mehr zu erwarten ist, dann geht das Säen und Pflanzen los. Eine Zucchinipflanze habe ich schon geschenkt bekommen.  Die soll Gesellschaft durch Stangenbohnen bekommen.

Jetzt lohnt es sich im Gartencenter mal Ausschau zu halten, was es an Pflanzen gibt. Sicher fällt die Auswahl schwer.

Im Blumenbeet habe ich schon Wiesenblumen und Ringelblumen ausgesät, damit die Bienen und Insekten sich auch dort tummeln können.

Ich bin wirklich gespannt, ob alles aufgeht und wie es sich entwickelt.

Allein die Gartenarbeit ist – obwohl sie anstrengt – auch sehr entspannend. Man sieht den Erfolg der eigenen Arbeit und in der Natur zu sein – das ist so befriedigend und schön.

Auch heute morgen scheint schon wieder die Sonne und lockt ins Freie und mich auf das Grundstück :-) .

 

Alles Liebe

Evi

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