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Weniger ist mehr

13-15 Weniger ist mehr

Fernsehen ist nicht gerade meine Leidenschaft – ich bin eher der Fernseh-Muffel und habe mir vor allem bei Talkshows und Nachrichten eine Info-Sperre auferlegt. Ich staune dennoch, wieviel an ungewollten Nachrichten dennoch bei mir ankommt.

Die dritten Programme im Fernsehen schau ich ab und an rein, weil ich dort Natursendungen und interessante Beiträge finde.

So bin ich beim Zappen auf eine Dokumentation über die  “Minimalisten” gestoßen.

In den USA war es der New Yorker Kelly Sutton, der 2009 damit anfing sich auf das Notwendigste zu beschränken. Kelly Sutton – Interview

Inzwischen ist diese Welle auch auf Deutschland übergeschwappt und findet Nachahmer.  Weniger ist mehr-Reportage

Manche versuchen sich auf 100 Dinge zu beschränken und haben – um das leidige Auswählen abzukürzen – erst einmal alle Dinge in Karton verfrachtet und packen dann nach und nach die Dinge wieder aus, die sie wirklich zum Leben brauchen.

Egal wie radikal und nach welcher Methode wir uns von Dingen trennen, die unser Leben eigentlich belasten – Loslassen befreit. Dieses befreiende Gefühl nach einer Entrümpelungsaktion haben sicher schon viele von uns erlebt.

Ich habe so eine Aktion nach dem Lesen des Buches Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags gestartet. Innerhalb von vier Stunden hatte ich dann nach Mitternacht 3 große blaue Tüten mit alten Klamotten gepackt und war ganz fasziniert von meinem übersichtlichen Kleiderschrank.

Leider ist diese Aktion auch schon wieder Jahre her, so dass meine Schränke wieder so voll sind, dass ich langsam die Übersicht verliere.

Ich kann schon ganz gut loslassen, mich von Sachen trennen – das ist nicht mein Problem. Mein Problem ist, dass ich viele Dinge nicht wegwerfen mag, weil sie noch gut sind. Schließlich hat es auch mit Wertschätzung zu tun, wenn wir die Sachen auch nutzen. 

Im Keller habe ich eine Kiste   stehen, in der ich Dinge eingelagert habe, die ich auf den Flohmarkt bringen wollte – nur bin ich eigentlich kein Flohmarkt-Typ.

Tauschen – Verschenken – Weggeben – ich finde im Internet viele Möglichkeiten, aber so richtig zum Zuge gekommen bin ich noch nicht.

Im Herbst steht ein Umzug bei mir an und ich bin nun gezwungen zu reduzieren, um den Umzugswagen nicht mit unnötigem Zeug vollzuladen. Noch drücke ich mich davor – aber ich MUSS – und ich hoffe, ich bekomme bald den richtigen Schwung dafür.

Bis dahin lasse ich mich noch ein bisschen von den “Minimalisten” inspirieren und von ihnen anstecken.

Ihr werdet meine Erfolge auf meinen Weg in ein befreites Leben auf alle Fälle erfahren.

Liebe Grüße

Evi

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