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Weihnachtszeit

Weihnachtszeit ist auch eine Zeit des Wünschens, weil es Brauch ist sich am Heiligabend zu beschenken.

Wir wünschen einander alles Gute und überreichen meist gekaufte Geschenke. In Gedanken haben wir uns ein preisliches Limit gesetzt und wählen dann aus dem Überangebot des Handels das vermeintlich passende aus.

In manchen Familien ist das Weihnachtsfest zu einem “Warentausch” geworden, weil es inzwischen so erwartet wird.

Die selbstgemalten Wunschzettel werden immer seltener.

Mit wenigen Klicks im Internet landen Geschenke im virtuellen Warenkorb und sind wenige Tage später zu Hause.

Großeltern schenken inzwischen lieber Geld, weil sie nicht wissen, was gerade “in” ist.

Auch ich habe solche Weihnachtsfeste vielfach “zelibriert”. Die Anspannung durch die Erwartungen, die solch ein Weihnachtsfest produziert, haben mich immer belastet.

Seit Jahren schenken wir uns Zeit, die wir im Advent gemeinsam mit Kekse backen verbringen. Am 4. Advent treffen wir uns traditionell zum “Hutzenabend”-einer Tradition  aus dem Erzgebirge. Bei Kaffee, Glühwein und selbstgebackenen Keksen werden Nüsse geknackt, Handarbeiten gemacht und Geschichten in Mundart vorgelesen. Jeder bringt etwas mit, so dass es kein großer Aufwand ist.

Es ist einen schöne Zeit, die wir miteinander mit viel Spaß und  Anekdoten erzeählend verbringen.

Auch der Weihnachtsabend ist wieder zum Heiligen Abend bei uns geworden, seit wir die Zeit für uns als das schönste Geschenk wieder entdeckt haben.

Klar gibt es auch noch Geschenke, aber dies sind eher liebevolle Kleinigkeiten, die im Laufe der Zeit “verbraucht” werden oder Zeit für gemeinsame Unternehmungen und Erlebnisse.

Das hat sich ganz gut bewährt in unserer Familie und seitdem freue ich mich wieder auf Weihnachten, weil ich mich wirklich entspannen kann.

Alles Liebe

Evi

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