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Was unsere Lebensfreude nährt

Jede Quelle fließt solange sie „Nahrung“ bekommt, Wassermoleküle, die sich zu Wassertropfen vereinen und ihren Weg zu einer der vielen Quellen und Wässerläufe finden. Regen, geschmolzener Schnee oder Tautropfen, die ins Erdreich sickern – alles ist „Nahrung“ für eine Quelle.

Genauso braucht unsere Lebensfreude-Quelle Nahrung - Nahrung in Form von Erlebnissen, Ereignissen, Augenblicken, die uns Freude machen – ein nettes Lächeln, Treffen mit Freunden, eine tolle Überraschung – es gibt so vieles, was unsere Freude nährt.

Das ist die „äußere“ Lebensfreude – eben die, die wir von außen erfahren, durch äußere Umstände, äußere Faktoren.

Da hat jeder seine ganz eigene Favoriten-Liste.

Wo fühlen wir uns am wohlsten und mit wem ?

Was trägt zu unserem Wohlbefinden bei ?

Wodurch fühlen wir uns richtig gut ?

Dann gibt es noch die „innere“ Lebensfreude – dass was unser Inneres zum Klingen bringt, uns aufbaut, selbstbewusst handeln lässt, uns Selbstvertrauen gibt, ein Gefühl der Gelassenheit, welches Glück in uns hervorruft.

Unsere Lebensfreude ist wie eine Blume, die Licht und Wasser braucht, um zu wachsen und zu blühen – aber auch Wurzeln mit denen sie Nährstoffe und Wasser aufsaugen kann, um Samen und Ableger zu bilden, um damit über den Winter zu kommen und jedes Frühjahr wieder neu zu erblühen.

Regen, Wind und Sonne – das sind die „äußeren“ Voraussetzungen.

Die Fähigkeit der Wurzeln und Blätter dies in lebensspendende Energie umzuwandeln sind die „inneren“ Bedingungen.

Die Blume braucht beides – die „inneren“ und „äußeren“ Faktoren -  ebenso wie wir – sonst sind wir nur halb.

Konzentrieren wir uns nur auf die „äußeren“ Faktoren, die unsere Lebensfreude nähren, dann schauen wir nur nach außen. Wir sind „auf der Jagd“ nach Augenblicken und Ereignissen, die unsere Quelle der Lebensfreude zum Sprudeln bringen. Dabei vergessen wir, dass die Quelle in uns.

Schauen wir aber nur nach innen, dann , beschäftigen uns nur mit unseren Wünschen und Träumen, unserer Spiritualität, dann können wir schnell den Boden unter den Füßen verlieren und abheben oder wir sondern uns ab, werden eigensinnig, eigenwillig, werden Einzelgänger.

Zur wahren Lebensfreude brauchen wir die Beziehung zu anderen Menschen UND unsere innere Quelle.

Lasst uns achtgeben, dass wir immer gute Freunde an unserer Seite wissen, die uns auch Freiraum für uns selbst lassen.

Ich wünsche Euch allen eine gute Balance zwischen Eurer „äußeren“ und „inneren“ Quelle der Lebensfreude – lasst sie sprudeln !

Freudige Grüße

Evi

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