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Veränderung

Der Frühling ist die Jahreszeit mit den meisten, sichtbarsten Veränderungen.

Die Sonnentage werden länger, die Temperaturen steigen, die Natur erwacht aus ihrer Winterruhe. Die Frühlingsblumen brechen durch die Erde und präsentieren sich in bunten Farben. Das Gelb der Forsythien leuchtet bis in die Abendstunden und Grün wird zur dominierenden Farbe in Wald und Flur. Wir  können fast zuschauen, wie die Grashalme wachsen.

In keiner Jahreszeit verändert sich unsere Umwelt so rasant, wie im Frühling. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell das geht.

Der Frühling lädt gerade dazu ein, es ihm gleich zu tun, macht Lust auf Veränderung.

Neues wagen, Altes loslassen, sich befreien von Lasten, Hindernisse beseitigen, Platz schaffen, Durchatmen, Lebensfreude tanken, den Energieschub und die Kraft des Frühlings nutzen. Eine gute Zeit es einfach zu tun.

Veränderungen brauchen Wissen, Bewusstsein, Motivation, Möglichkeiten und Wiederholungen.

Oft steht hinter dem Wunsch zur Veränderung das Wissen, die Einsicht, dass sich durch diese Veränderung etwas in unserem Leben verbessert.

Wir nehmen uns vor Sport zu treiben, uns gesünder zu ernähren, mit dem Rauchen aufzuhören, weniger Alkohol zu trinken, mehr zu schlafen – weil wir wissen, dass es gut für unseren Körper ist.

Wissen ist Macht , aber Wissen allein reicht nicht – wir müssen auch handeln.

Die Brücke vom Wissen zum Handeln ist das Bewusstsein, uns bewusst machen, wie dieses Wissen uns persönlich betrifft. Wir müssen uns einen genauen Überblick über unsere persönliche Ist-Situation verschaffen, z. B. Ernährung:

Was esse ich wann und wieviel?

Was davon ist ungesund?

Wann nasche ich ? Warum?

Durch das bewusst machen unserer Essgewohnheiten können wir unsere Schwachstellen erkennen und Alternativen finden, diese zu beseitigen. Wir können Ungesundes von unserem Einkaufszettel verbannen oder durch Gesundes ersetzen. Mit der entsprechenden Motivation im Hinterkopf  fällt uns die Umsetzung leichter. Dabei ist es hilfreich unser Ziel, unser Motiv zum Handeln so konkret wie möglich zu benennen und durch kleine Schritte und kurze Zeitabschnitte eine gute Erreichbarkeit des Ziels sicher zu machen.

Wir haben das Wissen für eine gesunde Ernährung, das Bewusstsein, dass für unsere Gesundheit wichtig ist und wir sind motiviert es auch wirklich zu tun.

Um tatsächlich ins Handeln zu kommen müssen wir uns Möglichkeiten für eine gesunde Ernährung schaffen, d. h. in unseren täglichen Ablauf integrieren – oder die Möglichkeiten uns ungesund zu ernähren ab-schaffen, d. h. die Chips- und Gummibärchen- Vorräte reduzieren bzw. abzuschaffen.

Ist nichts im Haus, ist die Versuchung sehr viel geringer “schwach” zu werden. Das hilft auch bei Alkohol und Rauchen oder anderen “Lastern”. Gelegenheit macht Diebe – also Gelegenheiten abschaffen und bessere Alternativen und Möglichkeiten finden.

Es gibt immer eine gesündere Alternative, wir müssen sie nur kennen und anwenden.  Wir brauchen deswegen nicht auf gelegentlichen Knabberspaß verzichten.

Anstelle gesalzener Erdnüsse, Chips oder Pralinen lieber zu Mandeln (pur) oder bitterer Schokolade greifen.

Obstsalat nascht sich besser, als einen Apfel aufessen.

Mit der Zeit findet jeder seine ganz persönlichen gesunden Alternativen.

Wenn wir diese regelmäßig wiederholen und zu guten Gewohnheiten machen, steht einer gesunden Lebensweise nicht mehr viel im Weg.

Da heißt es nur: Dranbleiben!

Veränderung=Wissen+Bewusstsein+Motivation+Möglichkeit+Wiederholung

Das ist  meine Formel für Veränderung. Es ist sinnvoll, diese in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob wir die neue Gewohnheit “drauf haben” oder in alte Verhaltensmuster zurückfallen.

Wenn wir merken, dass es noch nicht so richtig klappt, dann einfach schauen, welchen Teil der Veränderungsformel wir vernächlässigt haben. Dann heißt es nachsteuern bei Motivation, Möglichkeiten, Wiederholungen, so dass es in unser persönliches Alltagsleben gut rein passt.

Alles Liebe und Lust auf Veränderungen wünscht Euch

Evi

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