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Veränderung II

Wie sich  Veränderung bei jedem Einzelnen vollzieht ist auch abhängig von seinem Wesen.

Draufgänger haben eine andere Art sich zu verändern, als Besonnene.

Lass ich mich von anderen mitreißen, anstecken, wenn es um’s verändern geht – oder kann ich es besser im Alleingang, mach es mit mir selber aus.

Woraus beziehen wir ganz persönlich  unsere Energie, wenn eine Veränderung ansteht?

Es gibt Energie, die aus Bewegung schöpft, der Vielfalt und Energie, die aus Ruhe, der Einfachheit kommt.

Wir können Energie aus der Begegnung mit anderen Menschen schöpfen und aus uns selbst, wenn wir allein in der Natur sind.

Sind wir ‘Lerchen’, die zeitig aufstehen und am frühen Morgen zu Höchstform auflaufen  oder ‘Nachtigallen’, die schwer in Gang kommen und am Nachmittag bis in den Abend hinein aktiv sind.

Was sind unsere ganz persönlichen Antreiber, die bei uns wirken?

Es ist gut das für sich persönlich herauszufinden, denn damit können wir Veränderung leichter vollziehen.

Antreiber in Form von Zielen, die uns motivieren, Befürfnisse, die wir uns erfüllen wollen, der Wunsch nach Anerkennung, Liebe und Mitgefühl.

Für den Einen bedeutet das auf  Reisen gehen, die Welt und andere Menschen kennenlernen  – während die Anderen ihr zu Hause gemütlich herrichten und dort auftanken.

Das für sich selbst herauszufinden ist spannend und heilsam zugleich.

Herausfinden, was uns im Inneren unseres Herzens vorwärts treibt. Und auch herausfinden, wo wir angetrieben werden – also durch Druck von außen aktiv werden. Herausfinden, wie wir ‘ticken’  – wir selbst, unsere Partner und Mitmenschen. Dabei die Gemeinsamkeiten nutzen, Unterschiede erkennen und akzeptieren.

Gerade in Partnerschaften ist es oft schwer sich abzugrenzen, ohne den anderen abzuweisen.

Der Wunsch Vieles gemeinsam zu tun kann zur Gewohnheit werden, lässt uns mit der Zeit unsere Einzigartigkeit verblassen. Der Eine ordnet sich dem anderen unter. Bei älteren Ehepaaren kann man das häufig beobachten.

Veränderung ist vor allem auch die persönliche Entfaltung, das Einsetzen und Nutzen unserer Talente und Stärken.

Das motiviert uns und macht uns Spaß. Wir haben Erfolg, bekommen Anerkennung.

Darauf sollten wir den Fokus unserer Veränderungen legen –  im Aus-nutzen unserer Talente, die uns in die Wiege gelegt wurden.

Jemandem nachzueifern, den wir bewundern, weil er das Talent hat, was uns fehlt – das bringt nur Verzweiflung und Misserfolge mit sich.

Wenn wir etwas in unserem Leben ändern wollen, weil wir fühlen, dass es an der Zeit ist, dann sollten wir alles aufspüren, was uns dabei unterstützen kann:

- unser wahres Wesen erkennen

- unsere inneren Antreiber kennen lernen

- ‘Lerche’ oder ‘Nachtigall’ ?

- woraus beziehen wir unsere Energie ?

- Neues oder gewohnte Umgebung ?

- Trubel oder Stille ?

- mit  gleichgesinnten Menschen zusammensein

Achtung! Partner und Familien werden misstrauisch, wnn wir gewohnte Rahmen verlassen, wenn wir uns verändern. Darauf müssen wir innerlich vorbereitet sein.

Es hilft, wenn wir mitteilen, dass  es unser Wunsch ist, mal etwas in unserem Leben zu ändern, wir es versuchen und ausprobieren wollen.

Wir sollten es nicht erklären oder rechtfertigen – denn das würde uns selbst verunsichern , denn jede Veränderung ist Neuland für uns. Wir wissen ja selbst noch nicht, was uns wirklich erwartet und damit müssen wir auch erst einmal klar kommen.

Wichtig ist nur, dem Partner verständlich zu machen, dass es unser ureigenster Wunsch ist, diese Veränderung zu wagen, für mehr Lebensfreude, die dann allen wieder zugute kommt.

Ich wünsche Euch alles Gute für den Mut zu Veränderung und damit zu mehr Lebensfreude.

Alles Liebe

Evi

 

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