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Unberechenbare Natur

13-16 Unberechenbare Natur

Ich habe schon ein bisschen gebraucht, um diese Hochwasserkatastrophe zu verarbeiten – auch wenn ich persönlich nicht selbst betroffen bin.

Unvorstellbar, wie viel Wasser da über die Ufer getreten ist, wieviel Angst, wieviel Unsicherheit, wieviel Existenzen zerstört wurden – all das macht mich sprachlos.

Menschen, Tiere, Pflanzen –  alle  waren den Fluten ausgeliefert.   

Viele von Ihnen haben schon zum zweiten Mal – nach der großen Flut von 2002 – ihr Hab und Gut verloren.

Und das Unwetter geht weiter – Gewitterstürme mit viel Regen und Hagel haben wieder zu Zerstörung geführt.

Wie alles im Leben haben auch diese Naturkatastrophen eine zweite Seite.

Ich war sehr beeindruckt, wie arrangiert die jungen Menschen sich gefunden und Hilfe per Facebook organisiert haben.  Da hat sich das virtuelle Netzwerk für eine gute Sache bewährt und so für schnelle Hilfe an den richtigen Orten gesorgt.

Nachdenklich macht mich jedoch, wie können solche Katastrophen in Zukunft verhindert werden?

Welcher Weg ist der richtige? – der Natur wieder mehr Raum zu geben oder die Schutzwälle und Deiche höher und umfassender zu bauen, um die Natur in Grenzen zu halten? Das werden die Menschen in den jeweiligen Gebieten sicher noch ausführlich diskutieren und letzten Endes wird es auch dort eine Frage des Geldes sein, welche Konzepte wirklich umgesetzt werden.

Hoffen wir, dass die Vernunft siegt und kreative Lösungen für Mensch und Natur gefunden werden.

Die Elemente der Natur halten sich nicht an künstliche Grenzen – sie werden nur eingedämmt. Das sollten wir Menschen einfach respektieren.

Das fängt sicher im Kleinen bei uns selbst im eigenen Garten an – ob wir dort alles Unkraut verbannen oder uns an den Gänseblümchen und Löwenzahn im Rasen erfreuen können.

Ich mach mir einen grünen Smoothie aus Brennnessel, Giersch , Löwenzahn und Vogelmiere. In Kombination mit frischem Obst, einer Banane und Wasser schmeckt es lecker – ist ein gesundes Kraftpaket für unseren Körper , hält fit und macht gute Laune.

Also dann – fangen wir mit kleinen Veränderungen bei uns selbst an – denn viele kleine Aktionen bringen uns alle ein kleines Stückchen voran und vermitteln uns ein gutes Gefühl.

Liebe Grüße

Evi

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