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Palmsonntag

 

Der Palmsonntag ist der letzte von sechs Sonntagen der Fastenzeit und der Sonntag vor Ostern.

An Palmsonntag wird dem Einzug Jesus Christus nach Jerusalem gedacht. Jesus Christus wurden auf seinem Einzug Palmwedel vom Volk auf den Weg gelegt. Palmen wurden als heilige Bäume verehrt und galten als Sinnbild des Lebens, des Sieges, der Unabhängigkeit.

Noch heute werden in verschiedenen Regionen Palmstock, Palmbesen oder Palmbuschen gebunden.

Dazu werden Zweige von Weidenkätzchen – auch Palmkätzchen genannt, Buchbäumchen, Wachholder, Stechpalme, Eiche und Zeder an eine Stange gebunden und an Palmsonntag von den Kindern in die Kirche getragen werden und dort gesegnet werden.

‘Die geweihten Zweige sollten nicht nur das Haus bis zur nächsten Erneuerung vor Blitz und Feuersgefahr schützen, sondern sie werden auch mit den Schalen der Ostereier und den Kohlen der Osterfeuer in den Ecken der Felder eingesteckt oder vergraben, um diese fruchtbar zu machen.’ (Meyers Großes Konversations-Lexikon, Bd. 15; Leipzig, 1908, S. 171)

‘In Norddeutschland werden gesegnete Palmstöcke von den Kindern zu ihren Paten und Großeltern gebracht. Dafür bekommen sie meistens eine Kleinigkeit oder etwas Süßes geschenkt.’ (Wikipedia)

Eine besondere Prozession findet in Jerusalem statt. Tausende pilgern mit Palmen und Instrumenten in die Altstadt von Jerusalem. In der St. Anna-Kirche wird dann traditionell der Segen gespendet. (Wikipedia)

 

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