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Ostersonntag

Am Ostersonntag ist der Festtag der Auferstehung Jesus Christus, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.

Ostersonntag ist der ranghöchste Feiertag im Kirchenjahr.

Das Ende der Fastenzeit, das leere Grab – alles zeugt von Neubeginn.

Die schmucklose Kirche während der Karwoche weicht am Ostersonntag wahren Freudenfesten mit üppigem Blumenschmuck und strahlendem Altarräumen.

Mitgebrachtes Essen und die am Gründonnerstag gelegten Eier werden an diesem Sonntag geweiht, es wird der Ostersegen gespendet und die Kirchenglocken erklingen wieder.

Das Leben zieht wieder ein, man kann die Hoffnung und den Glauben an das Gute förmlich spüren.

Es finden Orgelkonzerte und Prozessionen statt.

Allerorts werden die Kinder mit Ostereiern und Schokoladenhasen beschenkt, die sie im frischen Grün suchen.

In der Lausitz ziehen die Ostersänger ihre Runde und begrüßen damit den Frühling.

Die Auferstehung Jesus Christus und die frohe Botschaft verkünden uns, dass der Tod nicht als Ende, sondern als Neubeginn eines neuen Lebens angesehen wird.

Die Hoffnung und Fröhlichkeit des Frühlings bringen Zuversicht für die kommende Zeit.

In Bautzen ist das Osterreiten ein Ausdruck des religiösen und nationalen Gefühls ders sorbischen Volkes und wird seit vielen Jahrhunderten gepflegt. Nach dem Auferstehungsgottesdienst umreiten die Osterreiter dreimal die Kirche, erhalten ihren Segen und reiten hinaus, um die Botschaft der Auferstehung Jesus Christus der Nachbargemeinde Radibor zu überbringen.

 

 

 

 

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