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Ostermontag

Der Ostermontag als zweiter Feiertag ist streng genommen die Fortsetzung des Ostersonntag.

Es wird weiter gefeiert.

In der Stadt Bern ist seit 1720 der Ostermontagsumzug nachweisbar, bei dem die Magistraten vom Münster ins Rathaus zogen und die Handwerke Umzüge durch die Stadt veranstalteten.

In Unterfranken findet der traditionelle Remlinger Eierlauf statt, bei dem die Dorfburschen von Haus zu Haus gehen und um Eier bitten. Diese werden verteilt in einem Gebiet verteilt und einzeln aufgehoben und in einen Korb geworfen, der am Ausgangspunkt steht.

Ein sorbischer Brauch ist auch das  Eierschieben, bei denen Eier den Berg hinabgerollt werden und in einer Kuhle landen sollen.

Beim Eiertrudeln werden Eier über eine Rinne gerollt, stoßen sie ein anderes Ei an, so dürfen sie dieses einstecken.

Osterei und Osterhase sind Zeichen der Fruchtbarkeit, deshalb bringt auch der Osterhase die Eier.

OSTERN – kommt von Osten – die Himmelsrichtung, wo die Sonne aufgeht – auch ein Zeichen für aufgehendes Licht und Leben.

Ostereier an Frühlingssträußen, in den Vorgärten und Wohnungen, selbst bemalt oder kunstvoll verziert – wie in der Lausitz – sind ein eindeutiges Zeichen: Es ist Ostern!

 

 

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