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Mentale Gesundheit

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Die Voraussetzung für MENTALE Gesundheit ist für mich die Fähigkeit mich mit mir selbst zu beschäftigen, indem ich die Verbindung mit meinem ICH aufnehme, mich auf die Suche in mein Inneres begebe.

D. h. auch Gefühle annehmen, zu  fühlen - positive wie negative. Zu sortieren, wann und wo treten diese Gefühle auf. Was sind die Auslöser dafür, dass ich mich so fühle? Bei Wiederholungen: Kann ich Muster dahinter erkennen? – ohne sie zu bewerten!

Gefühle sind bei der Einschätzung unserer mentalen Gesundheit sehr wichtig – sie sind die Signalgeber für uns - geben uns sozusagen  “Grünes” oder “Rotes” Licht. Und je besser wir lernen unsere Gefühle zu beschreiben, zu benennen und zu akzeptieren, desto besser können wir verstehen lernen, welche Gedanken sie in uns auslösen – Gedanken bewerten Gefühle, teilen sie ein in “gut” und “schlecht”. Es ist die Bewertung durch unser Denken darüber. Unser Verstand ist der Scharfrichter!

Kinder kennen keine Angst, Scham, Ohnmacht – solange sie so sein dürfen, wie sie sind. Erst wenn wir Erwachsenen ihnen drohen “Das darfst Du nicht!” , “So etwas macht man nicht!”, “Tue das nie wieder!”

Wenn …., dann…..- Auch gut gemeinte Ratschläge “Tue dies so, dann ist es besser” , “Genau so ist es richtig”, “Pass auf, wie ich /die Lehrerin es macht”  – damit engen wir die Kinder immer mehr ein, sie werden “berechnend”, was ihnen Vorteile verschafft.

Dieses Anpassen verfolgt uns unser ganzes Leben.

Diejenigen, die sich nicht Anpassen wollen/können werden “rebellisch”, “Außenseiter”, “Aussteiger” und werden von den anderen belächelt oder bewundert.

Die anderen gehen den “normalen” Weg bis sie früher oder später (manche auch nie) an den Punkt angekommen, wo sie spüren, dass das nicht alles gewesen sein kann. Trotz Erfolge und Anerkennung im Job fühlen sie eine innere Leere.

Manch einer versucht seine ungelebten Wünsche und Träume auf die Kinder und Enkel zu übertragen und merkt gar nicht, dass er ihnen sein ungelebtes Leben aufbürdet.

Unabhängig, ob wir 30, 60 oder 80 sind – wir haben jederzeit die Wahl uns für UNSER eigentliches Leben zu entscheiden.

Wenn wir uns unsere Gefühle anschauen, zulassen und loslassen können, dann ist der Weg zu unserem ICH frei und wir werden erkennen, was UNS ausmacht und wir wirklich wollen, aus ganzem Herzen.

Wir werden es mit dem Herzen fühlen, was gut und richtig für uns ist und der Verstand wird sein altkluges Geplapper einstellen, seine Ratschläge für sich behalten.

Wer dies von ganzem Herzen will, jetzt das Gefühl hat, dass sich das gut und richtig anfühlt, ist auf dem richtigen – nämlich seinem Weg.

Es ist nicht leicht, seinen eigenen Weg zu gehen, denn unsere “normalen” Mitmenschen haben uns in ihrem Leben als “Konstante” eingeplant. Und jede Veränderung in unserem Leben bewirkt in ihnen den Drang, den Urzustand wieder herzustellen. Dessen sollten wir uns bewusst sein.

Alles Neue stößt zuerst auf Widerstand. Widerstand bedeutet nicht, dass wir aufgeben sollen, sondern nach Möglichkeiten suchen sollen, diesen zu überwinden, aufzugeben oder Widerstand als Triebkraft zu nutzen.

Wichtig ist, dass wir verstehen, dass dies ganz normal ist und Verständnis dafür haben, uns  aber dennoch nicht von UNSEREM Weg abhalten lassen.

Ich wünsche Euch allen ein interessantes und spannendes Jahr auf EUREM Weg.

Alles Liebe

Evi

 

 

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