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Leben leben

 

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Immer mehr wird sichtbar, dass der Mensch sich selbst in den Mittelpunkt des Interesses der Gesellschaft stellen muss.

Hat sich mit der Industriealisierung und Automatisierung der Menschheit das Interesse immer mehr auf Gewinnmaximierung konzentriert, geht den führenden Köpfen hoffentlich allmählich ein Licht auf, dass Maschinen und Computer, Geisterschichten (Produktion ohne Menschen) nicht mehr den Zuwachs an erhofftem Gewinn bringen. All das Produzierte muss an den Mann und die Frau gebracht werden, um es in Geld umzuwandeln.

Durch Werbung sollen künstlich geschaffene Bedürfnisse die Wirtschaft weiter am Laufen halten und Gewinne einfahren. Kinder sind besonders empfänglich für Neues. Blinkende Turnschuhe, sprechende Puppen und Bücher, interaktives Spielzeug in allen Bereichen überschwemmen den Markt.

Besonders jetzt in der Weihnachtszeit booomt dieses Geschäft, ebenso wie die Elektronik- und Unterhaltungsindurstrie. Smartphones sind der Renner, so hat man Radio, Fernsehen, Telefon, Fotoapparat als Miniausgabe ständig dabei.

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Die Kinderzimmer werden immer voller, die Menschen immer dicker und kränker, weil materielle Dinge nicht das Wichtigste im Leben eines Menschen ersetzen können: Liebe und Anerkennung – wir Menschen sehnen uns nach Liebe und Anerkennung, DAS hält uns am Leben!

Materieller Ersatz macht uns auf Dauer krank.

Was passiert mit all dem Spielzeug, dem technischen Schnick-Schnack ?  Entweder es fordert unsere volle Konzentration udn Aufmerksamkeit durch immer mehr technische Raffinessen – oder es liegt bald in der Ecke bei all dem anderen Kram.

Wir beschäftigen uns zunehmend mehr Zeit mit materiellen toten Dingen, als mit dem Partner, den Kindern und mit Freunden. Wir lassen uns von Maschinen beherrschen, ohne es zu merken und verarmen in unserem Inneren immer mehr – auch das führt zum Ausgebranntsein – dem Burn out.

Maschinen können keine Liebe und Anerkennung geben, dass können wir Menschen nur selbst tun.

Viele arbeiten lieber noch nebenher, um zusätzliches Geld für diese “Maschinerie” auszugeben, die letztendlich dazu beiträgt, die Beziehungen zu den Menschen untereinander zu zerstören. Mehr davon hilft nicht, sondern verschlimmert das Leiden nur.

Jeder Einzelne selbst muss dafür sorgen, sich diesem Sog aus Konsumzwang und “Alles-besitzen-wollen” zu ent-ziehen, wenn er nicht darin umkommen will.

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Wie viele sehnen sich nach einem ent-schleunigtem Leben, haben den Wunsch mehr Zeit für sich zu haben und bringen doch nicht den Mut auf zu sagen: STOPP, ich mach da nicht merh mit, aus Angst dann nicht mehr dazu zugehören. Das ist ein Trugschluss, denn wir werden immer mehr, die sich diesem “Teufelskreislauf” entziehen, nicht merh verfügbar sind für die Verführungen der Werbung, um falschen Versprechungen auf den Leim zu gehen. Und wir fühlen uns gut dabei.

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Klar ist es anfangs ein komisches, ungewohntes Gefühl “Nein” zu sagen, inne zu halten, aber es fällt mit der Zeit immer leichter auszusteigen. Das einzige Problem dabei ist, wenn unsere Mitmenschen noch in ihren alten Mustern und Verhalten verharren wollen und dafür auf uns zugreifen wollen, wie bisher. Hier müssen wir liebevoll konsequent bleiben und klar kommunizieren, dass wir dafür nicht mehr zur Verfügung stehen.

Das ist auch eine Möglichkeit, sie in unser neues menschlicheres Verhalten einzubeziehen, wenn sie es wollen.  Andernfalls müssern wir ihnen klar sagen, wo unsere Grenzen sind und diese auch einhalten.

Mit der Zeit “trennt sich die Spreu vom Weizen”. Menschen, die uns im Weg stehen verlassen uns, dafür kommen andere in unser Leben, die genauso “ticken” wie wir.

Und das Schönste ist, dass die Beziehung zu den Menschen, die uns wichtig sind intensiver udn harmonischer wird.  Und die Kinder profitieren am meisten davon, wenn sie wieder lernen, dass das schönste Geschenk, liebevolle Eltern und Großeltern sind, die sich für ihre Probleme interessieren und mit ihnen gemeinsam ihre Sorgen udn Ängste vertreiben.

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Schenken wir einander Liebe und Anerkennung aus vollstem Herzen, weil es uns allen gut tut.

Liebevolle Grüße

Evi

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