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Kommunikation

Um Missverständnisse auszuräumen oder zu verhindern, ist es wichtig unsere Kommunikation mal näher anzuschauen.

Kommunizieren, etwas mit-teilen, ist immer eine Aktion zwischen mindestens zwei Menschen, der etwas mitteilt (Sender) und der zuhört (Empfänger).

Wir besitzen viele “Sendekanäle”, ebenso viele “Empfangsstationen”.

Es gibt Menschen, die bevorzugen das gesprochene Wort, empfangen über den Hörsinn.

Andere haben besseren Zugang über Bilder, das geschriebene Wort – sie nutzen vorrangig die Augen.

Blinde Menschen verlassen sich neben dem Hören auf den Tast- und Geruchssinn.

Letztendlich erreichen uns die zahlreichen Informationen über all unsere Sinneskanäle - das meiste erreicht uns unbewusst. Unser Körper registriert und speichert alles, legt es als bewusste und unbewusste Erfahrungen ab.

Unser Körper reagiert auf unterschiedliche Situationen auf der Grundlage der gemachten Erfahrungen mit seiner ganz eigenen Körpersprache. Wir tun das unbewusst.

Wir erkennen an der Mimik und Haltung des anderen die Einstellung unseres Gegenüber. Darüber kommunizieren wir zu 70% – meist unbewusst. Damit ist die Körpersprache das am meisten angewandte Kommunikationsmittel, auch wenn uns das nicht bewusst ist.

Wir reagieren auf unser Gegenüber mit Sympathie oder Ablehnung. Wir merken sehr schnell, ob die “Chemie” stimmt oder nicht. Unser Unterbewusstsein “scannt” unsere Mitmenschen, vergleicht in Bruchteilen von Sekunden mit bereits gemachten Erfahrungen und legt die neuen Informationen in der gleichen “Schublade” ab.

Wir alle kennen das Phänomen des ‘Schubladendenkens’.

Wir sortieren Menschen in verschiedene Kategorien ein und werden selbst in ‘Schubladen’ einsortiert. Einmal ‘katalogisiert’ kommen wir schlecht aus dieser Schublade wieder raus. Das Fatale ist, das negative Eindrücke mehrfach stärker auf uns wirken, als positive.

Das hängt damit zusammen, dass unser Gehirn bei negativen Signalen sofort eine Bedrohung “wittert” und negatives Verhalten fokusiert, um bei einem “Angriff” handlungsbereit zu sein. Kein Wunder, dass die Medien zu 80% Negativ-Schlagzeilen  vermitteln. Die Aufmerksamkeit ist ihnen damit gewiss, das ist hirntechnisch abgesichert.

Leider trägt das auch dazu bei, dass wir immer mehr zum Jammern neigen, d. h.  immer zuerst die negative Seite betrachten und oft wird gar nicht mehr nach der positiven Seite geschaut.

Wir wünschen uns alle (mehr) Glück, Gesundheit und Zufriedenheit. Gleichzeitig lassen wir uns vom Strom der  Mießmacher und Jammerer mitreißen und unsere gute Laune ertränken.

Also:      Mehr Lebensfreude durch mehr positive Kommunikation!

Wir selbst bestimmen, ob wir uns der negativen Kommunikation durch Presse und Funk aussetzen.

Wir selbst können durch ein freundliches “Hallo” , ein Kompliment, ein nettes Wort und die Weitergabe guter Nachrichten dazu beitragen, mehr positive Energie in unser Leben zu holen.

“Es gibt nichts Gutes – außer man tut es” – Erich Kästner

Alles Gute!

Evi

 

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