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Gutes wiederholen

Negative Gefühle annehmen, erkennen, die Ursache finden und auflösen – dann haben wir auch wieder Platz für all das was uns gut tut.

Viel zu oft nehmen wir das Gute als selbstverständlich an, registrieren es kaum.

Negatives beschäftigt uns viel stärker, hält uns länger in Bann. Wir empfinden es als Störung. Dadurch wirken sich negative Gefühle intensiver auf unser Leben aus. Kein Wunder, dass wir dann unzufrieden sind, mit uns hadern.

Wenn wir unser Leben mal genau betrachten, dann stellen wir fest, dass es überwiegend mit guten Dingen angefüllt ist. Es lohnt sich , einmal all die Selbstverständlichkeiten wieder einmal bewusst wahrzunehmen.

- Eine warme Wohnung, saubere Kleidung, regelmäßige Mahlzeiten, ein eigenes Bett – das ist in anderen Ländern keine Selbstverständlichkeit.

- Ärztliche Versorgung, Menschen um uns herum, die für uns da sind, wenn es darauf ankommt.

- Arbeit, regelmäßiges Einkommen, Fürsorge – sind feste Bestandteile in unserem Leben, die wir einfach hinnehmen.

- Jeden Morgen aufstehen, sich selbst versorgen können ist ein großes Glück.

Die Begegnung mit Menschen, denen wir uns nah fühlen, sollten wir viel stärker in unserem Gedächtnis verankern.

Erlebnisse, die uns beflügeln, sollten wir einen Ehrenplatz in uns zuweisen, ein Podium – auf das wir guten Einblick haben.

Positives ist der Treibstoff für unser Tun, es bringt uns voran, motiviert uns. Es ist so wichtig, die vielen schönen kleinen Augenblicke zu sammeln, sie aneinander zu reihen, wie Perlen auf einer Schnur und sich daran erfreuen.

Es gibt so viel Schönes - der Wandel der Jahreszeiten, der die Natur immer wieder in neue Gewänder hüllt, Wachsen und Vergehen als Kreislauf des Lebens. Die Natur mit so viel Vielfalt und Gelassenheit ist eine nie versiegende Quelle aus der wir Energie und Kraft schöpfen können.

Menschen, mit denen wir lachen und weinen können, die uns in den Arm nehmen, geben so viel Liebe und Mitgefühl.

Ebenso wie unsere Vierbeiner, die immer an unserer Seite sind, uns so annehmen, wir wir sind.

Das Leben ist so schön, auch wenn es hier und dort mal hakt. Wir sind es, die es mit guten oder schlechten Gedanken begleiten.

Und wir entscheiden selbst, ob wir das Glas “halbvoll” oder “halbleer” betrachten, es ist unsere persönliche Einstellung, unsere Sichtweise, die wertet und bewertet.

Wir sind selbst verantwortlich, ob wir uns negativen Einflüssen hingeben oder sie als Signal sehen etwas daran zu ändern – oder unsere Einstellung dazu zu ändern.

Wie wir es drehen und wenden – wir haben immer die Wahl uns neu zu entscheiden, wir müssen es nur tun.

Dazu wünsche ich uns allen viel Mut.

Herzliche Grüße

Evi

 

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