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Geld – der schnöde Mammon

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Als die Menschheit sesshaft wurde, sich in Jäger und Sammler aufteilte, da begann der Weg der Spezialisierung.

Die Menschen spezialisierten sich auf dem Gebiet, was ihren Talenten entsprach und fertigten auf diesem Gebiet mit Geschick ihre Waren – mehr als sie zum eigenen Bedarf benötigten. Damit fing der Tauschhandel an.

Die Wertigkeit der Waren einzuschätzen, das war den Tauschenden  überlassen, je nachdem, wie sehr sie diese Waren brauchten, um die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen.

Mit der Einführung des Geldes wurde aus dem Tauschhandel der Kauf & Verkauf.

Die Verfügbarkeit regelte den Preis.  Das ist bis heute so.

Die Anzahl der Waren wächst inzwischen ins Unermessliche und wir geben heute einen großen Teil unseres Geldes für Dinge aus, die nicht lebensnotwendig sind –  keine Waren des täglichen Bedarfs sind.

Immer mehr Menschen  verschulden sich für ein eigenes Haus, eigenes Auto, teure Fernseher, Computer oder Smartphones, um “up to date” zu sein.

Aber was brauchen wir wirklich?

Was dient nur dazu, um unseren Status (scheinbar) aufzuwerten?

Inzwischen können das viele nicht mehr unterscheiden, weil die Industrie durch Werbung – vor allem bei jungen Menschen – einen solchen gesellschaftlichen Druck erzeugt, denen sie sich schwer entziehen können.

Will man Teil der Gruppe sein, sind solche Statussymbole unerlässlich, ob Handy, Markenkleidung oder ein teures Hobby.

Erst wenn wir liebe Menschen durch Tod verlieren oder durch Krankheit an Lebensqualität verloren haben, oder wir selbst krank sind – können wir ermessen, wie unwichtig Statussymbole sind, erkennen wir die wahren Werte in unserem Leben.

“Geld verdirbt den Charakter” ;  “Geld macht nicht glücklich, es beruhigt nur” heißt es in vielzitierten Sprüchen – und doch übt es solche Macht auf die Menschen aus.

Wer kein Geld hat, will welches haben.

Wer viel Geld hat, will mehr haben.

Millionäre wollen Milliardäre werden und sie scheuen sich dabei nicht vor Betrug, Steuerhinterziehung und Lüge.

Sie verkaufen ihr Gewissen – oder haben sie gar keines ?

Ist das der Sinn eines erfüllten Lebens?  – nicht für mich!!

Das Beste, was wir unseren Kindern, unserer Nachwelt hinterlassen können ist eine Welt in der sie in Zukunft sorglos leben können - eine Welt ohne Krieg, ohne atomaren Müll, ohne Gifte in der Umwelt.

Aber genau damit wird heute das meiste Geld verdientmit Waffen, Chemie und Elektronischen Artikeln.

Anstelle der Glühbirne werden teure Sparlampen verordnet, die in den Sondermüll entsorgt werden müssen, da sie Quecksilber enthalten.

Wir sollten uns wirklich fragen, was wir für ein gutes Leben brauchen, ein Leben, was unsere Persönlichkeit zum leuchten bringt, unsere Gaben und Talente zum Vorschein bringt, was unserer Gesundheit und dem Schutz unserer Erde dient.

Wir sind einmalig, unsere Erde ist einmalig und doch verhalten sich viele so, als ob es nur eine Frage des Geldes sei.

Geld ist wertlos, wenn es nichts mehr dafür gibt, weil nichts mehr da ist, was für uns Menschen wirklich gut ist.

Es ist nur ein Tauschmittel, es ist sonst nichts!

Alles was wir wirklich brauchen finden wir in uns und in der Natur, die wir uns nutzbar machen.

Das sind die wahren Schätze.

Hier kommt mir die Weissagung der Indianer in den Sinn – den vor vielen Jahren auch die Politiker der “Grünen” gern zitiert haben (warum nicht mehr heute?):

 

“Erst wenn der letzte Baum gerodet,

der letzte Fluss vergiftet,

der letzte Fisch gefangen ist,

werdet Ihr merken,

dass man Geld nicht essen kann.”

13-14 Geld 2

Ich wünsche mir, dass die Menschen es nicht so weit kommen lassen und die wirklichen Werte in ihrem Leben erkennen, schätzen und lieben werden.

Der wunderbare Frühling lädt uns dazu alle ein.

 

Liebe Grüße

Evi

 

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