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Erreich-BAR: Ziele 2014 – Umsetzung

Ich habe mir mal Gedanken gemacht, was ich alles bei der Umsetzung meiner Ziele beachten sollte.

Was kann ich wann auch wirklich TUN?

- was täglich ?

- was wöchentlich?

- was monatlich?

- was sind Projekte?

- was ist jahreszeitabhängig (witterungsabhängig)?

- was muss ich mit anderen abstimmen?

- was muss ich im Vorfeld organisieren/klären?

Wenn ich die feste Absicht habe, die Garage aufzuräumen, dann muss ich mich mit allen anderen „üblichen Verdächtigen“ verabreden, die dort Sachen gelagert haben. Es hilft mir ja nichts, wenn ich nur meine Sachen sortiere und Platz schaffe, den die anderen dann gern wieder belegen.

Dann gilt es Zeiträume festzulegen, in der es sinnvoll ist die Garage auszuräumen. Dafür bietet sich das Frühjahr gut an. Dafür am besten zwei bis drei Wochenenden einplanen – für den Fall, das Wetter spielt nicht mit. Für die Abfahrt des anfallenden zusätzlichen Sperrmüll ebenfalls gleich einen Termin bei der Müllabfuhr klar machen. Brauchen wir für die neue Ordnung Regale, Boxen oder Ähnliches , so sollten wir diese vorab ebenfalls besorgen und schon eine Ahnung haben, wofür wir sie nutzen wollen. Überhaupt ist es sinnvoll sich vorab über die Aufteilung einig zu werden, z. B  einen Bereich für Zubehör Malerarbeiten, alles was mit Reparaturen in der Wohnung zu tun hat , Auto-Zubehör und was sonst noch einen Platz in der Garage verdient hat. Darüber sollte man sich schon bei der Planung des Termins einig werden, nicht dass es zu Streitigkeiten während des Aufräumens kommt. Das wird eine echte Herausforderung werden.

Vorhaben, die uns nur persönlich angehen, sind am einfachsten für unsere Planung – aber weil sie nur von uns abhängen, sind wir geneigt sie immer gern zu verschieben, anderen Vorhaben unterzuordnen. Dann ist die Gefahr groß, dass wir sie ganz hinten runter fallen lassen. Es ist also besser auch sie fest einzuplanen.

Aktivitäten, die wir mit anderen unternehmen müssen im Vorfeld abgesprochen und vereinbart werden. Gibt es Aktivitäten, die sich wöchentlich wiederholen oder einen festen monatlichen Termin erlauben – dann sollten wir dies auch so planen. Jeden Mittwochabend – oder jeden ersten Samstag im Monat – das prägt sich besser ein, als zufällig vereinbarte Termine.

Gerade beim Thema Gesundheit ist Disziplin und Regelmäßigkeit gefragt, wenn wir uns vornehmen mehr Bewegung in unser Leben zu bringen – feste regelmäßige Termine und Zeiten in den Kalender eintragen und am besten Mitstreiter für’s Mitmachen begeistern. Nicht gleich zu viel vornehmen, denn das kann dann auch wieder zu „Versagen“ führen, wenn wir es nicht durchhalten. Weniger ist am Anfang mehr. Es bringt mir gar nichts, wenn ich mir vornehme jeden zweiten Tag 5 km zu laufen, wenn ich bis dahin ein Couchpotato war. Realistisch und ehrlich zu uns selbst sein.

Ich fahre gern mit dem Fahrrad und habe mir für dieses Jahr vorgenommen 1.000 km zu fahren. Manch einer wird müde in sich hinein lächeln und andere werden es als herausfordernd ansehen.

Ich habe über meine Fahrgewohnheiten nachgedacht und sehe es als realistisches Ziel in den weniger radfreundlichen Monaten Januar, Februar, November, Dezember jeweils 50 km pro Monat zu fahren und in den anderen Monaten 100 km zu radeln. Im Schnitt sind 10 km pro Tour eine gute Planung, zeitlich immer drin und auch sportlich keine große Herausforderung. Dran bleiben ist da die Devise.

Andere Projekte – wie mein Familien-Foto-Kochbuch- läuft über das ganze Jahr. Die Bilder und der Text müssen im November stehen, damit ich das Buch dann auch fertig machen kann.

So schaue ich mir alle meine Teilziele genau an – und plane die Zeiträume für die Umsetzung ein, Vorbereitungen mit einbegriffen. Das gibt mir ein gutes Gefühl und ich hoffe, dass ich ganz viel davon umsetzen kann.

Ich habe mir auch Zeit für mich ganz persönlich eingeplant – MMM – Meeting mit mir – habe ich es genannt, als ich noch berufstätig war und ich belasse es dabei.

So habe ich Struktur in meine Vorhaben und Aktivitäten gebracht, was mir helfen soll, dass ich auch dran bleibe und nicht ins Schlusen gerate. Auch wenn ich gern mal in den Tag hineinlebe und das auch weiter tue, gab es doch immer wieder Tage, wo ich mich geärgert habe, weil ich Dinge, die mir gut tun nicht getan habe, weil ich mich nicht dazu aufraffen konnte. Manches Mal muss man sein eigenes Glück auch aktiv in die Hand nehmen und etwas dafür tun und nicht nur abwarten.

Dafür habe ich mit meinem „Ziele 2014“ Projekt gute Voraussetzungen für mich geschaffen. Ich werde euch von Zeit zu Zeit darüber berichten, wie es voran geht. Auch von meinen Misserfolgen und Hindernissen werde ich berichten – denn die gibt es immer und darauf bin ich auch vorbereitet.

 Bis dahin viele liebe Grüße

Evi

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