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Erreich-BAR: Ziele 2014 – Rückschau II

14-05 Erreich-BAR Rückschau II

Nachdem ich Rückschau gehalten habe, alle meine Erfolge von 2013, alles was ich im vergangenen Jahr erreicht habe pro Lebensbereich (Beruf, Familie, Gesundheit, Freizeit, persönliches Wachstum) über einige Tage gesammelt und aufgeschrieben habe, war ich sehr erstaunt, wie viel ich doch erreicht hatte. Im Rückblick kam mir das Erreichen vieler Erfolge gar nicht so schwer vor. Ich hatte sie mit einer gewissen Leichtigkeit und oft unbewusst erreicht. Andere waren richtige Schwerstarbeit.

Es gibt also die Möglichkeit auch mit Leichtigkeit Erfolge zu erreichen. Um diese Leichtigkeit auch  2014 zu haben, habe ich mich gefragt:

Warum habe ich das erreicht?

Warum habe ich weniger Überstunden gemacht?

Warum habe ich die Pflichten im Haushalt neu verteilt?

Diese Frage habe ich bei jedem Erfolg, bei jedem erreichten Ziel gestellt und mir anschließend auch beantwortet. 

So ist die Antwort auf meine beiden Fragen:

Ich hatte das Bedürfnis nach mehr Freizeit, mehr Zeit für mich. Dieser Wunsch hat mich angetrieben, an meinen Zielen dran zu bleiben. Um diesem Bedürfnis nach mehr Freizeit auch Gewicht zu geben, habe ich mir gleichzeitig Aktivitäten für meine Freizeit in den Kalender eingetragen, habe sie festgehalten. Noch mehr Verbindlichkeit habe ich dadurch geschaffen, indem ich mich mit Freunden verabredet habe, mit denen ich diese Vorhaben gemeinsam gemacht habe.

Bei der Beantwortung dieser Frage, kommen wir fast automatisch mit unseren Bedürfnissen und Werten in Kontakt, unseren Wünschen und Träumen. Bedürfnisse und Werte  sind gute Antreiber für die Zielerfüllung – sie wirken stark im Unbewussten. Und da wir wissen, dass unser Verstand nur 5% all unsere Entscheidungen beeinflusst, sind wir gut beraten uns auf unser Unterbewusstsein – was mit 95% der wirkliche Beherrscher unserer Entscheidungen ist – zu verlassen.

Mit den Bedürfnissen und Werten haben wir unsere inneren Antreiber gefunden. Das ist schon mal eine gute Voraussetzung. Das führt uns gleich zur nächsten Frage:

Welches Bedürfnis steckt dahinter? Welchen Werten entspricht das ?

Es ist sehr wichtig, das oder die Bedürfnisse, die hinter jedem Erfolg stecken zu erkennen und aufschreiben. Wir müssen uns unserer eigenen Bedürfnisse wieder bewusst werden, aus unserem Unterbewusstsein holen und aktiv für die Erfüllung unserer Ziele und Wünsche einsetzen. Wenn wir unsere Bedürfnisse kennen, dann können wir auch etwas für sie tun.

wie z. B. das Bedürfnis nach Freiheit, Unabhängigkeit, Sicherheit, Beständigkeit, Veränderung, Ehrlichkeit, Vertrauen, Wertschätzung, Respekt, Mitgefühl, Warmherzigkeit, Liebe, Anerkennung,……

Da hat jeder andere Bedürfnisse – wir sind ja einzigartig – also steht auch zu EUREN ganz eigenen Bedürfnissen.Fühlt in euch hinein – fühlt es sich gut an, dann ist es auch wirklich  EUER Bedürfnis (und nicht eines, was wir der anderen wegen haben sollten). Dabei begegnen  wir auch unseren Werten. Oft ist es unser inneres Bedürfnis unseren Werten zu entsprechen, sie leben zu können.   Werte, die wir im Laufe des Lebens von unseren Eltern und den Menschen um uns herum mitbekommen haben, die uns ans Herz gewachsen sind, die wir verinnerlicht haben und die wir verteidigen.

Trotzdem habe ich manche Ziele nicht erreicht, obwohl das Bedürfnis dazu da ist, ich den Wunsch immer noch habe, es zu erfüllen.

Was hat mich dann davon abgehalten? Hier habe ich festgestellt, dass es Menschen in meiner Umgebung gibt, die – aus welchen Gründen auch immer – mir abgeraten haben, ein bestimmtes Ziel zu verfolgen, die mir das ausgeredet haben, mir das nicht zugetraut haben, die mich demotiviert haben.

Oder um bei den erreichten Zielen und Erfolgen zu bleiben:

Wer hat mich dabei unterstützt?

Menschen, die uns nahe stehen, die unsere Werte anerkennen oder  gleiche Werte wie wir haben, sind ein Glück. Sie unterstützen uns, freuen sich mit uns über unsere Erfolge.  

Andere haben meine Ideen unterstützt und waren selbst davon begeistert. DAS hat mich auch angetrieben, mir Mut gemacht, mich motiviert. Sie haben mir dabei geholfen, dass ich mir meiner eigenen Stärken und Talente bewusst geworden bin. Sie haben mir meine Fähigkeiten genannt, die ich habe. Es ist sehr hilfreich von außen zu erfahren, welche Talente und Stärken wir haben, denn wir selbst nehmen sie als so selbstverständlich wahr, dass sie uns oft nicht bewusst sind.

Das hat mich zur nächsten Frage geführt:

Welche Stärken und Talente habe ich?

Das braucht auch wieder Zeit und gute Freunde, die uns ehrlich sagen, was sie an uns schätzen. Ich habe dann auch nachgefragt, woran sie diese Stärke bei mir erkennen. Und sie haben mir Beispiele genannt, die mir das wirklich bewusst gemacht haben.  Es ist unglaublich und schön, was da zutage tritt und motiviert mich.

So kenne ich jetzt ein Teil meiner Stärken und Talente, kann sie jetzt bewusst wahr nehmen und will mich darauf konzentrieren anstelle meine Energie in die Verbesserung meiner Schwächen zu stecken, die dennoch meine Schwächen bleiben.

Dazu gibt es auch eine tolle Fabel, in der Ente, Hase und Vogel alle die gleichen Lernfächer belegen: Schwimmen, Laufen, Fliegen und alle das Ziel haben gleich gut zu werden. So muss die Ente – die zwar gut schwimmen und auch Fliegen kann – viel Zeit und Energie für das Laufen aufbringen. Dabei verletzt sie ihre Schwimmhäute an den Füßen und sie verschlechtert sich im Schwimmen. Ähnlich ergeht es dem Hasen, der sehr gut Laufen kann, aber beim Schwimmen und Fliegen total versagt. Auch dem Vogel ergeht es schlecht, als er versucht sein Laufen zu verbessern – ihm hat  die Katze die Schwanzfedern ausgerissen. Sie alle wollten gleich gut Fliegen, Schwimmen und Laufen können – sie haben versucht ihre Schwächen zu verbessern – aber letztendlich haben sie ihre Stärken vernachlässigt und sind nun eine Ente, die nicht mehr gut schwimmen kann, weil ihre Schwimmhäute verletzt sind – ein Vogel mit ausgerissenen Federn, der nicht mehr richtig fliegen kann und ein Hase, dessen Krallen so sehr gewachsen sind, dass er nicht mehr schnell laufen kann.

Die Moral von der Geschichte: Besinn dich auf deine Stärken und setze dir DEINE eigenen Ziele!

Mit der  Beantwortung der vier Fragen bekommen wir die für uns passenden Antreiber und Unterstützer – also Garanten, die uns bei der Zielerreichung sehr gut helfen, die uns Freude und Leichtigkeit vermitteln und uns motivieren. Das sind sozusagen unsere “Zugpferde” – oder für die Autofahrer die PS unter der Haube.

Diese Fragen werde ich bis zum nächsten mal auch für mich beantworten (Erreich-BAR: Ziele 2014 – Rückschau III ) und dann schaun wir mal weiter.

Liebe Grüße

Evi

 

 

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