Themen

Erreich-BAR: Gesunde Ernährung

05-18 Erreich-BAR Gesunde Ernährung

Mein Hauptziel für dieses Jahr ist es meine Ernährung weiter zu verbessern. Dafür habe ich mich auch im Internet umgeschaut und mich  über ganz viele Ernährungsstile und -richtungen informiert.

Im Moment ist die Rohkost sehr im Kommen und hat ganz viele Anhänger. Es gibt viele Rohkost-Blogs mit ganz kreativen Rezepten – vor allen von jungen Leuten. Wenn man dann dahinter schaut, wie diese Menschen zur Rohkost gekommen sind, so war es meistens keine Freiwilligkeit, sondern der Leidensdruck durch Allergien, Krankheiten und Unverträglichkeiten. Die  Schulmedizin hat in allen  Fällen nicht die Lösung für das ursächliche Problem gebracht.

Alle Tiere in der Natur ernähren sich rohköstlich – es gibt keinen “Küchenherd” im Wald oder auf der Heide. Selbst der Elefant, das Nilpferd sind gewichtige Pflanzenfresser und verzichten ganz auf Fleisch. Auch die Schimpansen – unsere nächsten Verwandten im Tierreich haben überwiegend grüne Blätter auf ihrem Speiseplan.

Mit dem Wissen, dass der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll dem menschlichen roten Blutfarbstoff Hämoglobolin fast identisch ist – sie unterscheiden sich nur durch das Zentralatom, beim Chlorophyll ist es Magnesium und beim Hämoglobolin ist es Eisen – liegt es nahe, dass Blattgrün einfach zu gesunder Ernährung gehört.

Ich habe schon mal 2013 mit Grünen Smoothies begonnen, aber nicht durchgehalten. Es ist daran gescheitert, weil ich noch keinen Hochleistungsmixer hatte. Grüne Smoothies brauchen einen Hochleistungsmixer, um richtig “smooth” zu werden. Inzwischen habe ich einen Mixer mit ordentlich Umdrehungen und meine Grünen Smoothies sind wirklich lecker.

Es sind eigentlich nur 3 Zutaten notwendig: 1/2 Obst, 1/2 Blattgrün und Banane für mehr Cremigkeit. Das dann mit 1/3 stillem Wasser auffüllen  – am besten mit  gut gefiltertem Leitungswasser – und dann 1 bis 2 Minuten mixen – je nach Leistung des Mixers und fertig.

Am allerwichtigsten ist es, dass der Smoothie schmeckt – anfangs habe ich ihn mit Apfelsaft aufgepeppt, später mit Ahornsirup oder getrockneten Dattel gesüßt. Da ist Experimentieren angesagt.

Blattgrün und Obst entsprechend der Jahreszeit – im Winter nehme ich Feldsalat, Grünkohl, Spinat, Ruccola, Möhrengrün und Petersilie.  Äpfel, Birnen, Apfelsinen – was grad Saison hat.

Mit diesem  morgendliche Powerdrink beginne ich den Tag – für mich genau richtig, da ich eh nicht der Frühstücksmensch bin und er ist ruck – zuck fertig. Den Rest stelle ich dann in den Kühlschrank für das zweite Frühstück.

Bananen sind auch ein Allrounder bei der Rohkost – gemixt als Salatdressing oder gefroren und gemixt als Eis – in Stücke oder nur mit der Gabel zerdrückt – sie schmeckt jedes Mal ein bisschen anders. Gemischt mit Früchten nach eigener Wahl bringt jedes Mal ein anderes Geschmackserlebnis.

Mein Favorit sind z. Z. rohe Zucchini-Nudeln mit Tomatensauce :

6 Tomaten – 6 getrocknete und vorheri eingeweichte Tomaten – 1/2 Zitrone (Saft ) – 4 Datteln – 4 EL Olivenöl

Die Zucchinis mit einem Sparschäler oder einem Spiralschneider zu “Nudeln” schneiden. Die rohen und getrockneten (vorher eingeweichten) Tomaten mit den Datteln, dem Zitronensaft und dem Olivenöl kräftig mixen und auf die Zucchini-Nudeln geben – einfach lecker!

Ebenso wie Chiccorée mit Apfelsinen – alles schön klein geschnippelt und mit Orangen- oder trüben Apfelsaft aufpeppen – fertig!

Als kleines Schmankerl nasche ich gern Energie-Kugeln, aus getrockneten Früchten – entweder Datteln, Aprikosen oder Pflaumen – mit Nüssen, Kokosraspel oder Mandeln gemixt – als frische Zutat gern noch Zitronensaft oder geriebenen Ingwer dazu. Vanille, Zimt und Chili geben dann noch den Extra-Kick. Eine gesunde Nascherei.

So besteht mein Speiseplan inzwischen zur Hälfte aus Rohkost, die ich hauptsächlich in der ersten Tageshälfte esse – aber auf alle Fälle immer VOR gekochtem Essen. Es kommt zu Blähungen, wenn Rohkost nach gekochtem Essen verzehrt wird, da Rohes schneller verdaut als Gekochtes und dann zu Gären anfängt, wenn es danach gegessen wird.

Kein Wunder, dass so mancher zum Rohkost-Muffel wird, wenn der Salat zum Essen und das rohe Obst nach dem Essen zu Magengrummeln führt.

Mir tut die rohe Kost gut und ich werde sie auf alle Fälle beibehalten.

Liebe Grüße

Evi

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Archiv