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Ein Lächeln genügt

Es gibt die seltenen Erlebnisse im Leben, über die wir uns freuen und an die wir immer wieder gern denken: eine bestandene Prüfung, ein gelungener Auftritt, der langesehnte Job, Hochzeit, die Geburt eines Kindes, …. Jeder von uns hat seine ganz spezielle Erinnerung an solche Erlebnisse, an einzigartige Momente, die unser Herz höher schlagen ließen und Augenblicke, die uns zu Freudentränen rührten, wir im Freudentaumel waren.

Solche Ereignisse erleben wir vor allen in Beziehungen mit anderen Menschen und sie sind einmalig. Wir zehren lange von der Erinnerung daran.

Und dann gibt es noch die kleinen alltäglichen Freuden, die Freuden des Alltags, wie es so schön heißt: liebgewonnene Gewohnheiten, Rituale, die uns den Alltag verschönern oder Dinge, die uns im Alltag einfach passieren, über die wir uns freuen können, wie ein freundliches „Hallo“, eine nette Geste, ein schöner Moment.

Diese Momente sind nicht so einzigartig, wie die Großen Erlebnisse, wir können sie praktisch jeden Tag selbst herbeiführen, wir müssen uns nur darüber bewusst sein, dass wir es können und es tun.

Nichts hindert uns daran jedem einen freundlichen „Guten Morgen“  zu wünschen oder lächelnd „Hallo“  zu sagen. Das fängt bei unserem Spiegelbild am Morgen an.

Unser Gehirn erkennt jedes Lächeln und belohnt uns mit ‚Gute-Laune-Hormonen‘ , es unterscheidet nicht, ob es unser eigenes Spiegelbild ist, fremde Menschen oder liebe Freunde, die uns anlächeln.

Ein Lächeln signalisiert Freude und fördert die Bereitschaft dieses Lächeln zu erwidern.

Ein kleines Lächeln ist eine gute Möglichkeit, das eigene Lebensfreude-Barometer (auch das der anderen) ein bisschen anzuheben. Probiert es doch mal aus, ob beim Einkauf, auf der Arbeit, in der S-oder U-Bahn, im Stau – es hilft wirklich.

Wichtig ist, dass unsere Freundlichkeit ehrlich ist und von Herzen kommt.

Gekünsteltes Lächeln , falsches Grinsen sind nur aufgesetzte Grimassen, ohne innere Freude.

Richtiges ehrliches Lächeln umfasst unsere gesamte Körpersprache, vor allem strahlen das unsere Augen aus.

Übrigens benötigen wir für ein freundliches Gesicht mit einem herzlichen Lächeln 17 Gesichtsmuskeln. Bei schlechter Laune müssen wir 43 Gesichtsmuskeln bemühen.

Gute Laune ist also ent-spannend, wenn wir unsere 26 Runzelmuskeln  ausruhen lassen.

Ich wünsche Euch allen eine freundliche Woche und denkt ans Lächeln – es lohnt sich  für alle, denn ein Lächeln verschenken macht gute Laune und oft bekommen wir eines zurück.

Mit lächelnden Grüßen

 Evi

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