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Die 4 Jahreszeiten

Hast Du eine Jahreszeit, die Du besonders magst?
Oder ist es immer die Jahreszeit, die gerade nicht an der Zeit ist?
Mir ging es früher so: im Hochsommer erinnerte ich mich gern an den viel zu schnell vergangenen Frühling. Im Winter träumte ich vom warmen Sommer und dem goldenen Herbst, während ich an nasskalten Herbsttagen die weiße Schneepracht des Winters herbeisehnte.
Mit den Jahren lernte ich die Einzigartigkeit jeder Jahreszeit, eines jeden einzelnen Monates im Jahr zu schätzen.
Der Winter mit seinen kurzen Tagen und wenig Tageslicht hat mir oft zu schaffen gemacht. Es war die Dunkelheit, die sich auch auf mein Gemüt geschlagen hat. Jede weiße Schneeflocke wurde von mir freudig willkommen geheißen.
Wennn die Natur sanft in eine Schneedecke gehüllt wird, alles in Weiß strahlt, dann reflektieren die Schneekristalle das wenige Licht und selbst in der Dunkelheit der Nacht schimmert das glitzernde Weiß.
Die nasskalten Tage im Januar mit viel Regen und wolkenbehangenem Himmel passten gar nicht so recht zum Winter.
Der Februar brachte uns Frost und Schnee und schenkte uns die ersten Sonnentage.
Inzwischen hat der März begonnen und die Sonne geht immer früher auf – wir können im Hellen zur Arbeit fahren – und sie geht auch später unter, so dass wir auch noch nach der Arbeit etwas vom Tageslicht haben.
Der Weg der Sonne am Firmament wird immer länger und ich kann es allabendlich beobachten, dass sie immer westlicher am Horizont untergeht. Sie steigt auch immer höher, so dass die Schatten immer kürzer werden und das Licht in fast alle Ecken scheinen kann.
Da, wo die Sonne am längsten hinscheinen kann, sind die ersten Frühjahrsblüher schon am Blühen.
Während die Christrosen, gelben Winterlinge und Schneeglöckchen sich durch die Schneedecke gekämpft haben, nutzen die Krokusse die warme Frühlingssonne und setzen mit ihrer Blütenpracht die ersten Farbtupfer in die Vorgärten.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Zeit in den Frühling.
Evi

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