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Der zweite Sonnentag

Ich hätte nie geglaubt, dass ich einmal die Sonnentage mit Euch zähle, weil ich sie so sehr vermisse. Hier im Norden sind sie in diesem Winter bisher selten. Freunde aus anderen Gegenden haben da mehr Glück.
Gestern,am Samstag morgen, wachte ich auf und beim Blick aus dem Fenster sah ich einen fast wolkenlosen Himmel.
Das versprach einen sonnigen Morgen! Die Dämmerung wurde heller und kündete den Sonnenaufgang an.

Laut Internet sollte es 8:14 Uhr soweit sein. Die Berliner können den Sonnenaufgang 20 Minuten vor uns bewundern und noch weiter westlich gelegene Gebiete müssen dann noch einige Minuten warten, bis bei ihnen die Sonne aufgeht.
Kurz entschlossen zog ich die Jacke über, schnappte meinen Fotoapparat und lief dem Sonnenaufgang entgegen.
Hinter den Häuseren schimmerte schon das aufsteigende Morgenrot.


Als ich an der Lichtung ankam, war es gleich soweit.
Es war einfach wundervoll, als die Sonne langsam hinter dem Horizont auftauchte.

Mit jeder Minute stieg der orange-rote Feuerball höher,

 

 

leuchtete immer heller und tauchte den eisigen Wintermorgen in helles Sonnenlicht.

Die aufziehenden Wolken legten bald einen Schleier über die Sonne. Wenige Minuten später verschwand sie ganz in den Wolken.


Erst am Nachmittag gab es noch kurze Sonnenaugenblicke.

Heute ist es wieder ganz trübe und der einsetzende Schneeregen spiegelt die steigenden Temperaturen wider. Das bedeutet Glatteisgefahr. In den kommenden Tagen wird es Plusgrade geben und die weiße Schneedecke zum Schmelzen bringen.
Mal sehen, was der Winter uns noch beschert. Hoffentlich ein paar mehr Sonnentage.

Alles Gute

Evi

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