Themen

Dankbarkeit

Die Zeit des Abschied nehmens ist nun vorbei, die Geschenke und Karten liegen wohlsortiert auf meinem Tisch und auch die Blumen sind noch nicht verwelkt.

Beim Blick auf all das empfinde ich immer wieder tiefe Dankbarkeit – Dankbarkeit, dass ich all diesen Menschen begegnet bin, wir ein Stück des Weges miteinander gegangen sind, gemeinsame Erlebnisse teilen konnten, einander beigestanden haben und uns gegenseitig unterstützt haben. Dafür bin ich in meinem Herzen zutiefst dankbar und werde mich gern an diese Zeit erinnern.

Diese Dankbarkeit löst in mir eine Zufriedenheit mit mir und meinem Leben aus. Klar hätte ich hier und dort einiges anders machen, mich anders entscheiden können, aber wäre ich dann heute in der gleichen Situation? Nein – es hat alles seinen Sinn, auch, dass ich jetzt zu Hause bin und all die Dinge in Angriff nehmen kann, die ich bisher – aus Zeitgründen- nicht mit der Intensität, wie ich sie mir gewünscht habe, machen konnte.

Ich freue mich einfach nur zu sein – ohne Termindruck, ohne Zeitdruck. Dieses Sein möchte ich in vollen Zügen genießen.

Ich möchte mehr Zeit mit dem Fotografieren verbringen, vieles ausprobieren. Fotografieren entspannt mich und lässt mich Dinge im Alltag ent-decken, die ich sonst so nie gesehen hätte. Es offenbart mir eine andere Sicht auf unsere Umwelt.

Auch für das Mandala malen und dabei ent-spannen werde ich wieder mehr Zeit haben.

Gesunde Ernährung liegt mir sehr am Herzen und mein Körper dankt es mir mit Energie und Fitness. Gerade jetzt, wo uns der Herbst so viele Früchte schenkt, ist es eine Freude all das auszuprobieren. Aus dem Buch “Vegan for fun” von Attila Hildmann, was ich zum Abschied von meinen Kolleginnen und Kollegen geschenkt bekommen habe, werde  ich viele Dinge nachkochen. Es ist einfach wunderbar, was man aus Dingen, die in der Natur wachsen alles zaubern kann. Dabei möchte ich auf gute  Lebensmittel zurückgreifen – solche, die im eigenen Garten wachsen oder aus der Region kommen und der Jahreszeit entsprechend angeboten werden. Ich möchte weitgehend auf die industriell hergestellten und verarbeiteten, konservierten Nahrungsmittel verzichten. Es kann nicht gesund sein, wenn Tiere industriell hoch gezüchtet und nur auf Masse getrimmt werden. Der Stress, den die Tiere dabei haben, bleibt im Körper und wird mit dem Verzehr an uns weitergegeben.

Was die Zeit sonst noch so mit sich bringt – ich werde es sehen. Ich freue mich auf all das Neue oder Wiederentdeckte und werde es in meinem Leben willkommen heißen.

Liebe Grüße und vielen Dank an alle, die mein Leben bereichert haben

Evi

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Archiv