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Rückschau

Erreich-BAR: Jahresrückblick

16-10-rueckblick-2016

Das Jahr 2016 war kein leichtes Jahr für mich.

Es dauert doch seine Zeit den schnellen Tod beider Elternteile und den Verkauf des Elternhauses zu verarbeiten, zu verkraften – ja es hat mich Kraft gekostet, das spüre ich auch heute noch. Dennoch haben diese Herausforderungen auch wieder Einiges in mir erweckt, was ich sonst so nie entdeckt hätte. Die Fähigkeit mich auf sachliche Fakten zu konzentrieren und getrennt von den damit verbundenen Emotionen – das war mir sehr hilfreich beim  Ausräumen und dem Verkauf des Hauses., welches für die ganze Familie ein zentraler Familienmittelpunkt war, den Zusammenhalt der Familie symbolisiterte. Dieser Mittelpunkt ist nun nicht mehr, jetzt gibt es drei Mittelpunkte – der meiner Brüder und meiner. Diese Mittelpunkte werden nun zu den zentralen Mittelpunkten unserer Familien, unserer Kinder, Schwiegerkinder und Enkel. Natürlich treffen wir uns gern auch alle mal bei uns oder bei meinem Bruder. Jetzt sind wir die ältesten in unseren Familien.

Zu den Geschwistern meiner Eltern halte ich jetzt wieder verstärkt Kontakt, sie gehören ebenso zu meinen Wurzeln, wie meine Eltern und damit zu meiner Ahnenreihe. Gern erinnern wir uns gemeinsam an frühere Zeiten, als ihre Eltern und Großeltern , meine Großeltern und Urgroßeltern noch lebten.

Auch wenn sich jetzt einige Kontakte gelöst haben, die nur durch meine Eltern noch gegeben waren, so hat sich auch das geklärt und jeder von uns kann nun seiner Wege gehen, ohne lästige Pflichtbesuche. Das macht es auch wieder leichter.

2016 habe ich auch sehr viel Zeit mit meinem Enkel verbracht. Dafür bin ich sehr dankbar, dass ich das miterlben darf. Es hat sich eine ganz besondere Beziehung daraus entwickelt, die es so wahrscheinlich nur zwischen Enkel und Großeltern gibt. Wir haben ihn in guten Zeiten gegleitet und bei Krankheiten mit behütet. Wir haben die ersten Stürze, Beulen, blaue Flecke  und Platzwunden miterlebt, getröstet und Mut gemacht.

Rückzug habe ich beim Gärtnern in unserem Garten gefunden. Es ist von Vorteil, wenn sich der Garten nicht unmittelbar in Hausnähe befindet, so konnte ich wirklich komplett abschalten. Zwar wurden meine Bemühungen – vor allem bei der Kartoffelernte – von den Wildschweinen durchkreuzt, die sich in unserem Garten gütlich getan haben. Wir haben dann die Kartoffeln “notgeerntet” und soweit es ging alles wieder hergerichtet. Komisch, dass sie nur bei uns waren – die Nachbarn wurden verschont. Bei uns haben sie sogar den Rasen vor dem Grundstück umgegraben. Als Optimist sage ich mir, dass wir wahrscheinlich den nahrhaftesten Boden haben, wo sich Tiere noch wohl fühlen – denn auch der Maulwurf hat ihn für sich entdeckt. Auch das darf sein. Es zeigt mir, dass die Natur bei uns noch in Ordnung ist.

Zeit und Muße für kreatives Sein hatte ich in diesem Jahr nicht – weder für das Fotografieren, das Malen, Stricken und Handarbeiten – danach war mir einfach nicht zumute. Eigentlich schade, denn daraus habe ich auch immer viel Energie bezogen. Nun ja – ich hoffe, dass ich 2017 wieder mehr in meine eigene Schöpferkraft komme, mich inspirieren lasse von der Natur, von Menschen, die mir zugetan sind, von  meiner eigenen Kreativität. Darauf freue ich mich schon.

So hat halt jede Zeit ihren eigenen Sinn – 2016 hat mich herausgefordert, hat mir viel Kraft abverlangt und mir offenbart, wozu ich alles noch fähig bin. Ich habe neue Menschen kennen gelernt, alte Bekanntschaften erneuert und vor allem Kraft aus meinen Freundschaften geschöpft.Meine beste Freundin und ich – wir sind immer für einander da, können uns hundertprozentig aufeinander verlassen und wir geben uns gegenseitig Halt in schwierigen Zeiten.

Es ist wirklich erstaunlich, wie viel wunderbare Energie ich von virtuellen Freunden bekomme. So bin ich unter anderem  seit 2008 in Kontakt mit drei Frauen aus unterschiedlichen Regionen. Wir schreiben uns fast täglich, tauschen uns aus, teilen unseren Kummer und unsere Erfolge – es ist wirklich WUNDERVOLL – und – es funktioniert.

Danke, für euer Sein, Danke für eure Freundschaft, Danke für’s Teilen, Danke für euer Mitgefühl, Danke für eure helfende Energie – schön, dass es euch gibt!

In diesem Sinne freue ich mich auf 2017 – was ich zu einem Jahr der eigenen Schöpferkraft machen möchte, ich möchte wieder kreativ tätig sein, aus der Vielfalt der Möglichkeiten schöpfen und erschaffen.

Alles Liebe!

Ich wünsche allen einen guten Rutsch in das neue Jahr!!!

 

Herzliche Grüße

Evi

Erreich-BAR: Rückschau und Aussichten

Der Beginn eines neuen Jahres ist für mich immer auch eine Möglichkeit auf das vergangene Jahr zurück zu schauen, so wie ich es schon die letzten beiden Jahre getan habe.

Die lange Krankheit meines Vaters und der Tod beider Elternteile haben meine Zielplanung gehörig durcheinander gewirbelt, so dass mein Rückblick etwas anders ausfällt als in 2014 und 2015.

Was ist in den vergangenen 12 Monaten passiert? – welche Ereignisse, Erlebnisse, Geschehnisse haben mein Leben beeinflusst?

Was war gut? Was war herausfordernd?

Was habe ich von meinen Zielen erreicht? Was habe ich nicht erreicht? Warum nicht?

Rückblickend bin ich auch für das Jahr 2015 dankbar, hat es mir doch viele schöne Erlebnisse beschert. Ich habe 2015 noch viel Zeit mit meinen Eltern verbracht und dafür bin ich besonders dankbar. Ebenso bin ich sehr dankbar, dass sie ihr 10. Urenkel noch kennen gelernt und einige Zeit mit ihm verbracht haben. Zeit, die ich mir jetzt besonders nehme, um einen Teil seiner Entwicklung mitzuerleben.

Da mir Gartenarbeit Spaß macht und mich gleichzeitig entspannt, habe ich viel Zeit im Garten verbracht. Das Anlegen von Beeten, das Säen und Anpflanzen von Blumen und Gemüse und beim Wachsen und Reifen zuzusehen – das ist ein tolles Gefühl und wird mit essbaren Ergebnissen belohnt. Ich war wirklich erstaunt, wie  gut die Ernte der Roten Bete, des Mangold, der Kräuter und Tomaten war. Die Kartoffelernte war so gut, dass ich eine Kartoffelmiete anlegen musste, um auch im Winter eigene Bio-Kartoffeln zu essen.

Meine Ziele für dieses Jahr werde sie so planen wie 2014, was ich in meinen Beiträgen sehr ausführlich beschrieben habe. Die Gewohnheit alle Termine in Outlook bereits zu Beginn des Jahres einzutragen  und an alle Beteiligten zu verschicken hat sich bewährt.

So werde ich auch 2016 viel Zeit im Garten verbringen, wieder säen, pflanzen und ernten. Auch das Hochbeet, was wir im letzten Jahr gebaut haben, wartet darauf bepflanzt zu werden. Weiterhin bin ich gespannt auf die Ernte-Ergebnisse der gepflanzten Beerensträucher und Erdbeeren. Kartoffeln werde ich auch dieses Jahr anbauen – allerdings nicht so viel, wie letztes Jahr. Mangold und Rote Bete finden auch wieder ihren Platz in meinem Garten.

Ich werde viel Zeit für meinen Enkel und die Familie einplanen. Es ist wirklich schön, gemeinsam Zeit mit allen zu verbringen – ohne Stress und Verpflichtung, einfach, weil man das Bedürfnis hat. So haben sich feste Termine für die  Familie seit Jahren zu schönen Ritualen entwickelt. Diese Termine zu Ostern, Himmelfahrt, Sommersonnenwende, Adventszeit haben sich alle schon notiert.

Ich habe Gutscheine für Therme und Massagen bekommen – ein Hinweis meiner Lieben, mich ein bisschen mehr um mein eigenes Wohlergehen zu kümmern, was ich gern tun werde.

Hauptziel für 2016 ist Loslassen – den Verlust meiner Eltern in Liebe verarbeiten, den Nachlass zu regeln, mein Elternhaus zu verkaufen. Es gibt doch viele Dinge die ich als Erinnerung behalten möchte. Das erfordert den entsprechenden Platz in meiner Wohnung zu finden und vorab Dinge auszusortieren, die ich gut entbehren kann.

Loslassen, Ausräumen, Entrümpeln, Weitergeben oder Wegwerfen – das ist in diesem Jahr dran und eine besondere Herausforderung.

Ich bin optimistisch, dass ich am Ende des Jahres wieder ein gutes Stück Arbeit davon geschafft haben werde.

In diesem Sinne wünsche ich Euch für Eure Vorhaben alles Gute.

 

Liebe Grüße

Evi

 

 

Erreich-BAR: Stand der Zielerfüllung 2014

14-36 Erreich-BAR Ziele 2014 Rückschau

Die Weihnachtsfeiertage sind vorrüber und das alte Jahr nähert sich seinem Ende. Eine gute Zeit um zu schauen, was aus meiner Zielerfüllung 2014 geworden ist.

Anfang des Jahres habe ich mir ganz konkrete Ziele für 2014 gestellt. Der besseren Übersichtlichkeit habe ich diese in einzelne Bereiche aufgeteilt (Beruf, Familie, Gesundheit, Freizeit, Persönliches Wachstum) und diese dann mit ganz konkreten Teilzielen und Terminen gefüllt.

Wie bereits bei der Halbzeitbilanz kann ich ein sehr gutes Fazit bei den Bereichen Familie und Gesundheit ziehen. Da habe ich alles erreicht, was ich mir vorgenommen habe. Alle Familienfeste – und treffen waren gut organisiert und damit total entspannt und unterhaltsam. Es hat sich bei mir bewährt, dass ich die Termine langfristig abgestimmt und per Outlook verschickt habe. Dadurch war es verbindlich und fest geplant. Das werde ich in 2015 beibehalten. Es haben sich noch zusätzliche Treffen und gemeinsame Aktivitäten ergeben – wie z. B. das Brotbacken oder unsere Holzaktion, bei der wir Bäume gefällt, zersägt, gespalten und zu Kaminholz verarbeitet und gestapelt haben. Dabei haben mein Bruder und meine Schwägerin und auch Nachbarn geholfen. Am Ende der Aktionstage hatten wir dann immer auch viel Spaß beim gemeinsamen Grillen.

Auch im Bereich “Beruf” – also meine Verpflichtungen und Tagesroutine – habe ich alles gut erledigt und ich habe eine gewisse Routine entwickelt, so dass mir die täglichen Aufgaben gut von der Hand gehen. Die großen Aufräumaktion Garage & Schuppen haben nicht zu dem Erfolg geführt, wie ich geplant hatte, da müssen wir in 2015 eine Gemeinschaftsaktion in Familie starten, da jeder noch seine “Schätze” dort verborgen hat.

Im Bereich Freizeit habe ich neben meinen Fotokursen vor allem viel Zeit im Garten und in der Natur verbracht und mit dem Fahrrad die Gegend erkundet. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich konnte mich sehr gut dabei entspannen. Ursprünglich wollte ich noch mehr in Sachen Kultur machen, nach Berlin fahren, Ausstellungen und Museen besuchen – aber dazu hatte ich einfach keine Lust und habe es sein gelassen.

Überhaupt hat das “Lustprinzip” die Hauptrolle bei allem gespielt – ich habe in meiner Freizeit nur das gemacht, wozu ich wirklich Lust hatte. Da waren auch Faulenzertage dabei, an denen ich es richtig genossen haben nichts zu tun, faul in der Sonne zu liegen oder auf der Couch mit einem Buch in der Hand oder eben nur so.

Das kostete mich anfangs ein bisschen Überwindung, weil ja das ganze Leben auf Leistung ausgerichtet ist und “Nichtstun” als Zeitverlust und Vergeudung vermittelt wird – aber ich habe diese Zeit wirklich genossen und sie hat mir gute Energien geschenkt. Danach war ich aufgetankt und motiviert anstehende Aufgaben flott zu erledigen.

Ich glaube, wir brauchen den Wechsel zwischen Aktion und Ruhe ganz dringend – wozu ein erlaubtes “Nichtstun” genau so gehört, wie der tägliche Schlaf.

Im Bereich Persönliches Wachstum habe ich meine Projekte gut voran gebracht. Jetzt, wo ich wirklich Zeit damit verbringen kann, meine Gaben und Talente wieder zu entdecken, sie anzuwenden und tolle Rückmeldungen erhalte, möchte ich das auch ganz bewusst tun. Das ermutigt mich weiter zu machen, mich weiter zu ent-decken und mich einzubringen mit dem was mein Wesen ausmacht. Das spüre ich vor allem in der Gruppenarbeit und im sozialen Engagement, wenn ich erlebe, wie die Menschen Mut bekommen selbst wieder aktiver zu werden und dadurch Selbstbestätigung bekommen und dabei “aufblühen”.

Also alles in allem war es ein erfolgreiches und gutes Jahr für mich, was sehr schnell vorüber ging.

2015 werde ich all das fortführen, was gut lief. Das Leben ist endlich und ich habe mir vorgenommen es mit reichlich schönen Erlebnissen zu füllen und es wirklich zu genießen.

Ich werde mir auch für 2015 ganz konkrete Ziele aufschreiben – für mich ist das ein Ansporn aktiv zu sein und dran zu bleiben. Die Jahresrückschau hat mir bewusst gemacht, wie viel ich doch geschafft und erreicht habe – ein tolles Gefühl!

Vielleicht haltet ihr auch eine Rückschau auf all das, was ihr in 2014 erreicht und geschafft habt – es ist wirklich erstaunlich, woran man sich wieder erinnert, was schon vergessen war. Wir haben es verdient uns auch mal selbst zu loben und stolz auf das zu sein, was wir erreicht haben – also lasst es uns auch wahrnehmen und feiern.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch in das neue Jahr, mit schönen Vorhaben als Aussicht auf 2015.

Alles Liebe

Evi

 14-36 Erreich-BAR Ziele 2014

 

Erreich-BAR: Ziele 2014 – Rückschau III

 14-05 Erreich-BAR Rückschau III

 

Bei der Beantwortung der 4 Fragen vom letzten Beitrag  ist mir klar geworden, dass ich die Ziele erfolgreich erreicht habe, mit denen ich meine Bedürfnisse erfüllt habe, die sehr eng mit meinen Werten verknüpft waren und bei denen ich meine Talente und Stärken einsetzen konnte. Dann lief fast alles wie von selbst.

Eigene Bedürfnisse – eigenen Werte – eigene Talente & Stärken, das sind die Perlen, die wir zu einer Erfolgskette zusammenfügen, mit der wir uns schmücken, die wir her zeigen können und an deren Glanz wir uns erfreuen können.

Eigene Bedürfnisse – eigene Werte – eigene Talente & Stärken, das sind unsere inneren Antreiber, die Macht unseres Unterbewusstseins, die 95% die wir zur Erreichung unserer Ziele einsetzen können. Genau darauf sollten wir unsere Ziele ausrichten, unsere Ziele so planen, dass wir  unsere eigenen Bedürfnisse, eigenen Werte, eigenen Talente & Stärken einsetzen, einbeziehen.

Ich betone EIGENE so sehr, weil mir bei der Rückschau auch aufgefallen ist, dass ich Erfolge erreicht habe, mit denen ich anderen geholfen habe ihre Ziele zu erreichen. Es waren nicht wirklich meine Ziele, sondern das Bedürfnis nach Anerkennung und Lob, das Bedürfnis nach Wertschätzung und Respekt. Auch bestimmte Werte, wie Pflichtgefühl, Fleiß, Disziplin – sind auferlegte Werte aus der Kindheit, die mich eher von MEINEN Bedürfnissen abgehalten haben, mir nicht erlaubt haben MEINE Bedürfnisse zu erfüllen, MEINE inneren Werte zu leben.

Diese auferlegten Werte sind wichtig und gut, solange sie uns den Freiraum für UNSERE Bedürfnisse lassen. Wenn diese auferlegten Werte und daraus entstehende Bedürfnisse uns beherrschen, dann machen wir uns abhängig von äußeren Antreibern, von  anderen Menschen und erwarten, dass sie unser Bedürfnis nach Anerkennung und Lob erfüllen.

Wenn wir den Wunsch haben immer mehr unsere eigenen Bedürfnisse und Werte zu leben, dann ist es ganz sinnvoll, wenn wir die erreichten Erfolge noch einmal dahingehend prüfen, welche UNSEREN inneren Bedürfnissen und Werten entspricht und welches äußeren Bedürfnissen und Werten entspricht. Die Erfüllung sowohl der inneren als äußeren Bedürfnisse und Werte bringt uns bei der Zielerreichung voran – aber ich habe festgestellt, dass die INNEREN Bedürfnisse und Werte mehr Kraft und Energie bei mir frei setzen.

Aktion: eigene Bedürfnis- und Werteliste erstellen und nach eigener Priorität sortieren. Liste mit Menschen, die uns nahe stehen, die uns unterstützen, die unsere Werte teilen.

Damit erhalten wir dann ein Liste mit unseren besten „Zugpferden“                                        

Ich bin gespannt, wie meine “Bedürfnis- und Werteliste” aussieht, ob meine “Zugpferde” für meine Ziele 2014 renntauglich sind.

Viel Erfolg beim Aufspüren eurer Bedürfnisse und Werte

Evi

Hier geht es Weiter mit Erreich-BAR: Ziele 2014 – Ziele I .

Erreich-BAR: Ziele 2014 – Rückschau II

14-05 Erreich-BAR Rückschau II

Nachdem ich Rückschau gehalten habe, alle meine Erfolge von 2013, alles was ich im vergangenen Jahr erreicht habe pro Lebensbereich (Beruf, Familie, Gesundheit, Freizeit, persönliches Wachstum) über einige Tage gesammelt und aufgeschrieben habe, war ich sehr erstaunt, wie viel ich doch erreicht hatte. Im Rückblick kam mir das Erreichen vieler Erfolge gar nicht so schwer vor. Ich hatte sie mit einer gewissen Leichtigkeit und oft unbewusst erreicht. Andere waren richtige Schwerstarbeit.

Es gibt also die Möglichkeit auch mit Leichtigkeit Erfolge zu erreichen. Um diese Leichtigkeit auch  2014 zu haben, habe ich mich gefragt:

Warum habe ich das erreicht?

Warum habe ich weniger Überstunden gemacht?

Warum habe ich die Pflichten im Haushalt neu verteilt?

Diese Frage habe ich bei jedem Erfolg, bei jedem erreichten Ziel gestellt und mir anschließend auch beantwortet. 

So ist die Antwort auf meine beiden Fragen:

Ich hatte das Bedürfnis nach mehr Freizeit, mehr Zeit für mich. Dieser Wunsch hat mich angetrieben, an meinen Zielen dran zu bleiben. Um diesem Bedürfnis nach mehr Freizeit auch Gewicht zu geben, habe ich mir gleichzeitig Aktivitäten für meine Freizeit in den Kalender eingetragen, habe sie festgehalten. Noch mehr Verbindlichkeit habe ich dadurch geschaffen, indem ich mich mit Freunden verabredet habe, mit denen ich diese Vorhaben gemeinsam gemacht habe.

Bei der Beantwortung dieser Frage, kommen wir fast automatisch mit unseren Bedürfnissen und Werten in Kontakt, unseren Wünschen und Träumen. Bedürfnisse und Werte  sind gute Antreiber für die Zielerfüllung – sie wirken stark im Unbewussten. Und da wir wissen, dass unser Verstand nur 5% all unsere Entscheidungen beeinflusst, sind wir gut beraten uns auf unser Unterbewusstsein – was mit 95% der wirkliche Beherrscher unserer Entscheidungen ist – zu verlassen.

Mit den Bedürfnissen und Werten haben wir unsere inneren Antreiber gefunden. Das ist schon mal eine gute Voraussetzung. Das führt uns gleich zur nächsten Frage:

Welches Bedürfnis steckt dahinter? Welchen Werten entspricht das ?

Es ist sehr wichtig, das oder die Bedürfnisse, die hinter jedem Erfolg stecken zu erkennen und aufschreiben. Wir müssen uns unserer eigenen Bedürfnisse wieder bewusst werden, aus unserem Unterbewusstsein holen und aktiv für die Erfüllung unserer Ziele und Wünsche einsetzen. Wenn wir unsere Bedürfnisse kennen, dann können wir auch etwas für sie tun.

wie z. B. das Bedürfnis nach Freiheit, Unabhängigkeit, Sicherheit, Beständigkeit, Veränderung, Ehrlichkeit, Vertrauen, Wertschätzung, Respekt, Mitgefühl, Warmherzigkeit, Liebe, Anerkennung,……

Da hat jeder andere Bedürfnisse – wir sind ja einzigartig – also steht auch zu EUREN ganz eigenen Bedürfnissen.Fühlt in euch hinein – fühlt es sich gut an, dann ist es auch wirklich  EUER Bedürfnis (und nicht eines, was wir der anderen wegen haben sollten). Dabei begegnen  wir auch unseren Werten. Oft ist es unser inneres Bedürfnis unseren Werten zu entsprechen, sie leben zu können.   Werte, die wir im Laufe des Lebens von unseren Eltern und den Menschen um uns herum mitbekommen haben, die uns ans Herz gewachsen sind, die wir verinnerlicht haben und die wir verteidigen.

Trotzdem habe ich manche Ziele nicht erreicht, obwohl das Bedürfnis dazu da ist, ich den Wunsch immer noch habe, es zu erfüllen.

Was hat mich dann davon abgehalten? Hier habe ich festgestellt, dass es Menschen in meiner Umgebung gibt, die – aus welchen Gründen auch immer – mir abgeraten haben, ein bestimmtes Ziel zu verfolgen, die mir das ausgeredet haben, mir das nicht zugetraut haben, die mich demotiviert haben.

Oder um bei den erreichten Zielen und Erfolgen zu bleiben:

Wer hat mich dabei unterstützt?

Menschen, die uns nahe stehen, die unsere Werte anerkennen oder  gleiche Werte wie wir haben, sind ein Glück. Sie unterstützen uns, freuen sich mit uns über unsere Erfolge.  

Andere haben meine Ideen unterstützt und waren selbst davon begeistert. DAS hat mich auch angetrieben, mir Mut gemacht, mich motiviert. Sie haben mir dabei geholfen, dass ich mir meiner eigenen Stärken und Talente bewusst geworden bin. Sie haben mir meine Fähigkeiten genannt, die ich habe. Es ist sehr hilfreich von außen zu erfahren, welche Talente und Stärken wir haben, denn wir selbst nehmen sie als so selbstverständlich wahr, dass sie uns oft nicht bewusst sind.

Das hat mich zur nächsten Frage geführt:

Welche Stärken und Talente habe ich?

Das braucht auch wieder Zeit und gute Freunde, die uns ehrlich sagen, was sie an uns schätzen. Ich habe dann auch nachgefragt, woran sie diese Stärke bei mir erkennen. Und sie haben mir Beispiele genannt, die mir das wirklich bewusst gemacht haben.  Es ist unglaublich und schön, was da zutage tritt und motiviert mich.

So kenne ich jetzt ein Teil meiner Stärken und Talente, kann sie jetzt bewusst wahr nehmen und will mich darauf konzentrieren anstelle meine Energie in die Verbesserung meiner Schwächen zu stecken, die dennoch meine Schwächen bleiben.

Dazu gibt es auch eine tolle Fabel, in der Ente, Hase und Vogel alle die gleichen Lernfächer belegen: Schwimmen, Laufen, Fliegen und alle das Ziel haben gleich gut zu werden. So muss die Ente – die zwar gut schwimmen und auch Fliegen kann – viel Zeit und Energie für das Laufen aufbringen. Dabei verletzt sie ihre Schwimmhäute an den Füßen und sie verschlechtert sich im Schwimmen. Ähnlich ergeht es dem Hasen, der sehr gut Laufen kann, aber beim Schwimmen und Fliegen total versagt. Auch dem Vogel ergeht es schlecht, als er versucht sein Laufen zu verbessern – ihm hat  die Katze die Schwanzfedern ausgerissen. Sie alle wollten gleich gut Fliegen, Schwimmen und Laufen können – sie haben versucht ihre Schwächen zu verbessern – aber letztendlich haben sie ihre Stärken vernachlässigt und sind nun eine Ente, die nicht mehr gut schwimmen kann, weil ihre Schwimmhäute verletzt sind – ein Vogel mit ausgerissenen Federn, der nicht mehr richtig fliegen kann und ein Hase, dessen Krallen so sehr gewachsen sind, dass er nicht mehr schnell laufen kann.

Die Moral von der Geschichte: Besinn dich auf deine Stärken und setze dir DEINE eigenen Ziele!

Mit der  Beantwortung der vier Fragen bekommen wir die für uns passenden Antreiber und Unterstützer – also Garanten, die uns bei der Zielerreichung sehr gut helfen, die uns Freude und Leichtigkeit vermitteln und uns motivieren. Das sind sozusagen unsere “Zugpferde” – oder für die Autofahrer die PS unter der Haube.

Diese Fragen werde ich bis zum nächsten mal auch für mich beantworten (Erreich-BAR: Ziele 2014 – Rückschau III ) und dann schaun wir mal weiter.

Liebe Grüße

Evi

 

 

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