Themen

Lebensfreude

Wunder-BAR: Wir sind Weltmeister!

14-25 Wunder-BAR Weltmeister

Oh man, was war das für ein spannendes Spiel !

Die Nerven waren zum Zerreisen angespannt – ein wirkliches Herzinfarkt-Finale.

Auch wenn ich mich wahnsinnig über die Schiedsrichter aufgeregt habe, dass sie die Spieler nicht geschützt haben – dass der junge Kramer so “weggeputzt” werden konnte von den Argentiniern – hat letztendlich das Ergebnis gezählt: 1:0 in der Verlängerung !!!

Am besten hat mir gefallen, dass wirklich ALLE im deutschen Team – einschließlich Betreuer und Busfahrer und alle, die mit dabei waren – eine Einheit gebildet haben und füreinander da waren. Die Ersatzspieler waren ebenso wichtig für das Spiel und haben die Spieler auf dem Platz mental so sehr unterstützt, dass es es eine Freude war zuzuschauen.

Es ist geschafft – keine Mannschaft hat es nach den vergeblichen Anläufen 2006 und 2010 so sehr verdient endlich den WM-Pokal in Händen zu halten, wie die deutsche Mannschaft, die sich noch dazu sportlich fair verhalten hat – keine körperverletzende Fouls eingesetzt hat.

Ich habe Hoffnung, dass diese Spielweise Zukunft haben wird – dass Fußball wieder ein Spiel mit Regeln wird, die eingehalten werden und wo man nicht bangen muss, dass Spieler im Rollstuhl landen könnten – so wie beinahe Neymar. Es ist ein Spiel mit dem Ball – FUSSBALL – kein Ringkampf oder Kickboxen auf dem grünen Rasen.

Ich bin zuversichtlich!

Unsere ganze Nation hat gefiebert und am Ende gefeiert – Freudentaumel in allen Orten Deutschlands und darüber hinaus – einfach schön und verdient!

Der vierte Stern auf dem Trikot !!! Hurra!!!

Danke Deutsches Team!

Danke Brasilien!

 

Liebe Grüße

Evi

 

 

 

 

 

Kalte Herbstzeit

Die Uhr wurde wieder umgestellt, ein untrügliches Zeichen, dass die “dunkle” Jahreszeit beginnt. Das bedeutet im Dunklen zur Arbeit zu gehen und im Dunklen zu Hause anzukommen. Das schränkt die Zeit ein, die wir im Freien verbringen können. Das Wort Frei-Zeit bekommt dadurch eine ganz neue Bedeutung für mich: Zeit im Freien.

Ich habe meinen Tee- und Kerzenvorrat schon mal aufgestockt und die ungelesenen Bücher in Reichweite gelegt.

Der  erste Morgenfrost und der erste  Schneeschauer haben uns  am Samstag gezeigt, dass sich der Herbst von  seiner goldenen Seite verabschiedet hat.

Ja – in zwei Monaten ist Weihnachten vorbei und die Tage werden wieder länger.

“Halloween” steht vor der Tür, die Kürbisse und Kürbisfeste sind ein untrügliches Zeichen. Am Mittwoche ist wieder der 31. Oktober und die Kinder klingeln an den Haustüren und verlangen “Süßes” sonst gibt’s “Saures”. Die kleinen Gespenster, Hexen und Zauberer haben ihre Freude daran gemeinsam durch die Straßen zu ziehen und die Erwachsenen haben ihre Gaben sicher schon parat.

Die Erntedankfeste sind vorbei, der Vorrat an Früchten zu Saft und Marmelde verarbeitet.

Apfelsaft und Holunderbeerengelee stehen für den langen Winter bereit.

Bald beginnt auch die Zeit der Weihnachtsbäckerei, auch wenn in den Regalen der Geschäfte längs alles bereit liegt.

Mich verleiten die langen Abende dazu Zeitschriften mit Backrezepten zu kaufen, die mit Plätzchen zum Verwöhnen werben. Das ein oder andere Rezept werde ich ausprobieren.

Genießen wir die Abende – wer hat bei Kaminfeuer , bei Kerzenschein, mit Tee und selbstgebackenen Plätzchen.

Es ist dieser besondere Duft, der mir diese dunkle Jahreszeit verschönt.

Alles Liebe

Evi

 

Natur pur II

Am 11. Juli berichtete ich von dem Adlerhorst und den drei kleinen Adlerküken, die Anfang Juni geschlüpft sind.
Nun ist es soweit – sie werden flügge.

Nachdem sie zwischenzeitlich von den Naturschützern beringt wurden – das Älteste mit S8, das Mittlere mit S9 und das Jüngste mit S7 – sind sie seit einigen Tagen dabei ihre Flügel regelmäßig zu traineren.

Heute vormittag war es dann für den Ältesten soweit – er hat den ersten Ausflug gewagt – wenn auch nur auf einen Ast hinter der Webcam – man kann es im Bild an dem Schatten erkennen.

Er hat dann noch ein oder zwei Rundflüge gewagt und seine Geschwister haben ihm dabei nachgeschaut.

Es ist also soweit – bald werden die “Kleinen” den Horst verlassen und eigene Wege gehen – oder besser fliegen.

Es waren wunderbare Wochen, die ich miterleben konnte – so nah das Aufwachsen von wilden seltenen Raubvögeln zu beobachten. Ich bin sehr dankbar dafür.

Unsere Kleinen ducken sich ganz flach in den Horst – wollen unsichtbar sein für den ungewöhnlichen Besucher.

 Hier wieder alle drei vereint.

Mal sehen, wenn der Horst verlassen da liegt – es kann nur noch wenige Tage dauern.

Das ist Natur pur !!!

Eine wundervolle Zeit!

Herzliche Grüße

Evi

 

Gutes wiederholen

Negative Gefühle annehmen, erkennen, die Ursache finden und auflösen – dann haben wir auch wieder Platz für all das was uns gut tut.

Viel zu oft nehmen wir das Gute als selbstverständlich an, registrieren es kaum.

Negatives beschäftigt uns viel stärker, hält uns länger in Bann. Wir empfinden es als Störung. Dadurch wirken sich negative Gefühle intensiver auf unser Leben aus. Kein Wunder, dass wir dann unzufrieden sind, mit uns hadern.

Wenn wir unser Leben mal genau betrachten, dann stellen wir fest, dass es überwiegend mit guten Dingen angefüllt ist. Es lohnt sich , einmal all die Selbstverständlichkeiten wieder einmal bewusst wahrzunehmen.

- Eine warme Wohnung, saubere Kleidung, regelmäßige Mahlzeiten, ein eigenes Bett – das ist in anderen Ländern keine Selbstverständlichkeit.

- Ärztliche Versorgung, Menschen um uns herum, die für uns da sind, wenn es darauf ankommt.

- Arbeit, regelmäßiges Einkommen, Fürsorge – sind feste Bestandteile in unserem Leben, die wir einfach hinnehmen.

- Jeden Morgen aufstehen, sich selbst versorgen können ist ein großes Glück.

Die Begegnung mit Menschen, denen wir uns nah fühlen, sollten wir viel stärker in unserem Gedächtnis verankern.

Erlebnisse, die uns beflügeln, sollten wir einen Ehrenplatz in uns zuweisen, ein Podium – auf das wir guten Einblick haben.

Positives ist der Treibstoff für unser Tun, es bringt uns voran, motiviert uns. Es ist so wichtig, die vielen schönen kleinen Augenblicke zu sammeln, sie aneinander zu reihen, wie Perlen auf einer Schnur und sich daran erfreuen.

Es gibt so viel Schönes - der Wandel der Jahreszeiten, der die Natur immer wieder in neue Gewänder hüllt, Wachsen und Vergehen als Kreislauf des Lebens. Die Natur mit so viel Vielfalt und Gelassenheit ist eine nie versiegende Quelle aus der wir Energie und Kraft schöpfen können.

Menschen, mit denen wir lachen und weinen können, die uns in den Arm nehmen, geben so viel Liebe und Mitgefühl.

Ebenso wie unsere Vierbeiner, die immer an unserer Seite sind, uns so annehmen, wir wir sind.

Das Leben ist so schön, auch wenn es hier und dort mal hakt. Wir sind es, die es mit guten oder schlechten Gedanken begleiten.

Und wir entscheiden selbst, ob wir das Glas “halbvoll” oder “halbleer” betrachten, es ist unsere persönliche Einstellung, unsere Sichtweise, die wertet und bewertet.

Wir sind selbst verantwortlich, ob wir uns negativen Einflüssen hingeben oder sie als Signal sehen etwas daran zu ändern – oder unsere Einstellung dazu zu ändern.

Wie wir es drehen und wenden – wir haben immer die Wahl uns neu zu entscheiden, wir müssen es nur tun.

Dazu wünsche ich uns allen viel Mut.

Herzliche Grüße

Evi

 

Licht & Schatten

Als ich vor fast einem Jahr diesen Blog “Lebensfreude-und-mehr” ins Leben rief, hatte ich mir vorgenommen nur Beiträge zu schreiben, die Lebensfreude ausstrahlen und Mut machen voller Zuversicht durch’s Leben zu gehen.

Gern wollte ich die ‘Schattenseiten’ des Lebens einfach ausblenden.

Aber wo Licht ist – da ist auch Schatten und alles hat zwei Seiten, das Eine existiert nicht ohne das Andere.

Das ist mir immer mehr bewusst geworden.

So komme ich nicht umhin mich auch mit der Seite des Lebens zu beschäftigen, die uns die Lebensfreude trübt.

Um Mitgefühl zeigen zu können muss ich auch verstehen, wie sich Gleichgültigkeit anfühlt.

Wer Anerkennung und Aufmerksamkeit geben will, kennt auch Ablehnung und Ignoranz.

Es gibt immer diese zwei Seiten als Teile des Ganzen - so wie Yin & Yan; Liebe & Hass, Neid ; Achtung & Respektlosigkeit; Zuversicht & Mutlosigkeit, Angst; Gelassenheit & Aufregung, Verwirrung; Entspannung & Druck.

Es ist wichtig anzuerkennen, dass beide Seiten existieren, auf uns wirken.

Es ist wichtig zu erkennen, was Hass, Wut, Angst, Ohnmacht,…. mit uns machen.

Und es ist gut zu wissen, wie wir diesen negativen Gefühlen begegnen, um uns nicht von ihnen vereinnahmen zu lassen.

Deshalb werde ich mich damit auseinandersetzen und versuchen den Weg zu mehr Lebensfreude aufzuzeigen, trotz der Schatten.

Probleme, schwierige Menschen, Missgeschicke, Fehler – sind Lektionen, die wir lernen müssen, um immer mehr Freude in unser Leben zu holen.

Probleme wollen gelöst werden, also müssen wir uns den Schattenseiten unseres Lebens stellen, uns die negativen Erlebnisse genauer ansehen: Was wollen sie uns zeigen?

Wenn wir den Mut haben dies zu tun, ohne Vorurteile, ohne Bewertung, ohne Schuldzuweisung, sondern einfach nur durch objektives Beobachten, die Wirkung einer Ursache erkennen – dann sind wir auch in der Lage sich der Ursache unserer Probleme zu stellen und sie durch Beseitigen der tatsächlichen Beweggründe aufzulösen.

Nur so funktioniert eine dauerhafte Problemlösung.

Wegschauen, Ignorieren – das verlängert das Leiden nur, denn die Lektionen wiederholen sich in unserem Leben solange, bis wir sie gelernt haben.

Ich möchte in den nächsten Beiträgen gern über meine Erfahrungen mit den ‘Schattenseiten’ des Lebens berichten und Euch Mut machen und anregen Eure Probleme aktiv anzugehen, als Lektionen zu sehen, die Euch wieder ein Stück vorwärts bringen auf EUREM Weg.

Liebe Grüße

Evi

Archiv