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Lebensfreude

Mein Jahresmotto: LEBENSFREUDE

 

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Mit der Planung meiner Ziele 2019 hat sich auch eine Aufgabenliste ergeben.   In den vergangenen Jahren habe ich diese Aufgabenliste, auch mit selbstauferlegtem Druck, abgearbeitet, weil ein “Muss” dahinter stand.

In diesem Jahr möchte ich diese Aufgaben ohne “Muss” und Druck – ob von mir selbst auferlegt oder durch andere an mich heran getragen – erledigen.

Mir ist in der letzten Woche noch einmal so richtig klar geworden, dass ich meine kommenden Lebensjahre wirklich mit LEBENSFREUDE verbringen möchte. Dieser Wunsch ist schon seit vielen Jahren in mir verankert, nicht ohne Grund habe ich 2011 diesen Blog “Lebensfreude und mehr” genannt.

“Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.”-Cicely Saunders-

Und dazu gehört für mich einfach die Freude an dem, was ich tue. Mein Wunsch ist es, nur noch gute Energien in mein Leben zu holen.

Und so versuche ich bei allem, was auf mich zukommt, zu schauen:

Hat ES mit mir zu tun? Wenn ja- was? Wenn nein- dann kann ich es getrost weiter ziehen lassen.

Wenn ES mit mir zu tun hat, dann will ES mir auf meinem Weg einen Hinweis geben. Und ich fühle in mich hinein, was ES wohl sein könnte. ES regt mich an, mich mit mir selbst zu beschäftigen, zu schauen, welche Alternativen möglich sind, wo sich eine “Tür” öffnet, wo sich Möglichkeiten auftun.

ES macht mich sensibler, regt mich an offener zu sein, weiter zu denken (in die Weite/Breite zu schauen).

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LEBENSFREUDE – die Freude am Leben, mit Freude leben. Das ist mir so ein starkes Bedürfnis, so dass ich in diesem Jahr versuche ALLES unter diesem “Motto” zu stellen.

Auf meiner Aufgabenliste steht unter anderem auch das Aufräumen der noch nicht ausgepackten Umzugskisten, die auf dem Dachboden stehen. Ich habe auch eine starke Motivation dies zu tun, denn einen Teil des Dachbodens werde ich zu meinem Refugium machen.

Die Freude darauf ist groß, dort zu sein, mich kreativ zu betätigen, mich zurück ziehen zu können oder einfach nur zu sein. Und doch fühle ich noch nicht diesen Drang die Umzugkartons auszuräumen, auszusortieren, “klar Schiff zu machen”. Ich könnte es tun, wäre aber nicht mit Freude dabei.

Ich vertraue darauf, dass ich es spüren werde, wenn der richtige Zeitpunkt zum Ausräumen gekommen ist, an dem ich bereit bin, Dinge aus diesen Kartons besser loszulassen, sie in Liebe auszusortieren und dadurch mehr Freiraum bekomme. Diese Aufgabe ist im “Orbit” und in meinem Unterbewusstsein verankert und ich werde den besten Zeitpunkt dafür wahrnehmen und dann aktiv umsetzen.

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Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren damit gemacht habe, es in Freude zu tun, es fließen zu lassen, ermutigen mich, in diesem Jahr wirklich komplett alles mit Freude durchzuziehen. Ich will einfach darauf vertrauen, dass sich der richtige Zeitpunkt für bestimmte Aufgaben offenbart und so alles im Fluß ist.

Manches Mal wird es nicht so einfach sein, aufkommende Gedanken von “Ich muss” lächelnd zu begegnen, Gefühle auszuhalten, die dann hochkommen. Ich bin bereit, diese Erfahrung in diesem Jahr ganz bewusst zu machen und freue mich schon darauf.

Alles Liebe!

Evi

 

 

Wunder-BAR: Wir sind Weltmeister!

14-25 Wunder-BAR Weltmeister

Oh man, was war das für ein spannendes Spiel !

Die Nerven waren zum Zerreisen angespannt – ein wirkliches Herzinfarkt-Finale.

Auch wenn ich mich wahnsinnig über die Schiedsrichter aufgeregt habe, dass sie die Spieler nicht geschützt haben – dass der junge Kramer so “weggeputzt” werden konnte von den Argentiniern – hat letztendlich das Ergebnis gezählt: 1:0 in der Verlängerung !!!

Am besten hat mir gefallen, dass wirklich ALLE im deutschen Team – einschließlich Betreuer und Busfahrer und alle, die mit dabei waren – eine Einheit gebildet haben und füreinander da waren. Die Ersatzspieler waren ebenso wichtig für das Spiel und haben die Spieler auf dem Platz mental so sehr unterstützt, dass es es eine Freude war zuzuschauen.

Es ist geschafft – keine Mannschaft hat es nach den vergeblichen Anläufen 2006 und 2010 so sehr verdient endlich den WM-Pokal in Händen zu halten, wie die deutsche Mannschaft, die sich noch dazu sportlich fair verhalten hat – keine körperverletzende Fouls eingesetzt hat.

Ich habe Hoffnung, dass diese Spielweise Zukunft haben wird – dass Fußball wieder ein Spiel mit Regeln wird, die eingehalten werden und wo man nicht bangen muss, dass Spieler im Rollstuhl landen könnten – so wie beinahe Neymar. Es ist ein Spiel mit dem Ball – FUSSBALL – kein Ringkampf oder Kickboxen auf dem grünen Rasen.

Ich bin zuversichtlich!

Unsere ganze Nation hat gefiebert und am Ende gefeiert – Freudentaumel in allen Orten Deutschlands und darüber hinaus – einfach schön und verdient!

Der vierte Stern auf dem Trikot !!! Hurra!!!

Danke Deutsches Team!

Danke Brasilien!

 

Liebe Grüße

Evi

 

 

 

 

 

Kalte Herbstzeit

Die Uhr wurde wieder umgestellt, ein untrügliches Zeichen, dass die “dunkle” Jahreszeit beginnt. Das bedeutet im Dunklen zur Arbeit zu gehen und im Dunklen zu Hause anzukommen. Das schränkt die Zeit ein, die wir im Freien verbringen können. Das Wort Frei-Zeit bekommt dadurch eine ganz neue Bedeutung für mich: Zeit im Freien.

Ich habe meinen Tee- und Kerzenvorrat schon mal aufgestockt und die ungelesenen Bücher in Reichweite gelegt.

Der  erste Morgenfrost und der erste  Schneeschauer haben uns  am Samstag gezeigt, dass sich der Herbst von  seiner goldenen Seite verabschiedet hat.

Ja – in zwei Monaten ist Weihnachten vorbei und die Tage werden wieder länger.

“Halloween” steht vor der Tür, die Kürbisse und Kürbisfeste sind ein untrügliches Zeichen. Am Mittwoche ist wieder der 31. Oktober und die Kinder klingeln an den Haustüren und verlangen “Süßes” sonst gibt’s “Saures”. Die kleinen Gespenster, Hexen und Zauberer haben ihre Freude daran gemeinsam durch die Straßen zu ziehen und die Erwachsenen haben ihre Gaben sicher schon parat.

Die Erntedankfeste sind vorbei, der Vorrat an Früchten zu Saft und Marmelde verarbeitet.

Apfelsaft und Holunderbeerengelee stehen für den langen Winter bereit.

Bald beginnt auch die Zeit der Weihnachtsbäckerei, auch wenn in den Regalen der Geschäfte längs alles bereit liegt.

Mich verleiten die langen Abende dazu Zeitschriften mit Backrezepten zu kaufen, die mit Plätzchen zum Verwöhnen werben. Das ein oder andere Rezept werde ich ausprobieren.

Genießen wir die Abende – wer hat bei Kaminfeuer , bei Kerzenschein, mit Tee und selbstgebackenen Plätzchen.

Es ist dieser besondere Duft, der mir diese dunkle Jahreszeit verschönt.

Alles Liebe

Evi

 

Natur pur II

Am 11. Juli berichtete ich von dem Adlerhorst und den drei kleinen Adlerküken, die Anfang Juni geschlüpft sind.
Nun ist es soweit – sie werden flügge.

Nachdem sie zwischenzeitlich von den Naturschützern beringt wurden – das Älteste mit S8, das Mittlere mit S9 und das Jüngste mit S7 – sind sie seit einigen Tagen dabei ihre Flügel regelmäßig zu traineren.

Heute vormittag war es dann für den Ältesten soweit – er hat den ersten Ausflug gewagt – wenn auch nur auf einen Ast hinter der Webcam – man kann es im Bild an dem Schatten erkennen.

Er hat dann noch ein oder zwei Rundflüge gewagt und seine Geschwister haben ihm dabei nachgeschaut.

Es ist also soweit – bald werden die “Kleinen” den Horst verlassen und eigene Wege gehen – oder besser fliegen.

Es waren wunderbare Wochen, die ich miterleben konnte – so nah das Aufwachsen von wilden seltenen Raubvögeln zu beobachten. Ich bin sehr dankbar dafür.

Unsere Kleinen ducken sich ganz flach in den Horst – wollen unsichtbar sein für den ungewöhnlichen Besucher.

 Hier wieder alle drei vereint.

Mal sehen, wenn der Horst verlassen da liegt – es kann nur noch wenige Tage dauern.

Das ist Natur pur !!!

Eine wundervolle Zeit!

Herzliche Grüße

Evi

 

Gutes wiederholen

Negative Gefühle annehmen, erkennen, die Ursache finden und auflösen – dann haben wir auch wieder Platz für all das was uns gut tut.

Viel zu oft nehmen wir das Gute als selbstverständlich an, registrieren es kaum.

Negatives beschäftigt uns viel stärker, hält uns länger in Bann. Wir empfinden es als Störung. Dadurch wirken sich negative Gefühle intensiver auf unser Leben aus. Kein Wunder, dass wir dann unzufrieden sind, mit uns hadern.

Wenn wir unser Leben mal genau betrachten, dann stellen wir fest, dass es überwiegend mit guten Dingen angefüllt ist. Es lohnt sich , einmal all die Selbstverständlichkeiten wieder einmal bewusst wahrzunehmen.

- Eine warme Wohnung, saubere Kleidung, regelmäßige Mahlzeiten, ein eigenes Bett – das ist in anderen Ländern keine Selbstverständlichkeit.

- Ärztliche Versorgung, Menschen um uns herum, die für uns da sind, wenn es darauf ankommt.

- Arbeit, regelmäßiges Einkommen, Fürsorge – sind feste Bestandteile in unserem Leben, die wir einfach hinnehmen.

- Jeden Morgen aufstehen, sich selbst versorgen können ist ein großes Glück.

Die Begegnung mit Menschen, denen wir uns nah fühlen, sollten wir viel stärker in unserem Gedächtnis verankern.

Erlebnisse, die uns beflügeln, sollten wir einen Ehrenplatz in uns zuweisen, ein Podium – auf das wir guten Einblick haben.

Positives ist der Treibstoff für unser Tun, es bringt uns voran, motiviert uns. Es ist so wichtig, die vielen schönen kleinen Augenblicke zu sammeln, sie aneinander zu reihen, wie Perlen auf einer Schnur und sich daran erfreuen.

Es gibt so viel Schönes - der Wandel der Jahreszeiten, der die Natur immer wieder in neue Gewänder hüllt, Wachsen und Vergehen als Kreislauf des Lebens. Die Natur mit so viel Vielfalt und Gelassenheit ist eine nie versiegende Quelle aus der wir Energie und Kraft schöpfen können.

Menschen, mit denen wir lachen und weinen können, die uns in den Arm nehmen, geben so viel Liebe und Mitgefühl.

Ebenso wie unsere Vierbeiner, die immer an unserer Seite sind, uns so annehmen, wir wir sind.

Das Leben ist so schön, auch wenn es hier und dort mal hakt. Wir sind es, die es mit guten oder schlechten Gedanken begleiten.

Und wir entscheiden selbst, ob wir das Glas “halbvoll” oder “halbleer” betrachten, es ist unsere persönliche Einstellung, unsere Sichtweise, die wertet und bewertet.

Wir sind selbst verantwortlich, ob wir uns negativen Einflüssen hingeben oder sie als Signal sehen etwas daran zu ändern – oder unsere Einstellung dazu zu ändern.

Wie wir es drehen und wenden – wir haben immer die Wahl uns neu zu entscheiden, wir müssen es nur tun.

Dazu wünsche ich uns allen viel Mut.

Herzliche Grüße

Evi

 

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