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Gesundheit

Neue Gewohnheiten

In unserem Leben kommen wir immer wieder an einem Punkt, an dem wir spüren, das alte Verhaltens-und Glaubensmuster uns im Wege stehen. Sie hindern uns an unserer Ent-wicklung, grenzen uns ein. Wir möchten sie so gern verändern, gegen neue eintauschen.
Leider geht es nicht so schnell, wie wir uns das bewusst wünschen, denn unser Unterbewusstsein hat die alten Muster verinnerlicht und unser Ego folgt diesen Mustern breitwillig.

Aber es funktioniert, wenn wir diese Veränderung willkommen heißen und als (mitunter) langen Prozess akzeptieren.

Am Anfang dieses Prozesses steht das WISSEN über das, was wir ändern wollen.

Der Vorsastz sich gesund zu ernähren hilft nichts, wenn wir uns nicht das Wissen verschaffen, was gesunde Lebensmittel sind. Dabei sollten wir uns nicht auf die Werbung verlassen, sondern gut recherchieren, viele Quellen nutzen, denn wir vertrauen, dei damit nicht das große Geld verdienen, sondern ein wirkliches Interesse an der Gesundheit der Menschen haben. So z. B. der Schweizer Bircher -Benner oder Kollath und Dr. Bruker – sie haben sich ihr ganzes Leben lang darum verdient gemacht ihre Erfahrung an den Mann zu bringen – ohne die Lobby der Nahrungsmittelindurstrie.

Wir alle haben heute die Möglichkeiten uns dieses Wissen anzueignen – www macht fast alles möglich.

Dieses Wissen allein genügt nicht, wir müssen uns bewusst machen, dasss wir es auf uns anwenden, für uns nutzen können und wollen. Dieses BEWUSSTSEIN hält unseren Prozess am Laufen, wenn wir erkennen, dass wir durch Fabrikzucker und Weißmehl unserem Körper schaden, auch wenn wiruns gut fühlen beim Verzehr von Kuchen und Süßigkeiten.

Unsere Körper kann Fehlernährung 20-30 Jahre lang kompensieren, aber dann ist der Akku leer. Es kommt zu Störungen durch unsere Fehlernährung – zu den sogenannten Zivilisationskrankheiten.

Wenn wir das wissen und uns bewusst ist, dass wir in dieser Fehlernährungsfalle stecken, dann haben wir auch den Schalter gefunden, den wir umkippen können für eine gesunde Ernährung.

Uns ist dann ein Licht aufgegangen – wir sehen klarer, was wir nun tun sollten.

Um diese Aufgabe zu lösen, ist es gut das zu erwartende Ergebnis zu kennen, was wir als Ziel anpeilen.

Es ist unsere eigenen MOTIVATION, die uns antreibt unser Vorhaben wirklich umzusetzen. Wenn wir uns dafür begeistern können und Freude an der Veränderung haben, dann stehen wir in den Startlöchern und warten auf den Startschuss.

Wir müssen nurnoch die MÖGLICHKEITEN , die Bedingungen dafür schaffen, dass wir die Veränderung gut umsetzen können. Wir müssen Alternativen zur herkömmlichen Ernährung schaffen, die wir auch gern annehmen. Es bringt uns gar nichts, wenn wir mit Widerwillen unser geliebtes Marmeladenbrötchen gegen ein Müsli eintauschen und lustlos auf den Körnern herumkauen.

Ich kann dafür aber ein Vollkornbrötchen mit Honig essen.

Uns so gibt es für alles eine gesündere Alternative. Stück für Stück verschwinden ungesunden Nahrungsmittel aus unserer Küche und gesunde Lebensmittel nehmen deren Platz ein.

Die Hälfte der Strecke haben wir geschafft – jetzt müssen wir nur noch dranbleiben und unser VERHALTEN wiederholen und beibehalten.

21 Wiederholungen sollen ausreichen, um es zur neuen Gewohnheit werden zu lassen. Nach 21 Tagen wird uns die neue Gewohnheit vertraut sein und wir haben sie in unser Leben integriert.

So können wir mit der Zeit Neues in unser Leben holen.

WISSEN, BEWUSSTSEIN, MOTIVATION, MÖGLICHKEITEN, VERHALTEN , DRANBLEIBEN - das sind die Meilensteine auf dem Weg zu unserem Ziel.

Dafür wünsche ich uns allen viel Erfolg

 

Liebe Grüße

Evi

Veränderung

Der Frühling ist die Jahreszeit mit den meisten, sichtbarsten Veränderungen.

Die Sonnentage werden länger, die Temperaturen steigen, die Natur erwacht aus ihrer Winterruhe. Die Frühlingsblumen brechen durch die Erde und präsentieren sich in bunten Farben. Das Gelb der Forsythien leuchtet bis in die Abendstunden und Grün wird zur dominierenden Farbe in Wald und Flur. Wir  können fast zuschauen, wie die Grashalme wachsen.

In keiner Jahreszeit verändert sich unsere Umwelt so rasant, wie im Frühling. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell das geht.

Der Frühling lädt gerade dazu ein, es ihm gleich zu tun, macht Lust auf Veränderung.

Neues wagen, Altes loslassen, sich befreien von Lasten, Hindernisse beseitigen, Platz schaffen, Durchatmen, Lebensfreude tanken, den Energieschub und die Kraft des Frühlings nutzen. Eine gute Zeit es einfach zu tun.

Veränderungen brauchen Wissen, Bewusstsein, Motivation, Möglichkeiten und Wiederholungen.

Oft steht hinter dem Wunsch zur Veränderung das Wissen, die Einsicht, dass sich durch diese Veränderung etwas in unserem Leben verbessert.

Wir nehmen uns vor Sport zu treiben, uns gesünder zu ernähren, mit dem Rauchen aufzuhören, weniger Alkohol zu trinken, mehr zu schlafen – weil wir wissen, dass es gut für unseren Körper ist.

Wissen ist Macht , aber Wissen allein reicht nicht – wir müssen auch handeln.

Die Brücke vom Wissen zum Handeln ist das Bewusstsein, uns bewusst machen, wie dieses Wissen uns persönlich betrifft. Wir müssen uns einen genauen Überblick über unsere persönliche Ist-Situation verschaffen, z. B. Ernährung:

Was esse ich wann und wieviel?

Was davon ist ungesund?

Wann nasche ich ? Warum?

Durch das bewusst machen unserer Essgewohnheiten können wir unsere Schwachstellen erkennen und Alternativen finden, diese zu beseitigen. Wir können Ungesundes von unserem Einkaufszettel verbannen oder durch Gesundes ersetzen. Mit der entsprechenden Motivation im Hinterkopf  fällt uns die Umsetzung leichter. Dabei ist es hilfreich unser Ziel, unser Motiv zum Handeln so konkret wie möglich zu benennen und durch kleine Schritte und kurze Zeitabschnitte eine gute Erreichbarkeit des Ziels sicher zu machen.

Wir haben das Wissen für eine gesunde Ernährung, das Bewusstsein, dass für unsere Gesundheit wichtig ist und wir sind motiviert es auch wirklich zu tun.

Um tatsächlich ins Handeln zu kommen müssen wir uns Möglichkeiten für eine gesunde Ernährung schaffen, d. h. in unseren täglichen Ablauf integrieren – oder die Möglichkeiten uns ungesund zu ernähren ab-schaffen, d. h. die Chips- und Gummibärchen- Vorräte reduzieren bzw. abzuschaffen.

Ist nichts im Haus, ist die Versuchung sehr viel geringer “schwach” zu werden. Das hilft auch bei Alkohol und Rauchen oder anderen “Lastern”. Gelegenheit macht Diebe – also Gelegenheiten abschaffen und bessere Alternativen und Möglichkeiten finden.

Es gibt immer eine gesündere Alternative, wir müssen sie nur kennen und anwenden.  Wir brauchen deswegen nicht auf gelegentlichen Knabberspaß verzichten.

Anstelle gesalzener Erdnüsse, Chips oder Pralinen lieber zu Mandeln (pur) oder bitterer Schokolade greifen.

Obstsalat nascht sich besser, als einen Apfel aufessen.

Mit der Zeit findet jeder seine ganz persönlichen gesunden Alternativen.

Wenn wir diese regelmäßig wiederholen und zu guten Gewohnheiten machen, steht einer gesunden Lebensweise nicht mehr viel im Weg.

Da heißt es nur: Dranbleiben!

Veränderung=Wissen+Bewusstsein+Motivation+Möglichkeit+Wiederholung

Das ist  meine Formel für Veränderung. Es ist sinnvoll, diese in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob wir die neue Gewohnheit “drauf haben” oder in alte Verhaltensmuster zurückfallen.

Wenn wir merken, dass es noch nicht so richtig klappt, dann einfach schauen, welchen Teil der Veränderungsformel wir vernächlässigt haben. Dann heißt es nachsteuern bei Motivation, Möglichkeiten, Wiederholungen, so dass es in unser persönliches Alltagsleben gut rein passt.

Alles Liebe und Lust auf Veränderungen wünscht Euch

Evi

Körpersignale

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Unser Körper ist ein Wunder, er funktioniert in Extremsituationen besser als Maschinen, vermag Lärm und Staub zu trotzen, sich Hitze und Kälte anzupassen. Er erneuert fortlaufend seine Zellen, übersteht Angriffe von Bakterien und Viren, vermag Wissen zu speichern, Erfahrungen zu sammeln, sich zu reproduzieren und damit die eigenen Art zu erhalten.

Es ist das Wertvollste, was wir besitzen – unser Leben.

Aber wie gehen wir damit um?

Autos werden gehegt, gepflegt und überholt – dafür geben wir mehr Geld aus, als für die Pflege und Erhaltung unseres Körpers.

Dabei bedarf es so wenig, um unseren Körper und Geist zu gesund zu erhalten.

Unser Körper hält uns am Leben, indem er dafür sorgt, dass wir automatisch atmen, damit alle Zellen gut mit Sauerstoff versorgt weren. Er lässt durch den regelmäßigen Schlag unseres Herzen das Blut in jede Körperzelle transportieren und trägt dazu bei, dass wir fähig sind zu essen und zu trinken, um unsere Organe und Muskeln mit Nährstoffen zu versorgen. Dadurch sind wir fähig uns zu bewegen, zu kommunizieren und Spaß zu haben.

Das tut unser Körper in jeder Sekunde unseres Lebens, ohne dass wir uns darüber Gedanken machen brauchen – er funktioniert einfach.

Wenn wir Schmerzen bekommen, dann ist das ein Signal, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, sozusagen ein Störfall eingetreten ist.

Beim Auto blinkt ein rotes Licht oder es gibt komische Geräusche von sich. Wir halten an, suchen woran es liegen könnte und fahren zur Werkstatt, wenn wir es nicht selbst beheben können.

Was machen wir, wenn wir Schmerzen haben? Meistens ignorieren wir sie, haben wir doch die Erfahrung gemacht, dass sie dann oft verschwinden. Wir denken wenig darüber nach, was die Ursache sein könnte. Wir treten eine Zeit etwas kürzer, um dann wieder wie gewohnt weiter zu machen, bis sich unser Körper wieder meldet. Aus Schmerzen werden chronische Schmerzen, Krankheiten, wenn wir die Signale unseres Körpers nicht deuten lernen. Unser Körper passt sich den Gegebenheiten an, auch wenn er damit seine Laufzeit verkürzt.

Gifte, die wir in Form von Alkohol, Nikotin oder über Nahrungsmittel aufnehmen und die er nicht abbauen kann, lagert er in der Leber, Lunge und anderen Organen ab. Überflüssiges Fett wandert ins Bindegewebe und ist dort kein Platz mehr, dann verfetten unsere Organe, Venen und Aterien “verkalken”.

Unser Körper reagiert darauf mit höheren Blutdruck, denn er will unsere Organe nach wie vor zuverlässig mit Blut versorgen. Ändern wir auch dann noch nichts an unserer Lebensweise, kommt es zu Ausfällen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetis sind die häufigsten Zivilisationskrankheiten.

Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass unser Körper nur so gut funktionieren kann, wie wir für ihn sorgen.

Bewusst atmen - 30 Minuten am Tag an frischer Luft – helfen unserer Lunge mehr Sauerstoff aufzunehmen. Ausreichend trinken - 2 Liter Wasser oder Kräutertee – sollten es pro Tag schon sein. Dadurch hat unser Körper die Möglichkeit Schadstoffe über die Nieren auszuscheiden. Wenn wir uns dann noch gesund ernähren, d. h. vorwiegend basische Lebensmittel, wenig Zucker, Weißmehl, Fleisch in Maßen, viel naturbelassene Lebensmittel – wie Gemüse und Obst; und uns ausreichend bewegen - Treppe steigen, laufen oder Fahrrad fahren anstelle das Auto. Das dankt uns das unser Körper mit mehr Vitalität, Kraft und Ausdauer.

“In einem gesunden Körper, wohnt ein gesunder Geist” wusste schon Goethe zu berichten.

“Ein gesunder Geist sorgt für einen gesunden Körper” trifft heute mehr zu.

Mit der Zunahme von psychischen Erkrankungen, psychosomatischen Beschwerden, Erschöpfung, Burn out und Depressionen hat sich das Krankheitsbild in der Gesellschaft gewandelt.

Werden körperliche Beschwerden mittels Blutbild und EKG diagnostiziert und mit Medikamenten behandelt (vertuscht), ist dies bei psychischen Beschwerden nicht so einfach “nachweisbar”.

Jeder von uns hat seine ganz eigenen Geschichte, hat Verletzungen, Demütigungen erlebt und verdrängt. Diese Geschichte wiederholt sich auf verschiedene Weise, solange, bis wir aufhören alte Muster zu wiederholen, bis wir verdrängte Gefühle endlich zulassen, sie fühlen und wahrnehmen, dass es sie gibt.

Was verbindet uns mit diesen Gefühlen, dass sie immer wieder kommen, spätestens dann, wenn wir glauben sie erfolgreich verdrängt zu haben. Welche Bilder und Gedanken hängen daran, lassen uns nicht los.

Erst wenn wir uns dem stellen, kann unser Geist die Last loslassen – Belastungen, die krank machen.

Im Laufe unseres Lebens wächst mit zunehmender Gefühlskälte ein Eisberg in uns, gespeist von Erlebnissen, Erfahrungen, Informationen, Gesprächen, Begegnungen, …. , der unser Leben bestimmt. Die Spitze des Eisberges, die von außen sichtbar ist, das sind unsere bewussten Erfahrungen. Die kennen wir und beziehen sie aktiv in unser Leben ein.

Den größten Teil, die unbewussten Informationen, sind es, die den Hauptteil ausmachen und unser Leben tatsächlich bestimmen. Nur ist uns das nicht bewusst.

Bei allen “Störfällen” in unserem Leben sollten wir auf Tauchgang gehen und uns unserem Unbewussten nähern. Wir können diesen Eisberg in uns zum Schmelzen bringen, wenn wir bereit sind ihn von allen Seiten zu betrachten, ihn trocken zu legen und sichtbar zu machen. Das ist nicht angenehm, abr es erleichtert uns das Leben, je weniger wir mit uns in Zukunft rumschleppen müssen  – ob bewusst oder unbewusst.

Schmerzen und Krankheiten werden uns solange daran erinnern, bis wir unser Leben wirklich zum Guten ändern.

Packen wir’s an, gönnen wir unserem Körper in 2012 viel Gutes.

Alles Gute!

Evi

Gesundheit und Lebensfreude

Nichts wünschen wir einander so oft wie “Alles Gute und Gesundheit”. Dabei hängt Gesundheit nicht von dem Wunsch ab, sondern davon, wie wir mit uns und dem anderen umgehen.  Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist Gesundheit ein Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens. Ein ziemlich hoher Anspruch. Wir alle sind selbst dafür verantwortlich unserem Körper dieses Wohlergehen zu verschaffen – gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung sind die Grundvoraussetzungen dafür.

Eigentlich fängt es schon mit dem Atmen an.

Unsere Lungen versorgen all unsere Organe und Zellen mit Sauerstoff und halten uns somit am Leben. Wie lange können wir ohne zu atmen leben? Ich habe es mit großer Mühe 45 Sekunden geschafft. Tief Luft holen hat etwas Elementares, vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Sicherheit.  Nicht umsonst heißt es bei großem Ärger erst einmal tief Durchzuatmen und langsam bis Drei zu zählen. Oft atmen wir viel zu flach und zu schnell sind in geschlossenen schlecht gelüfteten Räumen. Kein Wunder, wenn wir am Abend müse und erschöpft sind.

Eine Legende sagt, dass jedem Menschen die gleiche Anzahl an Atemzügen in die Wiege gelegt werden, sind diese aufgebraucht – hat er sein Leben “ausgehaucht”. So leben wir viel länger und bleiben gesünder, wenn wir tief ein – und ausatmen und so weniger Atemzüge benötigen.

Frische Luft ist erfrischend und belebend und sie kostet nichts und ist für alle jederzeit verfügbar.

Also dann Prost! – nehmen wir ein paar tiefe Atemzüge und stoßen an auf unsere Gesundheit!

Alles Liebe

Evi

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