Themen

Frühling

Gesund in den Frühling

Noch vor zwei Wochen war der einzige Wintertag mit Schnee, den wir hatten und nun haben wir Frühling. Die Sonne scheint bei strahlend blauem Himmel, die ersten Bienen summen in den aufgeblühten Krokussen.

         SAMSUNG DIGITAL CAMERA SAMSUNG DIGITAL CAMERA

Mich hat es mit der Grippe erwischt und das unerwartet lange. Nachdem ich mich anfangs nach drei Tagen wieder fit fühlte, aktiv wieder in den Alltag eingestiegen bin, zwang mich ein heftiger Rückschlag ins Bett. Noch immer fühle ich mich nicht ganz auf der Höhe. Ist schon komisch, dass ich die einzige Erwachsene in unserer Familie bin, die es erwischt hat – obwohl ich sonst diejenige bin, die immer durchhält.

Nun gut, es ist so und jede Medaille hat zwei Seiten. So habe ich in der erzwungenen Ruhezeit viel gelesen und bin so richtig doll motiviert meine Ernährung noch gesünder zu gestalten. Der frisch gepresste Saft am Morgen schmeckt mir so lecker, dass es mir leicht fällt es in meine Tagesroutine einzubeziehen. Abends peppe ich den Rohkostsalat mit selbst gemachtem Dressing auf, so schmecken die gleichen Zutaten mit unterschiedlichen Dressings jeden Abend wieder anders. Diese Geschmacksvielfalt im Essen ist für mich wichtig mit Freude dabei zu sein und so meinem Motto LEBENSFREUDE treu zu bleiben. Ich freue mich besonders, dass bei meiner Familie die Rohkostkreationen gut ankommen und das meiste mit Genuss verspeist wird. Wir staunen, dass uns der Rohkostsalat so sättigt.

Nachmittags esse ich gern einen rohköstlichen Apfelkuchen, der ruck-zuck zuzubereiten geht. Ich mache ihn in einer 18er Springform. Für eine große Springform einfach die doppelte Menge nehmen.

Hier das Rezept:

Boden:  

100 g Mandeln gemahlen

50 g Haferflocken

1/2 reife Banane

1 TL Zitronensaft

50 g Cranberrys

– mit einem Mixer alles gut vermischen, so dass ein klebriger Teig entsteht, der dann auf den Boden der Springform gedrückt wird.

Belag:  

250 g Äpfel geraspelt

25 g  Walnüsse zerkleinert

25 g Haferflocken

1   reife Banane zerdrückt

1/4 TL Zimt gemahlen

1 EL Zitronensaft

– alles gut vermischen  und auf den Boden geben

Im ursprünglichen Rezept waren keine Haferflocken drin, sondern nur Mandeln und Nüsse. Mit den Haferflocken ist es nicht ganz so mächtig und schmeckt mir persönlich besser.

Er hält sich ein paar Tage im Kühlschrank,  er kann aber auch sofort gegessen werden.

Ich werde diese Woche noch ruhig angehen, mich schön mit Vitaminen versorgen  und hoffen, dass ich in ein paar Tagen wieder ganz fit bin.

Ich wünsche Euch, dass Ihr gut durch die Grippezeit kommt.

 

Alles Liebe!

 

Evi

 

Wunder-BAR: Natur pur

15-12  Wunder-BAR Natur pur 1

Der Frühling ist nun fast vorbei, die Rhododendron- und Kastanienblüten sind am Verblühen und sie fallen vom Baum. Der Sommer hat sich in den letzten Tagen mit Temperaturen um die 30 Grad angekündigt. Die Natur verwöhnt uns mit ihrer Fülle.

Die Obstbäume haben nach der üppigen Blüte  Früchte angesetzt und die ersten Süßkirschen sind reif und es beginnt der Wettstreit um die süßen Früchte zwischen Mensch und Vogel.

Die Spargelsaison ist im vollen Gange, ebenso wie der Rhabarber, der zeitgleich geerntet wird. Am 21. Juni – also in einigen Tagen – ist es dann vorbei, dann brauchen diese Pflanzen wieder Ruhe.

Täglich werden auch die Erdbeeren im eigenen Garten reif und schmecken besonders gut, wenn man sie gleich vor Ort isst. Der betörende Duft der Holunderblüten ist dabei ein guter Begleiter und verführt mich jedes Jahr dazu aus den Blütendolden Gelee oder Sirup zu kochen.

Am Rande der Getreidefelder wetteifern Mohn, Kornblume und wilde Kamillenblüten um die Gunst der Betrachter. Diesem herrlichen Farbspiel – Rot – Blau – Weiß-Gelb kann man sich einfach nicht entziehen. Vor dem grünen wogenden Meer des Getreides heben sich diese Farbtupfer besonders gut ab. Wohl dem, der die Zeit und Muße hat sich diesem Schauspiel der Natur hinzugeben.

15-12  Wunder-BAR Natur pur 2

Mit dem Juni hat nun auch die Rosensaison begonnen und die Kletterrosen verströmen ihren Duft und erfreuen mit einem üppigen Bouquet an Blüten.

Ich genieße diesen Lauf der Natur in allen Jahreszeiten und bin immer wieder begeistert, wie zauberhaft all das geschieht.

Auch in der Tierwelt ist jetzt Hochsaison und die Tiereltern haben viel zu tun, um ihre Jungen zu versorgen.

Hier in der Umgebung gibt es einige Storchennester und ich schau, ob ich die kleinen Schnäbel der Jungen entdecken kann. Noch sind sie zu klein, um über den Nestrand zu schauen. Es gibt ja inzwischen schon viele Webcams, die es uns ermöglichen ganz nah dabei zu sein.  Hier ist ein Link in denen uns 344 Storchen-Webcams weltweit Einblick in Storchennester ermöglichen.

Ich beobachte die kleineren Vögel in unserem Garten, wie die Meisen, die im Dauerbetrieb ihre Jungen gefüttert haben. Oder das Gartenrotschwänzchen, die ihre Jungen in der Nähe unseres Holzstapelplatzes aufgezogen hat und die Jungen noch füttert, die ganz arglos auf dem Zaun oder der Dachrinne sitzen. Bei den Spatzen hat es dieses Jahr noch nicht mit Familienzuwachs geklappt, auch wenn sich der Spatzenmann redlich Mühe gibt bei der Familiengründung mit  seiner jungen Spatzenfrau. Im letzten Jahr hatte er mit seiner Partnerin zwei Mal Junge groß gezogen, bis diese nicht mehr wieder kam – wahrscheinlich ist sie andren Tieren zum Opfer gefallen. Der Spatzenpapa hat dann tapfer die vier Kleinen allein groß gezogen. Seine Neue scheint halt doch noch etwas zu jung für die Familiengründung.

15-12  Wunder-BAR Natur pur 3

Ja – es ist viel los in der Natur. Mir macht es Freude all das Werden und Wachsen mit zu verfolgen und mich daran zu erfreuen.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit.

Liebe Grüße

Evi

 

Wunder-BAR: Ein eigener Garten

15-11  Wunder-BAR Ein eigener Garten

Viele Jahre lag unser kleines Grundstück brach. Ohne Wasser und Strom machte es auch wenig Sinn etwas anzubauen und zu hoffen, dass die Natur dafür sorgt. Also überließen wir es der Natur und kümmerten uns 5 Jahre nicht darum.  Als wir dann vor 3 Jahren mal schauten, was daraus geworden ist, staunten wir nicht schlecht, denn aus den Ahorn- und Pappelsamen waren kleine Bäumchen gewachsen. Das ganze Grundstück war ein Wäldchen geworden. In einer  Herbstaktion  rodeten wir den “Wald” mit Familie und Freunden. Auf das Umpflügen haben wir dann verzichtet und  versucht eine stolperfreie Fläche hinzubekommen. Es hat sich gelohnt. Die Flächen sind grün. Löwenzahn und Gänseblümchen sorgen für schöne Farbtupfer und locken Insekten und Bienen an.

Im vergangenen Jahr haben wir ein kleines Gartenhaus gebaut und einen Brunnen bohren lassen. Strom liefert uns ein Generator. Damit war der Startschuss für das Anpflanzen gegeben.  Als erstes entstand ein Beerenbeet für Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren.  Den “Acker” für die Kartoffeln haben wir dann im Herbst umgegraben und mit Kompost versorgt.

Vor 4 Wochen haben wir dann die vorgekeimten Kartoffeln gesetzt und inzwischen stehen sie prächtig und wir haben sie auch schon angehäufelt. Ich bin wirklich gespannt, wie die Ernte ausfällt.

Auch die Beerensträucher haben sich gut entwickelt und treiben neue Triebe.

Das macht Spaß auf mehr!  Also haben wir weitere Beete vorbereitet – erst die Grasnaben abstechen, schön ausschütteln, dass die Muttererde dran bleibt und mit Kompost umgraben. Da kommt man ganz schön ins Schwitzen – aber es macht wirklich Freude.

Ein langes Blumenbeet am Zaun entlang und vier kleine Beete sind es am Ende geworden. Dort wollen wir dann Gemüse pflanzen. Jetzt ab Mitte Mai, wenn kein Nachtfrost mehr zu erwarten ist, dann geht das Säen und Pflanzen los. Eine Zucchinipflanze habe ich schon geschenkt bekommen.  Die soll Gesellschaft durch Stangenbohnen bekommen.

Jetzt lohnt es sich im Gartencenter mal Ausschau zu halten, was es an Pflanzen gibt. Sicher fällt die Auswahl schwer.

Im Blumenbeet habe ich schon Wiesenblumen und Ringelblumen ausgesät, damit die Bienen und Insekten sich auch dort tummeln können.

Ich bin wirklich gespannt, ob alles aufgeht und wie es sich entwickelt.

Allein die Gartenarbeit ist – obwohl sie anstrengt – auch sehr entspannend. Man sieht den Erfolg der eigenen Arbeit und in der Natur zu sein – das ist so befriedigend und schön.

Auch heute morgen scheint schon wieder die Sonne und lockt ins Freie und mich auf das Grundstück :-) .

 

Alles Liebe

Evi

Wunder-BAR: Die Gartensaison ist eröffnet

15-10  Wunder-BAR Die Gärtnersaison ist eröffnet 2

Wie die Zeit vergeht – schon wieder ist ein Monat vergangen. Der April war ein toller Frühlingsmonat mit ganz viel Sonnenschein.

Nachdem der März mit den Frühjahrsblühern und dem ersten zarten Grün geglänzt hat, hat sich der April nicht lumpen lassen. Die Bäume zeigen fast alle ihre ersten grünen Blätter oder Blütenstände – wie der Ahorn.  Wilde Pflaumen,  Weißdorn blühen an Böschungen und die Kirschblüte steht in voller Pracht. Auch die rosa Blüten der japanischen Zierkirsche verschönert so manchen Garten.

15-10  Wunder-BAR Die Gärtnersaison ist eröffnet 1

Jetzt ist die Zeit der Baumblüte – im Obstanbaugebiet Werder wurde sie am Wochenende gefeiert und im Alten Land wird sie traditionsgemäß am ersten Maiwochenende gefeiert.

Die Gärtnersaison hat begonnen und so manche Pflanze findet ihren Weg vom Pflanzencenter in den heimischen Garten.

Es wird umgegraben, gesät und gepflanzt. Bei mir ist der erste Spinat, den ich Anfang März gesät habe, wunderbar aufgegangen. Auch die Kräuter im Hochbeet, die ab März gesät werden konnten, sind wunderbar aufgegangen. Die Sonne der letzten Wochen hat die Erde gewärmt und tat den jungen Keimlingen gut. Natürlich brauchten sie regelmäßig Wasser.  Seit gestern hat das der Regen übernommen, der dringend notwendig war.

Feuchte Wärme lässt die Halme sprießen und der erste Rasenschnitt wird fällig. Gänseblümchen und Löwenzahn beleben das frische Wiesengrün mit ihren weißen und gelben Blüten, die wie kleine Sonnen leuchten.

15-10  Wunder-BAR Die Gärtnersaison ist eröffnet 3

Der Kompost – die Sparbüchse des Gärtners – wird gesiebt und auf die Frühbeete gebracht, damit helfen das verrottete Laub und die “Abfälle” des Gartens mit ihren Nährstoffen den jungen Pflanzen.

Übrigens ist es gar nicht so einfach einen guten Kompost zu erzeugen. Die richtige Mischung aus Gras- und Gehölzeschnitt, Laub und sonstigen Grünabfällen regt  die Mikroorganismen und Regenwürmer an ihre Arbeit zu tun. Dabei sollte der Komposthaufen schattig stehen, damit er nicht austrocknet.  So richtig heimisch fühlen sich die Regenwürmer noch nicht in meinem Komposthaufen, da war einfach zu viel Laub drin.

Wunder-BAR: Heute ist meteorologischer Frühlingsanfang

Heute – am 1. März – ist Frühlingsanfang – der meteorologische Frühlingsanfang.

Wir haben Glück und am Nachmittag zeigte sich sogar die Sonne bei milden 7 Grad.

Ein guter Einstand ! In den Vorgärten “läuten” die Schneeglöckchen

05-17 Wunder-BAR Meteorologischer Frühlingsanfang 1

und die ersten wilden Krokusse blühen schon seit einigen Tagen und lassen sich auch nicht von dem Nachtfrost abhalten. Ein ganzes Meer dieser Krokusse kann man in dem kleinen erzgebirgischen Ort Drebach auf den Drebacher Wiesen  in diesem Jahr voraussichtlich in der zweiten Märzhälfte erleben.

05-17 Wunder-BAR Meteorologischer Frühlingsanfang 2Auch im Norden Deutschlands – im Husumer Schlosspark – erblühen im   März 4 Millionen Krokusse. Am letzten Märzwochenende (28./29.3.15) findet das Husumer Krokusblütenfest statt, auf dem sogar eine Königin gekrönt wird. HIER kann man einen Eindruck davon bekommen.

Und für alle, die keinen Garten haben, schaut euch mal um in den Parkanlagen, da blühen auch schon wieder die unermüdlichen Gänseblümchen, sie sind die ersten und letzten Wiesenblüher – immer unverdrossen, unerschrocken lassen sie sich nicht unterkriegen.

 

05-17 Wunder-BAR Meteorologischer Frühlingsanfang 3Genießt die länger und wärmer werdenden Tage. Tankt die ersten Sonnenstrahlen!

Liebe Grüße Evi

Archiv