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Mach-BAR: neue Struktur schaffen

17-03 Struktur

Wie oft habe ich mich mit dem Sinn des Lebens beschäftigt, Ziele gesteckt und Vieles erreicht. Jetzt, nach einem arbeitsreichen Berufsleben liegt ein neuer Abschnitt vor mir, der eine andere Struktur braucht, als bisher.

Während meiner Berufstätigkeit hat der Beruf die Struktur vorgegeben und alles andere wurde darin integriert.

Nach dem Wegfall dieser Struktur habe ich dann erst einmal meine neue Freiheit genossen, die Zeit individuell zu planen und viel Zeit mit “Nichtstun” zu verbringen. Dieses “Nichtstun” war nötig zum Runterkommen, zum Lösen aus dem Berufsleben, raus zu kommen aus dem Hamsterrad. Das hat mir wirklich gut getan, eben mal nicht nach fest gelegtem Terminplan zu handeln. Ich habe das gemacht, wonach ich Lust hatte und habe auch sehr viel geschafft.

Dann kam die Betreeung meiner Eltern, wofür ich mir viel Zeit genommen habe und was auch gut so war. Ich bin dankbar, dass ich diese Zeit hatte.

Inzwischen ist auch das Geschichte und ich spüre, dass ich für den Pensionsalltag eine neue Struktur brauche.  Einerseits verlangt der Alltag mit all seinen kleinen Pflichten einen Teil meiner Zeit und anderseits möchte ich meine berufliche Freiheit nutzen, um die Dinge zu verwirklichen, zu denen ich während meiner Berufstätigkeit nicht gekommen bin.

Da geht es um Zeit mit der Familie, aber auch Zeit mit Freunden und Zeit ganz allein für mich. Alles in eine gute Balance zu bringen und terminlich zu planen, eine gute Struktur dafür zu schaffen, da bin ich jetzt dran.

Der größte Teil meiner Zeitplanung gilt der Familie. Aufgrund meiner Pendelei in den letzten 17 Jahren meiner Berufstätigkeit, war nur an den Wochenenden Zeit für die Familie. Jetzt hole ich das nach.

Dennoch muss ich auch aufpassen, dass ich Zeit für meine Freunde und mich einplane – etwas, was ich für mein Wohlbefinden brauche. Gut geplante Zeiten sind da ganz hilfreich. Ich bin noch am überlegen, ob es ein fester Tag in der Woche ist oder eher ein paar Tage, die ich dann für Unternehmungen einplane – oder eine Kombination von beidem.

Ich werde mal in meinen Terminkalender schauen, was machbar ist.

 

Bis dahin viele Grüße

 

Evi

Erleb(nis)-BAR: Schloss Klaffenbach & Burg Scharfenstein

14-16 Erlebnis-BAR Klaffenbach 1Wasserschloss Klaffenbach

 

Wir haben eine Wochenendausflug in das Erzgebirge gemacht und im Wasserschloss Klaffenbach übernachtet – es war ein Geburtstagsgeschenk, was wir jetzt eingelöst haben.

Es war herrliches Wetter und die Gegend ist einfach traumhaft. Wenige Kilometer von Chemnitz entfernt liegt hier ein idyllischer ruhiger Ort mit einem wunderschön gepflegten Areal um das Wasserschloss Klaffenberg. Das Schloss selbst ist kein Museum, da keine Möbel u. ä. darin sind – sondern es wird für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt. So war an diesem Wochenende eine Porzellanausstellung zu sehen.  

14-16 Erlebnis-BAR Klaffenbach 1a

“Lädchenzeile” am Schlossinnenhof

Mir haben es vor allem die Gebäude rund um das Schloss angetan – die mit kleinen Handwerkslädchen, einer Glasbläserei, einer kleinen Porzellanmanufaktur, einer Silberschmiede, einem Handarbeitslädchen, einem Lädchen wo selbstgemachte Seifen, Marmeladen, Kerzen usw. angeboten werden  und natürlich gibt es auch Restaurants – eine gemütlich mit Holz eingerichtete Gaststube “Torwache” und eine stilvolle Gaststätte im Gewölbekeller. Daran schließt sich dann direkt der Hotelbereich an. Ein kleiner Rosengarten ergänzt den Innenraum des Schlossareals. Um das Schloss fließt ein Wassergraben und alte Bäume säumen die Spazierwege, die an der Würschnitz vorbeigehen – einem kleinen Flüsschen, was man heute nicht mehr ansieht, dass es im Sommer 2010 der ganze Schlosskomplex unter Wasser gesetzt hat.

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Burg Scharfenstein

Am Samstag haben wir einen Ausflug zur Burg Scharfenstein gemacht – eine kleine Burg in der Nähe. Wir hatten mit einer Stunde gerechnet, haben uns aber über 2 Stunden dort aufgehalten und uns von der Burg bezaubern lassen. Die Legende des Ergebirges – der “Stülpner Karl” war hier wieder zum Leben erwacht und führte uns mit solch Engagement und Begeisterung durch die Burg, so dass man davon angesteckt wurde. Auch wenn es  hier keine Inneneinrichtung der Burg mehr gibt, so wurde die Geschichte der Burg sehr schön mit Modellen, Texten und Bildern dargestellt. 

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Aufgang zur Burg Scharfenstein

In  anderen Räumen  befinden sich Ausstellungen – eine Weihnachtsausstellung – eine Spielzeugausstellung – sowie Holzkunst mit Augenzwinkern – und vieles mehr – ein Besuch lohnt sich. Auf der Aussichtsplattform mit kleinem Restaurant hat man bei einer Tasse Kaffee oder einem Essen einen guten Überblick in die Umgebung. Wer noch mehr sehen möchte, der steigt einfach auf den Aussichtsturm.

Vom Lustgarten aus kann man auch die Turmfalken beobachten, die dort nisten – wir haben 4 Stück gezählt, die sich mit den Krähen, die sich ebenfalls dort tummelten ganz gut verstanden haben.

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Lustgarten Burg Scharfenstein

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Turmfalken auf der Burg Scharfenstein

Ich könnte noch viel schreiben – aber Gefühle lassen sich so schlecht erzählen und man muss sich einfach wohlfühlen dabei.

Für mich war das ein sehr schönes erlebnisreiches und entspannendes Wochenende, vor allem bei solchem Traumfrühling.

Liebe Grüße

Evi

 

 

Ferienzeit

In vielen Bundesländern hat die Ferienzeit begonnen – anfangs noch ziemlich regnerisch – hat sich das sommerliche Wetter endlich eingestellt.

So haben vor allem die Kinder keine Ausreden mehr, um in der Stube vor dem PC zu hocken. Sie können ihre Zeit nun im Bad oder am Strand verbringen. Die Binnenseen haben schon 20 Grad Wassertemperatur und es ist wirklich sehr angenehm nach der Zeit in der Sonne sich im Wasser abzukühlen.

Planschbecken haben nun endlich Saison und auch für uns Erwachsene ist es eine Wohltat das kühle Nass zu genießen – und sei es als Fußbad im Wassereimer.

Immer wieder schauen Zaungäste sehnsüchtig dem unbekümmertem Treiben der Kindergartenkinder zu.

Vielleicht sollten wir uns daran ein Beispiel nehmen – einfach mal die Zeit vergessen und uns treiben lassen, die Gegenward im Augenblick genießen – denn dieser Augenblick der Lebensfreude kommt nie wieder.

Kümmern wir uns wieder ein bisschen mehr um unsere Bedürfnisse und  gehen unserem natürlichen Bewegungs- und Entspannungsgefühl nach.

Passt gut auf Euch auf!

Liebe Grüße

Evi

 

 

 

 

Älter werden

Die Geschichte meiner Freundin Sabine “Aber sie sind doch eine Dame” hat mich angeregt über mein ‘Älterwerden’ nachzudenken.
Als Kind konnte es mir nicht schnell genug gehen älter zu werden und jeder Geburtstag wurde herbei gesehnt und mit vielen Freundinnen gefeiert.
Endlich 18 und erwachsen sein und selbst entscheiden zu können, das war mein Traum.
Dass das auch mehr Verantwortung mit sich brachte, realisierte ich erst mit der Zeit.
Nach der Ausbildung ging es dann darum selbst Geld zu verdienen, wirtschaftlich selbstständig zu werden und eine Familie zu gründen.
Damit war ich dann bis Mitte 50 beschäftigt – solange, bis die Kinder ‘aus dem Haus’ sind und wirtschaftlich auf  eigene Beinen stehen.
In diese Zeit fällt auch die berufliche Entwicklung.
Karriere oder Kinder - ist oft die Gewissensfrage, die wir uns als Frauen stellen müssen.
Um beides unter einen Hut zu bekommen, bleibt für die eigenen Bedürfnisse oft keine Zeit.
Wenn wir auf die 60 zusteuern, dann zählen wir die Jahre bis zur Rente, fühlen, dass es noch etwas anderes als Kindererziehung, Karriere und Arbeit gibt.
Wir sind noch fit genug uns unseren Träumen und Wünschen zu widmen.
Manche haben sich so an ihren Job gewöhnt, fühlen sich unentbehrlich und haben ihr eigenes Leben für die Karriere aufgegeben. Vor allem Männern fällt es schwer ihrem ‘Rentnerleben’ einen neuen Sinn zu geben. Als Oma und Opa kümmern sie sich dann wieder um die Enkelkinder.
Die einzig sorglose unbekümmerte Zeit - als Kinder und Jugendliche- haben wir wie selbstverständlich hingenommen.
Die Zeit als Erwachsener ist angefüllt mit Arbeit und dem Kümmern um die Familie.
Die Sorge um die Kinder, Enkel und pflegebedürftige Eltern lässt uns weiter in diesem Kreislauf des Kümmerns verharren.
Irgendwann einmal fragen wir uns dann, was von unserem eigenen Leben übrig geblieben ist, von unseren Träumen und Hoffnungen.
“Später, wenn ich mal Zeit habe, dann….” – so haben wir uns oft getröstet und unsere Wünsche auf Eis gelegt.
Wir werden nie die ‘richtige’ Zeit dafür haben, wenn wir uns darauf verlassen, dass wir irgendwann einmal ‘genug’ Zeit dafür haben. Wir müssen uns ‘diese’ Zeit schon selbst nehmen.
Zeit ist relativ und wir selbst entscheiden, wofür wir sie nutzen.
Spätestens nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben sollten wir ‘diese’ Zeit für uns nehmen.
Aber viel besser ist es, wenn wir uns schon heute ‘diese’ Zeit nehmen, dann, wenn wir sie zur Erfüllung unserer Wünsche brauchen.
Denn viele Wünsche lassen sich nicht verschieben, sie machen nur für andere Platz.

Seien wir entschlossen und mutig genug, um uns heute die Zeit zu nehmen, denn ‘diese’ Zeit kommt nie wieder.

Liebe Grüße

Evi

 

Urlaubsende

Mein Urlaub ist vorüber und ich habe mich gut erholt und konnte in den drei Wochen mal so richtig von der Arbeit abschalten und “runterfahren”.

Untätig war ich trotzdem nicht. Wandern, Radfahren, Gartenarbeit – ich war viel an der frischen Luft, auch wenn das Wetter nicht so ideal war.

Da können wir uns ein Beispiel an den Tieren nehmen, sie passen sich dem Wetter an und das habe ich auch gemacht.

“Es gibt kein schlechtes Wetter – nur unpassende Kleidung”.

Die schönen Tage habe ich genossen und auch mal faul in der Sonne gelegen, wenn sie sich gezeigt hat.

Der Urlaub war schön und doch freue ich mich auch wieder auf die Arbeit, neue Projekte und die Kollegen. Sicher gibt es die ein oder andere Neuigkeit – ich bin gespannt.

Alles Liebe

Evi

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