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Erreich-BAR

Erreich-BAR: Ziele 2017

In diesem Jahr möchte ich wieder meine Ziele zu Beginn des Jahres festhalten. Ich brauche und liebe es, einen Plan meiner Vorhaben, Projekte und Ziele, die ich gern in die Tat umsetzen möchte zu machen – es spornt mich einfach an, dran zu bleiben.

In den letzten Jahren hat sich vor allem meine Zeitplanung mittels Outlook bewährt.Ich trage alle Termine ein: Geburtstage, Familientermine, Treffen mit Freunden, Arzttermine, Mülltermine und alles was sonst noch an Terminen interessant ist – wie z. B. Ausstellungen, Webinare, Vorträge, …. die mich interessieren, die ich gern wahrnehmen möchte, wenn es die Zeit erlaubt. Die unterschiedlichen Farben geben mir schnell einen Überblick für die jeweilige Kategorie.

Auch das Einteilen in die einzelnen Bereiche: Alltag – Familie – Gesundheit – Freizeit – persönliches Wachstum , hat sich bewährt. Ich neige dazu mir mehr vorzunehmen, als ich eigentlich Zeit zur Verfügung habe. Das führt dann am Jahresende immer zu etwas Frust. Das möchte ich dieses Jahr anders machen – allerdings soll es mich auch in allen Bereichen weiter bringen und da brauch es halt auch einige Herausforderungen. Da schau ich, dass ich das richtige Maß finde.

Schwerpunkt wird in diesem Jahr das Entrümpeln sein. Durch die Auflösung des Haushaltes meiner Eltern habe ich doch viel zu viel aufgehoben, wofür ich überhaupt keinen Platz habe. So stehen noch viele Kartons in der Wohnung und Garage verteilt und warten darauf erneut aussortiert zu werden. Dennoch war dieser Zwischenschritt für den Abschied von meinen Eltern, zum Trauern notwendig. Nach dem einen Jahr fühle ich, dass ich die Erinnerungen in mir trage und keine materiellen Sachen dafür benötige. Es wird trotzdem eine große Herausforderung für mich werden, viele Dinge wegzugeben oder gar wegzuwerfen. Ich brauche für die Entfaltung meiner eigenen Kreativität Freiraum, das habe ich ganz deutlich gespürt. Fast alle Hobbys lagen bei mir im vergangenen Jahr auf Eis.

Und gerade das, was mir Spaß und Freude bereitet, ich mit Begeisterung tue – das bringt mir auch Energie. Deshalb möchte ich mir dieses Jahr unbedingt diesen Freiraum schaffen.

Der Bereich Familie funktioniert am besten – wir haben, neben den Geburtstagen, feste Familientreffen, die schon zu schönen Ritualen für alle geworden sind. Diese sind über das ganze Jahr verteilt und stärken den Zusammenhalt der Familie. In diesem Bereich kann alles so bleiben, das ist fast ein Selbstläufer.

Der Bereich Gesundheit liegt mir auch sehr am Herzen. Im vergangenen Jahr habe ich – trotz der Anstrengungen – eine Gesundheitswoche im Thüringer Wald verbracht, wovon ich auch Einiges zu Hause  umgesetzt habe. Das hat sich wohltuend auf mein Befinden ausgewirkt. Leider habe ich mich gerade in der Weihnachtszeit nicht daran gehalten, was ich körperlich auch spüre. Für mich ist gerade diese Zeit sehr stark mit Familientraditionen verbunden, die meiner Seele einfach gut tun, auch wenn sie nicht so gesund sind. Aber wie heißt es so schön: Es ist nicht so schlimm, wenn ich zwischen Weihnachten und Silvester “sündige” – wichtig ist, dass ich zwischen Silvester und Weihnachten gesund lebe. In diesem Sinne ist der Beginn des neuen Jahres für mich immer auch ein Neustart.  Bewährt hat sich bei mir vor allem: mehr Rohkost-vor allem grüne Smoothies, selten Fleisch und kaum Weißzucker – dafür nehme ich dann Agavendicksaft oder Datteln als Ersatz. Beim Backen nehme ich auch gern einen Anteil Quark als Fettersatz und habe Kokosfett als Allrounder schätzen gelernt, sowohl bei der Ernährung, als auch bei der Körperpflege. Alkohol trinke ich so gut wie keinen mehr, ich vertrage es einfach nicht mehr gut und mir schmeckt er auch nicht mehr.  Gern genieße ich ab und an noch eine Tasse Kaffee, auch wenn der sich sehr ungünstig auf das Milieu im Körper auswirkt. Wenn ich Appetit darauf habe, dann trinke ich ihn auch mit Genuss, aber nicht wie früher aus lauter Gewohnheit.

Der Tipp, dem Körper durch Weglassen des Frühstückes zusätzliche Zeit zum Entgiften zu lassen, kommt mir sehr entgegen – ich bin nicht so der Frühstückstyp. Auch das Wassertrinken fällt mir inzwischen leichter, da hat sich der Einbau einer Filteranlage gelohnt. Wasser hilft so richtig beim Ausspülen der “Schlacken”.

Ich hoffe, dass ich durch das Entrümpeln dann mehr Freiraum bekomme und dadurch auch wieder meinen Hobbys – wie dem Handarbeiten, Mandalas malen, Basteln – nachkommen kann. Viel Freizeit werden wir auch in diesem Jahr mit unserem Enkel verbringen – der uns viel Freude macht und dem wir gern den Vorrang lassen. Auch für Freunde ist gemeinsame Zeit eingeplant.

Auch in diesem Jahr werde ich die Möglichkeit nutzen, um Wissenswertes und Interessantes zu verfolgen, um so immer besser meinen Weg gehen zu können. Ich möchte mir meiner Gaben und Talente bewusst werden, sie als festen Bestandteil in mein Leben integrieren und daraus meine Energie beziehen. In meinem beruflichen Leben hatte ich mich mehr auf meine Fähigkeiten und Stärken konzentriert, aber die habe ich mehr für die Erfüllung der Ziele anderer eingesetzt.

Einen genauen Plan werde ich dieser Tage noch machen und den auch regelmäßig überprüfen.

Ich wünsche allen ein gutes und erfülltes 2017. Möge jeder seinen Weg gehen.

 

Herzliche Grüße

Evi

 

Erreich-BAR: Der Sinn des Lebens

16-02 Erreich-BAR Der Sinn des Lebens

Ja, das ist ein großes Thema – Der Sinn des Lebens – besser gesagt, über den Sinn meines Lebens, das was noch kommt, nachzudenken.

Schließlich habe ich schon zwei Drittel meines Lebens gelebt und kann daran nichts mehr ändern. Aber das Drittel, was noch vor mir liegt, das möchte ich sinnvoll leben.

Diesem Abschnitt des Lebens seinen besonderen Sinn geben. Da geht es nicht mehr um Karriere, Kindererziehung und Jagd nach Erfolgen. Im letzten Drittel des Lebens geht es – meiner Meinung – darum, die Früchte dessen zu ernten, was man im bisherigen Leben erreicht hat, die Erfahrungen zu nutzen, die man gemacht hat und sich auf den Kern des Lebens wieder besinnen – nämlich zu leben.

Viele nehmen es sich zwar vor: “Arbeiten, um leben zu können – aber nicht leben, um zu arbeiten” – aber das ist in einer schnelllebigen, ergebnisorientierten Welt nicht so einfach. Inzwischen werden wir so von den elektronischen Medien beherrscht und kontrolliert, dass man über Science fiction Filme früherer Zeiten nur lächeln kann.

Gut, dass dieser Abschnitt nun hinter mir liegt und ich mich “nur” noch um mein Leben kümmern brauch.

Wenn man ein ganzes Arbeitsleben hinter sich hat, davon geprägt ist, fällt es gar nicht so leicht, sich wieder auf die eigenen Bedürfnisse zu beSINNen. War doch das Leben davon bestimmt, es allen anderen recht zu machen. Und irgendwann ist das Bedürfnis, es den anderen recht zu machen – zum Antrieb meines Lebens geworden, war Hauptbestandteil meines beruflichen Lebens. Und wenn ich Glück hatte, bekam ich Lob und Anerkennung dafür.

Und jetzt muss ich dieses Bedürfnis “Es anderen recht zu machen” ablegen, es hindert mich nur daran zu meinen Bedürfnissen zu gelangen.

Ich will, dass es mir gut geht, will meine tiefsten inneren Bedürfnisse – die ich inzwischen so verschüttet habe – wieder finden und mich um sie kümmern, aus ihnen Energie beziehen und meinem letzen Lebensdrittel noch einmal so richtig Schwung geben kann.

Da sind auch noch die alten Glaubenssätze und Verhaltensmuster, die durch die Gesellschaft geprägt sind, dass Menschen in der zweiten Lebenshälfte nicht mehr aktiv sind, zu nichts mehr nütze sind – eigentlich überflüssig sind.

Aber genau die Zeit nach einem erfolgreichem Arbeitsleben ist die Zeit, in der die Generation der 60 bis 70 Jährigen noch fit und aktiv ist und sich noch ein paar Wünsche erfüllen kann.

Es ist schwieriger sich auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu konzentrieren, als die Wünsche und Bedürfnisse anderer zu erfüllen. Ist schon ver-rückt.

Da werde ich noch mal ganz tief in mich gehen und nach meinen Wünschen und Bedürfnissen forschen – also die wirklichen und nicht nur Pseudowünsche.

Mal sehen, was daraus wird.

 

Ganz liebe Grüße

Evi

Erreich-BAR: Rückschau und Aussichten

Der Beginn eines neuen Jahres ist für mich immer auch eine Möglichkeit auf das vergangene Jahr zurück zu schauen, so wie ich es schon die letzten beiden Jahre getan habe.

Die lange Krankheit meines Vaters und der Tod beider Elternteile haben meine Zielplanung gehörig durcheinander gewirbelt, so dass mein Rückblick etwas anders ausfällt als in 2014 und 2015.

Was ist in den vergangenen 12 Monaten passiert? – welche Ereignisse, Erlebnisse, Geschehnisse haben mein Leben beeinflusst?

Was war gut? Was war herausfordernd?

Was habe ich von meinen Zielen erreicht? Was habe ich nicht erreicht? Warum nicht?

Rückblickend bin ich auch für das Jahr 2015 dankbar, hat es mir doch viele schöne Erlebnisse beschert. Ich habe 2015 noch viel Zeit mit meinen Eltern verbracht und dafür bin ich besonders dankbar. Ebenso bin ich sehr dankbar, dass sie ihr 10. Urenkel noch kennen gelernt und einige Zeit mit ihm verbracht haben. Zeit, die ich mir jetzt besonders nehme, um einen Teil seiner Entwicklung mitzuerleben.

Da mir Gartenarbeit Spaß macht und mich gleichzeitig entspannt, habe ich viel Zeit im Garten verbracht. Das Anlegen von Beeten, das Säen und Anpflanzen von Blumen und Gemüse und beim Wachsen und Reifen zuzusehen – das ist ein tolles Gefühl und wird mit essbaren Ergebnissen belohnt. Ich war wirklich erstaunt, wie  gut die Ernte der Roten Bete, des Mangold, der Kräuter und Tomaten war. Die Kartoffelernte war so gut, dass ich eine Kartoffelmiete anlegen musste, um auch im Winter eigene Bio-Kartoffeln zu essen.

Meine Ziele für dieses Jahr werde sie so planen wie 2014, was ich in meinen Beiträgen sehr ausführlich beschrieben habe. Die Gewohnheit alle Termine in Outlook bereits zu Beginn des Jahres einzutragen  und an alle Beteiligten zu verschicken hat sich bewährt.

So werde ich auch 2016 viel Zeit im Garten verbringen, wieder säen, pflanzen und ernten. Auch das Hochbeet, was wir im letzten Jahr gebaut haben, wartet darauf bepflanzt zu werden. Weiterhin bin ich gespannt auf die Ernte-Ergebnisse der gepflanzten Beerensträucher und Erdbeeren. Kartoffeln werde ich auch dieses Jahr anbauen – allerdings nicht so viel, wie letztes Jahr. Mangold und Rote Bete finden auch wieder ihren Platz in meinem Garten.

Ich werde viel Zeit für meinen Enkel und die Familie einplanen. Es ist wirklich schön, gemeinsam Zeit mit allen zu verbringen – ohne Stress und Verpflichtung, einfach, weil man das Bedürfnis hat. So haben sich feste Termine für die  Familie seit Jahren zu schönen Ritualen entwickelt. Diese Termine zu Ostern, Himmelfahrt, Sommersonnenwende, Adventszeit haben sich alle schon notiert.

Ich habe Gutscheine für Therme und Massagen bekommen – ein Hinweis meiner Lieben, mich ein bisschen mehr um mein eigenes Wohlergehen zu kümmern, was ich gern tun werde.

Hauptziel für 2016 ist Loslassen – den Verlust meiner Eltern in Liebe verarbeiten, den Nachlass zu regeln, mein Elternhaus zu verkaufen. Es gibt doch viele Dinge die ich als Erinnerung behalten möchte. Das erfordert den entsprechenden Platz in meiner Wohnung zu finden und vorab Dinge auszusortieren, die ich gut entbehren kann.

Loslassen, Ausräumen, Entrümpeln, Weitergeben oder Wegwerfen – das ist in diesem Jahr dran und eine besondere Herausforderung.

Ich bin optimistisch, dass ich am Ende des Jahres wieder ein gutes Stück Arbeit davon geschafft haben werde.

In diesem Sinne wünsche ich Euch für Eure Vorhaben alles Gute.

 

Liebe Grüße

Evi

 

 

Erreich-BAR: Halbzeit Ziele

15-15 Erreich-BAR Halbzeit Ziele

Wie schnell doch die ersten sechs Monate vergangen sind. Der Juli ist auch schon wieder zur Hälfte vorüber und hat uns in den ersten Tagen schon Hitzerekorde beschert.

Zeit wieder Zwischenbilanz meiner Ziele zu ziehen.

1.       BERUF (UNG):   oder Tagesroutine (Haushalt, Administration, ….)

Hier habe ich einen guten Rhythmus gefunden, auch wenn ich größere Aktionen – wie Aussortieren von Schränken – noch nicht so konsequent umgesetzt habe, wie ich es mir selber gern gewünscht hätte.

2.      FAMILIE: Partner, Kinder, Eltern, ….

Dieser Bereich erhält von mir sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit. Einerseits, weil es meinem Vater nicht gut ging und meine Eltern entsprechende Hilfe benötigten. Da waren teilweise fast tägliche Besuche vonnöten. Mittlerweile hat sich der Zustand meines Vaters gebessert und sie kommen ganz gut wieder allein zurecht. Dennoch schaue ich an zwei Tagen in der Woche vorbei und unterstütze sie bei solchen Dingen, die sie nicht mehr allein bewältigen können.

Im April ist auch mein erstes Enkelkind geboren, so dass ich es genieße einmal in der Woche vorbei zu schauen. Es ist erstaunlich, wie schnell so ein kleiner “Wurm” wächst, lernt  und versucht zu kommunizieren.

Seit Juni ist auch mein Mann zu Hause. So dass wir jetzt auch Einiges gemeinsam unternehmen.

Die Kontakte in der Familie – ob zu Geburtstagen oder einfach Gartenfesten – werden von allen gern in Anspruch genommen und gepflegt. So treffen ich bei solchen Gelegenheiten auch immer wieder gemeinsame Freunde und Bekannte.

3.      GESUNDHEIT: Bewegung, Ernährung, geistige Fitness

Während ich Anfang des Jahres mich noch viel mit Rohkost ernährt habe, hat das etwas nachgelassen, seit mein Mann zu Hause ist. Dennoch bereite ich alles aus frischen Zutaten zu, backe nach wie vor unser Brot selbst. Der Kuchen, den ich backe, ist auch bei meinen Kindern beliebt, egal ob Erdbeertorte oder Quarkkuchen – mit Hefe-, Rühr- oder Bisquitteig.

Inzwischen wird auch das Gemüse aus dem Garten verarbeitet – Mangold, Zucchini sind im Moment dran.

Dieses Jahr hinke ich mit meinem Ziel 1.000 km mit dem Rad unterwegs zu sein doch ganz schön hinterher. Im Moment habe ich grad mal 400 km auf der Uhr.

4.      FREIZEIT: Freunde, Hobby, Kultur, Bildung, Soziales

Hier habe ich meine große Liebe zum Gärtnern wieder entdeckt. Aus dem ehemalig brachliegendem Stück “Scholle” wird Stück für Stück  Gartenland. Beete anlegen, pflanzen, säen, Unkraut jäten, Rasen mähen, Gießen – eben Gärtnern und Gestalten – dafür nehm ich mir viel Zeit. Das macht mir auch Spaß. Die Zeit dazwischen lege ich mich auch mal in die Sonne und genieße die ruhige Umgebung, das Zwitschern der Vögel und träume vor mich hin.

Auch die verschiedenen Projekte, bei denen ich mich ehrenamtlich engagiere, laufen noch. Dort bin ich mit Menschen zusammen, die Zuspruch und Motivation zur Selbsthilfe brauchen – etwas, was mir liegt und was ich gut vermitteln kann, wie mir die Rückmeldungen zeigen. Es ist schön zu sehen, wie sich jeder einzelne entwickelt.

Die kulturellen Ausflüge halten sich jedoch in Grenzen, da habe ich im Moment keinen Draht dazu.

5.      PERSÖNLICHES WACHSTUM:  Talente, Begabung, ICH-Sein

Hier gefällt mir, dass ich mich wirklich immer konsequenter nach dem “Lustprinzip” beschäftige, mich also damit beschäftige, worauf ich gerade Lust habe. Im Moment ist Gärtnern meine Leidenschaft – im letzten Jahr war ich noch sehr viel mit Fotografieren unterwegs. Es macht mir Freude im Moment meine Kreativität im Garten auszuleben und zu sehen, was da entsteht.

Das Schreiben hier in meinem Blog habe ich etwas vernachlässigt, dennoch macht es mir nach wie vor Freude und ist auch ein Teil von mir. Ich schreibe gern und bin in Kontakt mit anderen, die gern schreiben und vorlesen. Da tausche ich mich gern per Mail aus.

Ich brauche Abwechslung im Tagesablauf, immer wieder mal eine Veränderung, was sich darin äußert, dass ich mehrere Hobbies habe, aber einem immer wieder mal intensiver nachgehe. Ich lass mich da ganz von meiner Lust leiten und das bekommt mir ganz gut.

Auch wenn die Halbzeit-Bilanz meiner Ziele in manchen Bereichen nicht so vortrefflich ausfällt, so habe ich festgestellt, dass ich in anderen Bereichen ordentlich Gas gegeben habe und mehr gemacht habe, als ich mir vorgenommen habe. So ist es eben. Ich kann gut damit leben und ich freue mich, dass ich viele schöne Tage erlebe. Es geht mir gut und ich bin voller Dankbarkeit, dass ich eine so gute Zeit habe.

Alles Liebe

Evi

Erreich-BAR: Gesunde Ernährung

05-18 Erreich-BAR Gesunde Ernährung

Mein Hauptziel für dieses Jahr ist es meine Ernährung weiter zu verbessern. Dafür habe ich mich auch im Internet umgeschaut und mich  über ganz viele Ernährungsstile und -richtungen informiert.

Im Moment ist die Rohkost sehr im Kommen und hat ganz viele Anhänger. Es gibt viele Rohkost-Blogs mit ganz kreativen Rezepten – vor allen von jungen Leuten. Wenn man dann dahinter schaut, wie diese Menschen zur Rohkost gekommen sind, so war es meistens keine Freiwilligkeit, sondern der Leidensdruck durch Allergien, Krankheiten und Unverträglichkeiten. Die  Schulmedizin hat in allen  Fällen nicht die Lösung für das ursächliche Problem gebracht.

Alle Tiere in der Natur ernähren sich rohköstlich – es gibt keinen “Küchenherd” im Wald oder auf der Heide. Selbst der Elefant, das Nilpferd sind gewichtige Pflanzenfresser und verzichten ganz auf Fleisch. Auch die Schimpansen – unsere nächsten Verwandten im Tierreich haben überwiegend grüne Blätter auf ihrem Speiseplan.

Mit dem Wissen, dass der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll dem menschlichen roten Blutfarbstoff Hämoglobolin fast identisch ist – sie unterscheiden sich nur durch das Zentralatom, beim Chlorophyll ist es Magnesium und beim Hämoglobolin ist es Eisen – liegt es nahe, dass Blattgrün einfach zu gesunder Ernährung gehört.

Ich habe schon mal 2013 mit Grünen Smoothies begonnen, aber nicht durchgehalten. Es ist daran gescheitert, weil ich noch keinen Hochleistungsmixer hatte. Grüne Smoothies brauchen einen Hochleistungsmixer, um richtig “smooth” zu werden. Inzwischen habe ich einen Mixer mit ordentlich Umdrehungen und meine Grünen Smoothies sind wirklich lecker.

Es sind eigentlich nur 3 Zutaten notwendig: 1/2 Obst, 1/2 Blattgrün und Banane für mehr Cremigkeit. Das dann mit 1/3 stillem Wasser auffüllen  – am besten mit  gut gefiltertem Leitungswasser – und dann 1 bis 2 Minuten mixen – je nach Leistung des Mixers und fertig.

Am allerwichtigsten ist es, dass der Smoothie schmeckt – anfangs habe ich ihn mit Apfelsaft aufgepeppt, später mit Ahornsirup oder getrockneten Dattel gesüßt. Da ist Experimentieren angesagt.

Blattgrün und Obst entsprechend der Jahreszeit – im Winter nehme ich Feldsalat, Grünkohl, Spinat, Ruccola, Möhrengrün und Petersilie.  Äpfel, Birnen, Apfelsinen – was grad Saison hat.

Mit diesem  morgendliche Powerdrink beginne ich den Tag – für mich genau richtig, da ich eh nicht der Frühstücksmensch bin und er ist ruck – zuck fertig. Den Rest stelle ich dann in den Kühlschrank für das zweite Frühstück.

Bananen sind auch ein Allrounder bei der Rohkost – gemixt als Salatdressing oder gefroren und gemixt als Eis – in Stücke oder nur mit der Gabel zerdrückt – sie schmeckt jedes Mal ein bisschen anders. Gemischt mit Früchten nach eigener Wahl bringt jedes Mal ein anderes Geschmackserlebnis.

Mein Favorit sind z. Z. rohe Zucchini-Nudeln mit Tomatensauce :

6 Tomaten – 6 getrocknete und vorheri eingeweichte Tomaten – 1/2 Zitrone (Saft ) – 4 Datteln – 4 EL Olivenöl

Die Zucchinis mit einem Sparschäler oder einem Spiralschneider zu “Nudeln” schneiden. Die rohen und getrockneten (vorher eingeweichten) Tomaten mit den Datteln, dem Zitronensaft und dem Olivenöl kräftig mixen und auf die Zucchini-Nudeln geben – einfach lecker!

Ebenso wie Chiccorée mit Apfelsinen – alles schön klein geschnippelt und mit Orangen- oder trüben Apfelsaft aufpeppen – fertig!

Als kleines Schmankerl nasche ich gern Energie-Kugeln, aus getrockneten Früchten – entweder Datteln, Aprikosen oder Pflaumen – mit Nüssen, Kokosraspel oder Mandeln gemixt – als frische Zutat gern noch Zitronensaft oder geriebenen Ingwer dazu. Vanille, Zimt und Chili geben dann noch den Extra-Kick. Eine gesunde Nascherei.

So besteht mein Speiseplan inzwischen zur Hälfte aus Rohkost, die ich hauptsächlich in der ersten Tageshälfte esse – aber auf alle Fälle immer VOR gekochtem Essen. Es kommt zu Blähungen, wenn Rohkost nach gekochtem Essen verzehrt wird, da Rohes schneller verdaut als Gekochtes und dann zu Gären anfängt, wenn es danach gegessen wird.

Kein Wunder, dass so mancher zum Rohkost-Muffel wird, wenn der Salat zum Essen und das rohe Obst nach dem Essen zu Magengrummeln führt.

Mir tut die rohe Kost gut und ich werde sie auf alle Fälle beibehalten.

Liebe Grüße

Evi

 

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