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Wunder-BAR: Valentinstag

05-15 Wunder-BAR Valentinstag

Ich muss zugeben, dass ich früher nicht unbedingt Anhängerin von den festgelegten “Blumen-verschenken-Tage” war.  Valentinstag, Tag der Frau, Muttertag und natürlich die persönlichen Tage, wie Geburtstag, Kennlerntag, Hochzeitstag und Namenstag.  Ich verband diese Tage immer mit der Verpflichtung des Blumenschenkens. Wollte ich doch Blumen bekommen, wenn der andere das Bedürfnis dazu verspürte mir eine Freude zu machen und nicht nur weil ein Tag daran erinnerte.

Heute  sehe ich das ein bisschen anders. Jede Möglichkeit anderen eine Freude zu machen ist eine gute Möglichkeit. Dabei ist es unabhängig, ob es “Blumen-verschenken-Tage” sind oder nicht.

Seien wir mal ehrlich – wie oft bekommen oder verschenken wir Blumen außerhalb dieser Tage? Klar, jetzt um diese Zeit, wenn die ersten Narzissen und Tulpen aus den Gewächshäusern wieder im Supermarkt auftauchen, dann nehme ich auch gern ein Sträußchen “Frühling” mit nach Hause. Sobald aber draußen in der Natur und in den Gärten wieder Blumen blühen, lässt mein Drang Blumen zu kaufen und zu verschenken nach.

Deshalb finde ich es ganz schön, wenn wir daran erinnert werden, dass am 14. Februar VALENTINSTAG ist – der Tag der Liebenden – der erste “Blumen-verschenken-Tag” des Jahres.

Nein – es ist keine Erfindung der Blumenverkäufer, sondern der VALENTINSTAG geht auf den Bischhof Valentin von Terni zurück, der als Märtyrer enthauptet wurde, weil er mehrere Brautpaare traute – darunter auch Soldaten, die nach kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Dazu brachte er den Paaren zur Trauung Blumen aus seinem Garten mit, weshalb auch heute Blumen an diesem Tag die Hauptrolle spielen.

Der Überlieferung nach standen diese Paare unter einem sehr guten Stern, weshalb heute der Valentinstag auch als Tag der Liebenden gefeiert wird.

496 richtete der Papst Gelasius I. den 14. Februar als Gedenktag für die ganze Kirche ein.

In England entwickelte sich im 15. Jahrhundert daraus der Brauch: Am Vorabend des Valentintages wurden sich Paare zugelost. Jeder schickte seinem Partner ein kleines Geschenke oder schrieb ein Gedicht. Am VALENTINSTAG haben sie sich dann persönlich kennen gelernt. Daraus hat sich bestimmt auch so manches Paar für’s Leben gefunden.

Von englischen Auswanderern kam dieser Brauch dann nach Amerika und von dort gelangte er nach dem 2. Weltkrieg mit den US-Soldaten dann auch nach Deutschland.

In Japan verschenken die Mädchen und Frauen am 14. Februar Schokolade an die Männer und dürfen dann einen Monat später – am 14.3. dem “White-Day” – Weiße Schokolade als Gegengeschenk erwarten.

In Südkorea gibt es dann am 14.4. noch den “Black Day”, an welchem alle diejenigen, die leer ausgingen sich selbst betrauern und mit Nudeln mit schwarzer Soße trösten.

Inszwischen hat sich der VALENTINSTAG über den ganze Globus über das ganze Jahr verteilt.

Warum er 1969 aus dem römischen Generalkalender gestrichen wurde konnte ich nicht finden.

Heute weiß jeder, dass am 14. Februar VALENTINSTAG ist und neben den Beschenkten freuen sich auch die Blumenhändler über ein gutes Geschäft. Ihr könnt Blumengrüße auch sehr gut online verschicken z. B. könnt ihr euch bei Blumenversand 24  darüber informieren, welche Blumen zu welcher Gelegenheit passen und einen passenden Online-Blumenhändler aussuchen.  Ich habe mich immer sehr gefreut, wenn mein Mann mir Blumen geschickt hat.

Aber es müssen ja nicht immer Blumen sein.

Dieses Jahr fällt der Valtentinstag auf einen Samstag – da wäre ein liebevoll gedeckter Frühstückstisch – oder sogar ein Frühstück im Bett eine schöne Überraschung. Benutze einfach einen Herz-Plätzchenausstecher für Toastbrot oder die Lieblingswurst – da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Oder “malt” mit Ketchup oder Schnittlauch ein Herz neben das Rührei. Ein besonders herziges Frühstück wurde in diesem Video in wenigen Minuten gestaltet. Auch eine selbstgestaltete Karte mit deiner  “Liebesbotschaft” kommt ganz sicher gut an. Hier ist ein Link mit  Basteleien zum Valentinstag  oder ihr schickt die Grüße per Video-Botschaft.

@ Männer: Wir Frauen wollen gar keine großen Geschenke, wir wollen an diesem Tag eure Nr. 1 sein und uns auch so fühlen – was ihr mit besonderer Aufmerksamkeit, liebevollen Gesten und netten Worten zeigen könnt.

@ Frauen:  Erwartet nicht, dass sich eure Männer in einen Märchenprinz verwandeln – nehmt auch die kleinen Gesten dankbar an und verwöhnt sie mal mit ihrem Lieblingsessen und schaut euch mit ihnen gemeinsam seine Motorsport-Sendung oder Fußball an.  Dafür werden sie euch lieben.

Ich wünsche euch einen schönen VALENTINSTAG!

Liebe Grüße

Evi

 

Unangenehme Menschen

13-22  Unangenehme Menschen

Immer wieder begegnen wir in unserem Leben Menschen, die uns unangenehm sind, mit denen wir am liebsten nichts zu tun haben möchten. Aber wir begegnen ihnen immer wieder, ob im Job, im Familien- und Bekanntenkreis, in der Freizeit oder auf der Straße. Diese Menschen scheinen ihre Penetranz an uns auszuprobieren und uns von sich abhängig machen zu wollen.

Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich tappe immer wieder einmal in ihre Falle. Anfangs erscheint diese Penetranz im ‘Kleid’ der Interesse oder des Mitteilungsbedürfnisses, um sich dann bei uns anzudocken, für sie dienstbar zu sein.

Uns werden Verabredungen, kleine Dienstleisungen und Gefälligkeiten “aus den Rippen geleiert”, zu denen wir uns überreden lassen. Oft fühlen wir bereits in dem Moment der Zusage, dass es uns nicht passt, wir uns unangenehm dabei fühlen. Unsere gute Erziehung lässt uns immer wieder in die Falle solcher Menschen tappen.

Diese Menschen haben ihr penetrantes Verhalten in frühester Kindheit erlernt und im Laufe ihres Lebens perfektioniert, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass sie auf diese Weise an ihr Ziel gelangen.

Entnervte Mütter können “ein Lied davon singen”, wie penetrant und nachhaltig ihre Sprösslinge sein können, wenn sie unbedingt ihren Willen durchsetzen wollen.

Sobald die Sprösslinge erkannt haben, dass sie nur ausdauernd aufmüpfig sein müssen, um ihren Willen durchzusetzen, wird ein Verhaltensmuster daraus, was sie dann verinnerlichen und auch als Erwachsene anwenden.

Solche Menschen interessieren sich nur für sich, für ihre Interessen, ihre Ziele und wen sie dafür “einspannen” können. Sie akzeptieren kein ‘mal sehen’, ‘vielleicht’  , keine Ablehnung – sie wollen uns an ihrem Haken haben und dort festmachen. Selbst ein einfaches ‘Nein’ akzeptieren sie nicht. Sie finden ‘tausend’ Argumente, um dieses ‘Nein’ auszuhebeln, um uns dann mit einem ‘Vielleicht’ an der Angel zu haben. Nun drängen sie auf konkrete Zusagen von uns – Ort, Datum, Zeit- zumindest ringen sie uns einen Anruf ab. Ist dann noch ihre Telefonnummer unterdrückt, nutzen sie den Überraschungsmoment gegen uns und “nageln uns fest”.

Selbst nach monatelanger Ruhe und geglaubter Loslösung  tappe ich dann wieder in ihre Falle. Auf meine Absage folgt dann ein Appell an mein Gewissen, sie machen es ‘dringend’ und müssen ‘unbedingt’ mit mir sprechen, ‘nur ein paar Minuten’.

Solche Menschen brauchen ein klares ‘NEIN’ von uns genauso penetrant, wie sie ein ‘Ja’ einfordern.

Ein klares und wiederholtes NEIN ohne Erklärungen, ohne Rechtfertigung, ohne Ausweichtermine –  mit konsequenter Penetranz unsererseits. Nein – weil wir es nicht wollen, weil wir unsere Zeit für uns benötigen – PUNKT !

Diese Menschen versuchen aufgrund ihrer erlernten und durch jahrelangem Erfolg bestätigter Muster mit ihrer Penetranz an IHR Ziel zu kommen. Nein, nein und nochmals nein – solange, bis sie begreifen, dass wir ihrem Muster nicht entsprechen, nicht ihre Diener sein werden.

Aber Vorsicht  – das ist keine Garantie, dass sie uns für immer in Ruhe lassen.  Das musste ich jetzt wieder erleben.

Unangenehme Menschen haben verschieden “Gesichter” – scheinbare Hilflosigkeit und Jammern gehören ebenso dazu wie unangemessene Forderungen und persönliche Beleidigungen. All das dient nur IHRER Selbstgefälligkeit und IHREM Wohlgefallen. Unsere Bedürfnisse und Probleme interessieren sie nicht im Geringsten. Angebotene ‘Hilfe’ zerplatzt in dem Moment, wo sie erbracht werden sollen. 

Ich möchte mir von solchen unangenehmen Menschen nicht mehr meine Energie und Lebensfreude rauben lassen (denn sie verstehen zu jammern und alles schlecht zu reden).

Ich werde ihnen mit Klarheit und Direktheit begegnen und meine Interessen vertreten.

Passt auf Euch auf!

Liebe Grüße

Evi

 

 

 

Leben leben

 

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Immer mehr wird sichtbar, dass der Mensch sich selbst in den Mittelpunkt des Interesses der Gesellschaft stellen muss.

Hat sich mit der Industriealisierung und Automatisierung der Menschheit das Interesse immer mehr auf Gewinnmaximierung konzentriert, geht den führenden Köpfen hoffentlich allmählich ein Licht auf, dass Maschinen und Computer, Geisterschichten (Produktion ohne Menschen) nicht mehr den Zuwachs an erhofftem Gewinn bringen. All das Produzierte muss an den Mann und die Frau gebracht werden, um es in Geld umzuwandeln.

Durch Werbung sollen künstlich geschaffene Bedürfnisse die Wirtschaft weiter am Laufen halten und Gewinne einfahren. Kinder sind besonders empfänglich für Neues. Blinkende Turnschuhe, sprechende Puppen und Bücher, interaktives Spielzeug in allen Bereichen überschwemmen den Markt.

Besonders jetzt in der Weihnachtszeit booomt dieses Geschäft, ebenso wie die Elektronik- und Unterhaltungsindurstrie. Smartphones sind der Renner, so hat man Radio, Fernsehen, Telefon, Fotoapparat als Miniausgabe ständig dabei.

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Die Kinderzimmer werden immer voller, die Menschen immer dicker und kränker, weil materielle Dinge nicht das Wichtigste im Leben eines Menschen ersetzen können: Liebe und Anerkennung – wir Menschen sehnen uns nach Liebe und Anerkennung, DAS hält uns am Leben!

Materieller Ersatz macht uns auf Dauer krank.

Was passiert mit all dem Spielzeug, dem technischen Schnick-Schnack ?  Entweder es fordert unsere volle Konzentration udn Aufmerksamkeit durch immer mehr technische Raffinessen – oder es liegt bald in der Ecke bei all dem anderen Kram.

Wir beschäftigen uns zunehmend mehr Zeit mit materiellen toten Dingen, als mit dem Partner, den Kindern und mit Freunden. Wir lassen uns von Maschinen beherrschen, ohne es zu merken und verarmen in unserem Inneren immer mehr – auch das führt zum Ausgebranntsein – dem Burn out.

Maschinen können keine Liebe und Anerkennung geben, dass können wir Menschen nur selbst tun.

Viele arbeiten lieber noch nebenher, um zusätzliches Geld für diese “Maschinerie” auszugeben, die letztendlich dazu beiträgt, die Beziehungen zu den Menschen untereinander zu zerstören. Mehr davon hilft nicht, sondern verschlimmert das Leiden nur.

Jeder Einzelne selbst muss dafür sorgen, sich diesem Sog aus Konsumzwang und “Alles-besitzen-wollen” zu ent-ziehen, wenn er nicht darin umkommen will.

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Wie viele sehnen sich nach einem ent-schleunigtem Leben, haben den Wunsch mehr Zeit für sich zu haben und bringen doch nicht den Mut auf zu sagen: STOPP, ich mach da nicht merh mit, aus Angst dann nicht mehr dazu zugehören. Das ist ein Trugschluss, denn wir werden immer mehr, die sich diesem “Teufelskreislauf” entziehen, nicht merh verfügbar sind für die Verführungen der Werbung, um falschen Versprechungen auf den Leim zu gehen. Und wir fühlen uns gut dabei.

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Klar ist es anfangs ein komisches, ungewohntes Gefühl “Nein” zu sagen, inne zu halten, aber es fällt mit der Zeit immer leichter auszusteigen. Das einzige Problem dabei ist, wenn unsere Mitmenschen noch in ihren alten Mustern und Verhalten verharren wollen und dafür auf uns zugreifen wollen, wie bisher. Hier müssen wir liebevoll konsequent bleiben und klar kommunizieren, dass wir dafür nicht mehr zur Verfügung stehen.

Das ist auch eine Möglichkeit, sie in unser neues menschlicheres Verhalten einzubeziehen, wenn sie es wollen.  Andernfalls müssern wir ihnen klar sagen, wo unsere Grenzen sind und diese auch einhalten.

Mit der Zeit “trennt sich die Spreu vom Weizen”. Menschen, die uns im Weg stehen verlassen uns, dafür kommen andere in unser Leben, die genauso “ticken” wie wir.

Und das Schönste ist, dass die Beziehung zu den Menschen, die uns wichtig sind intensiver udn harmonischer wird.  Und die Kinder profitieren am meisten davon, wenn sie wieder lernen, dass das schönste Geschenk, liebevolle Eltern und Großeltern sind, die sich für ihre Probleme interessieren und mit ihnen gemeinsam ihre Sorgen udn Ängste vertreiben.

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Schenken wir einander Liebe und Anerkennung aus vollstem Herzen, weil es uns allen gut tut.

Liebevolle Grüße

Evi

Verändern & Bewahren

Veränderung, sich ändern – wird uns im Laufe unseres Lebens immer wieder abverlangt. Es ist eine Notwendigkeit, um auf Situationen und Umstände so zu reagieren, dass wir selbst gut damit zurecht kommen.

Die Wirtschaft nutzt den Fortschritt in Wissenschaft und Technik und konfrontiert uns immer schneller mit Neuigkeiten. Dienstleistungen erfolgen per Knopfdruck und werden über Computer gesteuert.  Onlinebanking, Fahrkartenautomaten oder die Entwicklung unserer Urlaubsfotos – alles wird nur noch über Maschinen ausgeführt, die der Mensch beherrschen muss, sonst bleibt er auf der Strecke.

Die Schnelligkeit der Technik wirkt sich auch auf unser Verhalten, unsere zwischenmenschliche Beziehungen aus. Vor allem unsere Kinder, die mit der Schnelllebigkeit von neuen Entwicklungen aufwachsen und neuen Produkten oft mehr Aufmerksamkeit entgegen als ihren Spielgefährten, ist das neue Spielzeug Mittelpunkt ihres Interesses.  Hier kommt uns Erwachsenen eine besondere Verantwortung zu, wenn es um die Bewahrung und Weitergabe der menschlichen Grundwerte geht:  Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Kameradschaft, Freundschaft und Liebe.

Kinder sind offen und neugierig und freuen sich, wenn wir Erwachsenen Zeit mit ihnen verbringen, mit ihnen spielen und auf Entdeckungsreise gehen, ihre Fragen beantworten.Kinder hören gebannt zu, wenn wir aus unserer Kindheit erzählen, unsere Abenteuer mit ihnen teilen.

Wir Erwachsenen sollten den Kindern vorleben, was wir von ihnen erwarten. Liebevolle Beziehungen sind kostbar und bereichern unser Leben durch Geben und Nehmen.  Durch einen respektvollen Umgang miteinander fällt es uns leichter dem anderen Mitgefühl und Liebe entgegenzubringen.

Auch wenn die Zeit uns täglich vor neue Herausforderungen stellt und uns ein hohes Maß an Anpassung und Veränderung abverlangt, so sollten wir die menschlichen Grundwerte, vor allem Liebe, Mitgefühl, Verständnis und Vertrauen nicht nur bewahren, sondern auch jeden Tag leben.

Alles Liebe

Evi

Beziehung zur Umwelt

Eine Pflanze braucht zum Gedeihen Erde in die sie ihre Wurzeln schlägt, Wasser und Licht zum Wachsen. Und je besser die Bedingungen für ihre Art sind, um so kräftiger entwickelt sie sich, blüht, entfaltet sich und bildet Samen für eine gute Nachkommenschaft.

Genau wie die Pflanzen brauchen auch wir Menschen zum Gedeihen, Wachsen und Entwickeln eine gute Umgebung, eine Umwelt in der wir friedlich und gesund leben können.

Diese Umgebung mag für jeden anders sein, je nachdem, ob man eher ein “Stadt- oder Landmensch” ist. Ein “Stadtmensch” kann in ländlicher Idylle sprichwörtlich eingehen wie eine Primel und ein “Landmensch” kann sich von der Überfülle und Dichte erdrückt fühlen. Der Eine braucht die Weite und Stille des Landlebens und der Andere die Enge und Belebtheit der Stadt.  Das kann nur jeder für sich selbst empfinden.

Wieviel Fremdeinflüsse kann und will ich ertragen? Was hole ich mir davon in meine unmittelbare Umgebung, ins Haus, in die Wohnung?

Die Unterhaltungselektronik überschüttet den Markt mit zahllosen Angeboten, vemittelt den Eindruck, dass Flatscreen-Fernseher, I-Pods, I- Pads, Smart-Phones usw.  die Lebensqualität verbessern. Selbst zur sportlichen Betätigung braucht man die Wohnung nicht mehr zu verlassen dank Wii-Konsole. Der PC ist aus den Haushalten schon nicht mehr wegzudenken, selbst Großeltern werden animiert mit ihren Enkeln per Webcam zu kommunizieren.

Mich erinnert das an die frühen Science fiction Filme, die Wirklichkeit geworden sind. Schau ich mir heutige Science fiction-Filme an, wo menschliche Clone das Sagen haben und Menschenrechte von diesen Maschinen bestimmt und kontrolliert werden, dann wird mir Angst.

Auch wenn das düstere Zukunftsvisionen sind, so ist heute schon feststellbar, dass all diese elektronischen Medien nicht nur Auswirkungen auf unsere Psyche haben.  Elektronische Geräte erzeugen elektromagnetische Strahlung und wir brauchen uns nicht wundern, wenn wir über Kopfschmerzen und Schlafstörungen klagen, wenn unsere Wohnung voll von “Elektroschrott” ist. Elektrowecker, schnurloses Telefon, Handy, Fernseher, Radio sollten wir aus dem Schlafzimmer verbannen.  Ein überlegter und sorgsamer Umgang im Gebrauch von elektrischen und elektronischen Geräten hilft auch die Umwelt zu ent-lasten, ebenso wie unseren Geldbeutel.

Was haben wir uns nicht alles angeschafft, nur weil uns die Werbung dazu verführt hat. Bei mir steht Einiges davon im Keller, von dem ich mich nun entgültig trenne. Auch wenn es mir schwer fällt bei dem Gedanken daran, wieviel Geld ich dafür ausgegeben habe – es nützt mir nicht, sondern es behindert mich nur, nimmt mir Platz weg. Inzwischen überlege ich sehr genau, ob ich etwas wirklich brauche und wie oft und wann ich es benutzen werde.  Mein Leben ist dadurch einfacher geworden und ich bin froh darüber.

Es gibt noch Vieles, was ein ungenutzes Dasein in meiner Umgebung fristet, aber auch das wird weniger. “Alles braucht seine Zeit” und “Weniger ist mehr” – damit kann ich gut leben.

Alles Liebe

Evi

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