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Beziehungen

Unser ganzes Leben besteht aus Beziehungen zu Menschen.

Zu Beginn unseres Lebens sind es vor allem die Eltern, die für uns sorgen, uns mit der Liebe erziehen, die unser weiteres Leben prägt. Geschwister, Großeltern, Tanten, Onkel, …. – die Familie allgemein sind die Beziehungspersonen, mit denen wir durch die “Familienbande” verbunden sind – wir können sie nicht aussuchen, sie gehören zur Familie.

Später treten wir mit Gleichaltrigen in Beziehung, suchen uns Freunde, mit denen wir gern zusammen sind, sie zu unseren Vertrauten machen.

Erzieher und Lehrer sind vor allem in der Schule die Menschen, die einen großen Einfluss auf uns ausüben. So wird das soziale Netz unserer Beziehungen immer größer.

Ín unserer Freizeit machen wir uns mit Menschen bekannt, die unsere Interessen teilen.

Im Arbeitsleben spielt unsere Beziehungsfähigkeit ebenfalls eine große Rolle, wir sind ein Teil eines Teams mit Vorgaben, die zu erfüllen sind. Wir tragen Verantwortung im Team oder führen es als Vorgesetzte.

Hinzu kommen Geschäftsbeziehungen, die wir wahrnehmen, sowohl auf der Arbeit, auch privat. Jeder Einkauf ist eine Geschäftsbeziehung und ist von vielen Bedingungen abhängig: Bin ich in Eile oder habe ich Zeit; weiß ich, was ich will oder brauche ich Beratung; habe ich gute oder schlechte Laune,…. Das Gleiche gilt für unsere “Geschäftspartner”.

Durch die moderne Kommunikationstechnik – Mobiltelefon, I-Phon, PCs, Laptop, Blackberry und Co.  hat sich der Umfang unserer virtuellen Beziehungen enorm erweitert. Wir können uns  in diversen öffentlichen Foren austauschen: Facebook, Twitter, …- wir bekommen das Gefühl die anderen sehr gut zu kennen.

Eine Wahnsinnsmenge an Beziehungen kommen da zusammen. Können wir diese überhaupt richtig pflegen ? Ich glaube kaum.

Zu viele Beziehungen können auch belasten. Es lohnt sich also, dass wir unsere Beziehungen mal genauer unter die Lupe nehmen:

Welchen Beziehungen fühlen wir uns verpflichtet?

Welche Beziehungen sind nur noch Gewohnheit?

Wer raubt uns unsere Energie, wenn wir mit ihnen zusammen sind?

Wen möchten wir in unserem Leben nicht mehr missen?

Wer sind unsere engsten Freunde?

Bei wem fühlen wir uns gut aufgehoben?

Wenn uns die Antworten darauf klar sind, dann können wir uns entscheiden die Beziehungen, die uns nicht gut tun, zu lösen – und unsere Lebensfreude-Quelle wird wieder mehr sprudeln.

Geschäftsbeziehungen tun dann gut, wenn man sich gegenseitig respektiert, achtet und freundlich miteinander umgeht.  Wenn wir uns von dieser Vorstellung auch nicht durch ein Schlechte-Laune-Gesicht abhalten lassen, sondern bei unseren guten Absichten bleiben, dann wird auch unser Gesprächspartner freundlicher. Wir sollten ihm die Chance geben und uns nicht von schlechter Laune anstecken lassen.  Auch wir haben mal einen schlechten Tag und sind dankbar, wenn unser Gegenüber dafür Verständnis zeigt.

Be-ziehungen, sich auf jemand be-ziehen, in Be-ziehung zu ihm treten, heißt auch gleichermaßen Geben und Nehmen, Zuhören und Reden, sich ergänzen und ausgeglichen sein.

Eine sorgfältige Inventur unserer Beziehungen lohnt sich.

Wenn wir unsere belastenden Beziehungen loslassen, haben wir mehr Raum für unsere guten Beziehungen, die das Gute in uns stärken und unterstützen.

Es lohnt sich!

Alles Liebe!

Evi

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