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Beziehung zur Umwelt

Eine Pflanze braucht zum Gedeihen Erde in die sie ihre Wurzeln schlägt, Wasser und Licht zum Wachsen. Und je besser die Bedingungen für ihre Art sind, um so kräftiger entwickelt sie sich, blüht, entfaltet sich und bildet Samen für eine gute Nachkommenschaft.

Genau wie die Pflanzen brauchen auch wir Menschen zum Gedeihen, Wachsen und Entwickeln eine gute Umgebung, eine Umwelt in der wir friedlich und gesund leben können.

Diese Umgebung mag für jeden anders sein, je nachdem, ob man eher ein “Stadt- oder Landmensch” ist. Ein “Stadtmensch” kann in ländlicher Idylle sprichwörtlich eingehen wie eine Primel und ein “Landmensch” kann sich von der Überfülle und Dichte erdrückt fühlen. Der Eine braucht die Weite und Stille des Landlebens und der Andere die Enge und Belebtheit der Stadt.  Das kann nur jeder für sich selbst empfinden.

Wieviel Fremdeinflüsse kann und will ich ertragen? Was hole ich mir davon in meine unmittelbare Umgebung, ins Haus, in die Wohnung?

Die Unterhaltungselektronik überschüttet den Markt mit zahllosen Angeboten, vemittelt den Eindruck, dass Flatscreen-Fernseher, I-Pods, I- Pads, Smart-Phones usw.  die Lebensqualität verbessern. Selbst zur sportlichen Betätigung braucht man die Wohnung nicht mehr zu verlassen dank Wii-Konsole. Der PC ist aus den Haushalten schon nicht mehr wegzudenken, selbst Großeltern werden animiert mit ihren Enkeln per Webcam zu kommunizieren.

Mich erinnert das an die frühen Science fiction Filme, die Wirklichkeit geworden sind. Schau ich mir heutige Science fiction-Filme an, wo menschliche Clone das Sagen haben und Menschenrechte von diesen Maschinen bestimmt und kontrolliert werden, dann wird mir Angst.

Auch wenn das düstere Zukunftsvisionen sind, so ist heute schon feststellbar, dass all diese elektronischen Medien nicht nur Auswirkungen auf unsere Psyche haben.  Elektronische Geräte erzeugen elektromagnetische Strahlung und wir brauchen uns nicht wundern, wenn wir über Kopfschmerzen und Schlafstörungen klagen, wenn unsere Wohnung voll von “Elektroschrott” ist. Elektrowecker, schnurloses Telefon, Handy, Fernseher, Radio sollten wir aus dem Schlafzimmer verbannen.  Ein überlegter und sorgsamer Umgang im Gebrauch von elektrischen und elektronischen Geräten hilft auch die Umwelt zu ent-lasten, ebenso wie unseren Geldbeutel.

Was haben wir uns nicht alles angeschafft, nur weil uns die Werbung dazu verführt hat. Bei mir steht Einiges davon im Keller, von dem ich mich nun entgültig trenne. Auch wenn es mir schwer fällt bei dem Gedanken daran, wieviel Geld ich dafür ausgegeben habe – es nützt mir nicht, sondern es behindert mich nur, nimmt mir Platz weg. Inzwischen überlege ich sehr genau, ob ich etwas wirklich brauche und wie oft und wann ich es benutzen werde.  Mein Leben ist dadurch einfacher geworden und ich bin froh darüber.

Es gibt noch Vieles, was ein ungenutzes Dasein in meiner Umgebung fristet, aber auch das wird weniger. “Alles braucht seine Zeit” und “Weniger ist mehr” – damit kann ich gut leben.

Alles Liebe

Evi

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