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Aufmerksamkeit

Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen ein “Aufmerksamkeits-Tagebuch” zu schreiben.

Es soll mir helfen, mich mehr im Hier und Jetzt zu sehen, denn die Zukunft wird von der Gegenwart bestimmt, von den Augenblicken im Jetzt und Hier, in den Entscheidungen , die wir heute treffen.
Aufmerksamkeit hilft uns Möglichkeiten zu erkennen, sie als Chancen zu nutzen, das Potenzial darin zu sehen für etwas Gutes, Besseres.
Aufmerksamkeit weckt unsere Sinne, lässt uns die Welt um uns herum besser wahrnehmen.
Wenn wir etwas mit Aufmerksamkeit beobachten, dann sehen wir mit den Augen, hören auf Geräusche und Klänge, nehmen den Geruch auf, der in der Luft liegt, schmecken ihn auf unserer Zunge. Wenn wir die Möglichkeit zur Berührung haben, dann können wir die Beschaffenheit ertasten, fühlen und feststellen, ob es mit unseren Erwartungen übereinstimmt.
Das ist Aufmerksamkeit im Äußeren, mit allen Sinnen aufnehmen, was wir im Außen wahrnehmen.
Wir können unsere Aufmerksamkeit auch auf unser Inneres lenken, auf das, was wir in uns fühlen, wie wir uns fühlen – den Gefühlen von Liebe, Trauer, Wut, Ohnmacht und all die anderen nicht beschreibbaren Gefühle in uns Aufmerksamkeit schenken, sie wahrnehmen – ohne Wertung, ohne Bewertung.
Diese innere Aufmerksamkeit, die so viel in uns selbst aufdecken kann,die uns zu Orten in uns selbst führt, die wir noch nicht kennen, die verschüttet wurden, bewusst von uns verschlossen wurden, aus Scham -oder Schuldgefühlen heraus oder weil wir uns nicht trauen das Einzigartige in uns zu zeigen, den göttlichen Kern in uns zu offenbaren.
Es ist an der Zeit zu mehr Wahrhaftigkeit, Offenheit und Transparenz, damit wir uns selbst offenbaren können und ein selbstbestimmtes Leben führen können.
Mit meinem “Aufmerksamkeits-Tagebuch” werde ich Schritt für Schritt meine Aufmerksamkeit auf all das lenken, was um mich herum geschieht und in mir vorgeht. Es ist nicht einfach, sich nicht ablenken zu lassen und es wird mir mal besser und schlechter gelingen, aber ich werde dran bleiben. Zum Schärfen der Sinne werde ich mich vorerst auf die äußere Aufmerksamkeit konzentrieren, das Wetter, die Umgebung, die Gesichter der Menschen – den Ausdruck den ich darin lesen kann.
Ich werde sehen, wie es sich entwickelt, was die Aufmerksamkeit mit mir macht, was sie in mir weckt.

Also dann – auf ein gutes Jahr voller Aufmerksamkeit.

Herzliche Grüße
Evi

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