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Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt

Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt leben, diesen Wunsch haben viele und fragen nach dem WIE ?

” Das Einfache, was so schwer zu machen ist”. Unsere Gewohnheiten vieles Gleichzeitig zu tun, hindert uns oft daran uns wirklich nur auf EINE Sache zu konzentrieren. Wir lassen uns oft durch andere Dinge ablenken. Wenn wir dabei sind etwas zu schreiben, klingelt das Telefon oder wir wollen etwas zum Trinken haben. Es ist immer ein Unterschied, ob wir das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken (müssen) mit Begeisterung tun, oder weil es von uns verlangt und erwartet wird.

Ungeteilte Aufmerksamkeit ist nur dann möglich, wenn wir es mit Leidenschaft und Begeisterung tun. Erst dann finden die Verknüpfungen in unserem Gerhin statt, “fließt” unsere Aufmerksamkeit zu der Sache, die wir im Moment tun, sind wir wirklich fähig im Hier und Jetzt zu sein. Wir spüren dann, dass es “fließt” – alles fügt sich zu einem guten Ergebnis.

Das muss jeder erst eimal selbst gefühlt haben, um die Energie und Leichtigkeit von Aufmerksamkeit zu begreifen. Es gibt Tage, da gelingt es mir gut, da schaffe ich viel und bin am Ende des Tages noch voller Energie.

Aber das ist immer noch die Ausnahme.

Eins habe ich aber begriffen, dass es nicht die Anzahl und Art der Aufgaben ist, sondern meine Einstellung dazu.

Es gibt Routine-Aufgaben, die immer dem gleichen Muster folgen. Die sammele ich inzwischen und arbeite sie dann ab. Das geht mir dann schneller von der Hand.

Aufgaben, bei denen ich Systeme bedienen muss, den dort angegebenen Befehlen folgen muss, mich für ein Auswahlkriterium entscheiden muss, schiebe ich gern vor mich her. Ich werde gezwungen, einer IT-Logik zu folgen, die mir oft widerstrebt. Das nimmt mir so viel Energie, macht mich lustlos und müde. Ich kann es nicht ändern, auch das gehört zu meinen Aufgaben.

Auch diese Aufgaben sammele ich und mache sie dann, wenn ich die Hilfe eines Kollegen in Anspruch nehmen kann, wenn ich nicht mehr weiter weiß.

Das Bündeln gleicher Aufgaben hilft mir meine Aufmerksamkeit bei diesen Aufgaben zu lassen. Inzwischen habe ich auch das richtige Maß gefunden, häufe mir nicht mehr zu viel an, denn das ermüdet auch, wenn wir unsere Konzentration zu lange auf ungeliebte Aufgaben lenken müssen.

Bei Aufgaben, die uns begeistern, fällt es uns leicht unsere Aufmerksamkeit zu lenken. Wir merken gar nicht, wie die Zeit vergeht. Hier müssen wir aufpassen, dass wir uns nicht “verzetteln” – also, dass unsere Aufmerksamkeit in all die “unnützen” Kleinigkeiten fließt und uns von unserer eigentlichen Aufgabe ablenkt. Es ist fast wie Tagträumen, wo wir uns von unseren Wünschen und Gedanken fort  tragen lassen. Das ist ganz angenehm und entspannend, kann aber auch zu Stress führen, wenn wir merken, dass uns die Zeit davon läuft.

Aufmerksamkeit kann schöpferisch, entspannend, konzentriert, effizient sein und so können wir sie auch nutzen.

Sind wir uns dessen bewusst, können wir unsere Aufmerksamkeit auch bewusst dafür einsetzen.

Im Job - konzentrierte, effiziente Aufmerksamkeit und in den Pausen entspannende Aufmerksamkeit.

In unserer Freizeit können wir alle Facetten der Aufmerksamkeit ausprobieren und wahrnehmen, wie es sich anfühlt. Da können wir uns von unserer Aufmerksamkeit verführen, uns über unseren Horizont  treiben lassen.

So können wir ganz neue Möglichkeiten für unser Leben entdecken, unseren Horizont erweitern.

Aufmerksamkeit hilft uns im Hier und Jetzt zu sein.

 

Alles Gute wünscht Euch

Evi

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