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Auf die Ernährung kommt es an …

… oder

“Du bist ,  was Du isst. ”

Tiere in freier Natur fressen das, was sie benötigen und nur so viel, wie sie wirklich brauchen. Sie folgen ihrem natürlichen Instinkt und sie tun gut daran.

Wir Menschen folgen diesem Instinkt im Kindesalter auch, solange bis er uns aberzogen wird. Und dies geschieht leider oft schon in unserer frühesten Kindheit. Anstelle gesunder Lebensmittel kommen konservierte Nahrungsmittel auf den Tisch und zur Belohnung dürfen Genussmittel – wie Schokolade, Bonbons und Kekse – nicht fehlen.

Lebensmittel heißen so, weil sie noch nicht totgekocht und ihrer Vitamine und Vitalstoffe durch Konservierungsmittel beraubt wurden.

Sterilisierte, konservierte Lebensmittel werden dann zu toten Nahrungsmitteln, deren Nährwert beträchtlich gesunken ist. Wir essen davon, aber ein Sättigungsgefühl stellt sich nicht so richtig ein. Wir essen, bis wir voll sind und unser Völlegefühl signalisiert uns mit dem Essen aufzuhören,  weil nichts mehr in unseren Magen passt. Aber ein Dessert hat immer noch Platz – ist ja auch ein Genussmittel. Eigentlich ist es vollkommen überflüssig, besteht es doch überwiegend aus raffinierten Zucker, weißem Auszugsmehl und Aromastoffen. Gesund ist das mit Sicherheit nicht. Aber unsere Fettzellen freuen sich, denn die haben immer Verwendung für dererlei leere Kalorien - sie taugen nichts, liegen aber schwer im Magen und machen sich später als “Hüftgold” auf der Waage bemerkbar.

“Die Dosis macht das Gift” sagte schon Paracelsus, d. h. in Maßen verkraftet ein gesunder Körper auch mal tote Nahrungs- und Genussmittel, aber nicht in Massen, denn dann ist es Gift für unseren Körper. Unsere Verdauungsorgane haben schwer daran zu knabbern und arbeiten im Akkord. Da wird Fett überall zwischengelagert, die Leber mit Giftstoffen zugemüllt und die Galle gibt Alarm mit einer Kollik – keine schöne Vorstellung.

Dabei ist es so einfach sich gesund zu ernähren, mit frischen Lebensmitteln der Saison lassen sich mit Ideen und Freude am Kochen viele tolle Gerichte zaubern.  “Liebe geht durch den Magen” – und wir sollten diese Liebe unserem Körper geben.

Ich habe festgestellt, dass ich viel weniger esse, wenn ich frisch zubereitete Speisen esse. Ich bin danach satt, aber nicht voll - ein gutes Gefühl. Es ist eben ein gravierender Unterschied zwischen satt und voll.

So können dicke Menschen unterernährt sein trotz beachtlichem Übergewicht. Es fehlen ihnen die Nährstoffe, Vitamine und Vitalstoffe. Sehr erschreckend war für mich auch der Bericht über tote Möwen, die kleine Plastikteile als Nahrung aufgenommen haben und mit vollem Magen verhungert sind, weil Plastik eben keinen Nährwert hat. So wie diese Möwen nicht erkannt haben, dass Plastik nicht nahrhaft ist, so erkennen viele Menschen zu spät, das ungesundes, totgekochtes, konserviertes Essen frei von jeglichen Vitalstoffen ist. Aber zum Leben brauchen wir nun mal Lebensmittel, die unseren Körper mit den notwendigen Vitalstoffen versorgen.

Alles Liebe

Evi

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