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Arbeit & Begeisterung

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Arbeit und Begeisterung , passt das überhaupt zusammen?

Auf der Arbeit muss man funktionieren, da gibt es kein “Wünsch Dir was”.  Arbeit ist nicht zum Vergnügen, sondern zum Geldverdienen da. So denken viele, die jeden Tag, Woche für Woche, das ganze Jahr über zur Arbeit gehen und sich zwischen drin auf den Urlaub freuen.

Mit Arbeit verbringen wir die meiste Zeit unseres aktiven Lebens. Diese Zeit prägt uns mit den Gefühlen, die wir auf der Arbeit erleben und zulassen, die sich dann in unser Unterbewusstsein einnisten. Verbinden wir unsere Arbeitszeit mit negativen Gefühlen, Widerwillen, Stress und Ohnmacht, so werden sich diese Gefühle in unserem Unterbewusstsein einnisten und sich auch in unserer freien Zeit bemerkbar machen, wenn wir mit der Familie und Freunden zusammen sind.

So kommt es gerade in der Urlaubszeit und zur Weihnachtszeit vor, dass der Wunsch und die Erwartung eine schöne Zeit zu genießen auf die alltäglichen Gefühle aus unserem Unterbewusstsein treffen und deren Übermacht zu spüren bekommen.

Gerade nach den Weihnachts-Feiertagen haben Beratungsstellen Hochkonjunktur.

Um das zu ändern, können wir unsere Einstellung zu unserer Arbeit ändern, indem wir Arbeitszeit als Lebenszeit ansehen und sie mit positiven Gefühlen füllen.

Das hört sich ja erst einmal gut an, aber ruft sofort den Skeptiker in uns auf den Plan: ‘Arbeit und Spaß passt einfach nicht zusammen!’ Mit dieser Einstellung schaffen wir es auch nicht.

Wir sollten zumindest den Wunsch haben, uns auch auf der Arbeit gut fühlen zu wollen.

Wir können dort anknüpfen, wo es uns leicht fällt.

Wir können uns auf nette Kollegen freuen, unseren Arbeitsplatz schön herrichten, ihn aufgeräumt und sauber hinterlassen.

Wir können uns eine Umgebung schaffen, in der wir uns wohl fühlen, eine Pflanze, ein schöner Wandkalender, ein selbstgemaltes Bild, Urlaubs- oder Familienfotos als Bildschirmschoner.

Wir können unsere eigenen Oase in der Arbeitswelt schaffen, in die wir uns zurückziehen, wenn es mal nicht so gut läuft. Eine Tasse Tee oder Kaffee aus unserer eigenen Bürotasse, kleine  Pausen-Rituale oder Auszeiten tragen sehr gut dazu bei.

Wir können unser Interesse für das, was wir tun “müssen” wecken, indem wir unseren Anteil auf den Weg zum Ergebnis wahr-nehmen und uns mit den anderen austauschen.

Wenn wir wissen, was von uns erwartet wird, welchen Beitrag wir liefern müssen, dann haben wir  eine bessere Vorstellung von dem Ziel, was wir erreichen wollen.

Wir können uns dann auf das WIE konzentrieren und Ideen zur Lösung finden. Wenn wir uns mit dem identifizieren können, die Sache an uns heran lassen, wird sie ein Teil von uns.

Und je begeisterter wir diesen Teil aufnehmen, desto besser können wir mit ihm umgehen.

Arbeit ist ein wichtiger Teil unseres Lebens – machen wir das Beste daraus!

 

Liebe Grüße

Evi

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