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Alles Gute und Gesundheit für 2012

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Ich wünsche allen ein gutes und gesundes Jahr 2012 – mit der Erfüllung Eurer Wünsche.

“Gesundheit ist nicht alles – aber alles ist nichts ohne Gesundheit” - heißt es und damit trifft es den Nagel auf den Kopf.

Gesundheit ist abhängig von unserem Körper und Geist. Auch unser soziales Umfeld spielt eine große Rolle.

Körperlich spüren wir am schnellsten, wenn es uns nicht gut geht – medizinisch lässt sich dies durch bestimmte Untersuchungen nachweisen (Blutbild, Röntgen, EKG,…).

Geistig und Soziale Gesundheit - ich fasse sie als Mentale Gesundheit zusammen – da sind Störungen und Probleme schwerer zu erkennen, es passiert meist schleichend, ist nicht sichtbar. Der Mensch ist ein soziales Wesen und kann nur in Beziehungen miteinander leben. Sind diese gestört, oder fehlen sie ganz, dann macht uns das krank. Wir können daran zerbrechen.

Gesundheit ist individuell, d. h.  jeder Einzelne kann nur Auskunft über den Zustand seines Wohlergehens, als Ausdruck seiner Gesundheit geben. D. h. ein körperlich vollkommen gesunder Mensch kann sich dennoch in einen schlechten Seelenzustand befinden. Dann fühlt sich ein Querschnittdgelähmter, der sich mit seiner Krankheit arrangiert in einem guten gesundheitlichen Zustand,  der körperlich Unversehrte jedoch aufgrund seines geistig, sozialen Zustandes schlecht.

Wir alle haben es selbst in der Hand, wie wir uns fühlen, welchen Grad an Gesundheit wir bei uns wahrnehmen.

Es gibt keine 100%ige Gesundheit – und der Tod bedeutet 0% Gesundheit. Je nachdem, wie zufrieden wir mit uns sind – körperlich, geistig, sozial – dementsprechend bewegen wir uns auf einer Skala zwischen 100 und 0.

Wie wir uns körperlich fit halten - das ist zur Genüge bekannt, gute Ernährung und ausreichend Bewegung  und Entspannung - damit tun wir unserem Körper viel Gutes.

Was bedeutet Mentale Gesundheit?

Für mich zählt vor allem die Zufriedenheit mit mir selbst dazu, innerer Frieden, in sich ruhen können, sich im Gleichgewicht befinden, sich in der eigenen Mitte fühlen, Ausgeglichenheit.

Das bedeutet auch frei von Angst und Sorgen zu sein, Probleme als Herausforderungen und Chancen anzunehmen, die uns das Leben bietet, um uns zu ent-wickeln.  Die Fähigkeit alles so anzunehmen, wie es ist – ohne zu werten - das macht mentale Stärke aus.

“Es ist, was es ist – nicht mehr!”

Angst ist unsere Sicht auf die Dinge, weil wir es so sehen, es so bewerten – aus alten Erfahrungen und Mustern heraus.

Angst – vor Verlust, Versagen, vor der Zukunft,… – erzeugt Schmerzen und Leid – wir fühlen es körperlich, auch wenn es sich nicht durch Laborwerte nachweisen lässt.

Wie kommt es dazu ?

Wir sind in zu enger Verbindung mit anderen, fühlen uns von ihnen abhängig und versuchen deren Erwartungen zu erfüllen, teilen ihre Ansichten und wollen dafür Anerkennung, Liebe und Respekt.

Es ist die Suche nach dem eigenen Seelenheil im Außen. Wir passen uns an, versuchen es allen recht zu machen. Dadurch fühlt sich das eigene ICH verletzt, weil es nicht wahrgenommen wird und nun um Hilfe “schreit”, das erzeugt Schmerzen, Gefühle der Angst, Ohnmacht, Wut, Trauer, ….

Um diese Gefühle zu unterdrücken greifen wir nach Medikamenten und Alkohol. Wir essen zu viel oder kaum und versuchen uns abzulenken. Manche belohnen sich mit Einkaufen oder Feiern selbst. Schlimmstenfalls kann das zur Sucht führen.

Kämpfen wir dagegen an, versuchen mehr vom Selben (mehr Arbeit, mehr Aufmerksamkeit, mehr Aktionismus, mehr Menschen, …) steuern wir geradewegs in einen Burn out.

Fügen wir uns, werden wir gleichgültig, geben wir am Ende auf, was dann zu einer Depression führen kann.

Wir müssen erkennen lernen, was unsere mentale Gesundheit beeinflusst und uns darum kümmern.

Denn wir sind es uns wert, dass wir gesund und voller Lebensfreude unser Leben leben.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Start in das neue Jahr – vor allem Gesundheit.

Liebe Grüße

Evi

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