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Jahres-Archive: 2013

Guten Rutsch ins neue Jahr !

13-25 SilvesterIch wünsche allen einen schönen Jahreswechsel und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Alles Liebe

Evi

 

“Advent, Advent ,….

13-24  Advent

… ein Lichtlein brennt.”  Dieses Lied hören wir jetzt wieder öfter.

Die Adventszeit hat begonnen, mit Lichterglanz, Kerzenschimmer und ganz vielen schönen kleinen Überraschungen.

Wer mag, kann jeden Tag ein Türchen von meinem Adventskalender öffnen. Es sind Fotos aus dem vergangenen Winter in Norddeutschland mit passenden Zitaten.

Ich wünsche Euch allen eine frohe Adventszeit!

 

Evi

Wandel der Arbeit

Die Arbeitswelt hat sich im Laufe der Menschheit mehrfach in ihrem Wesen verändert.

Waren es ganz früher die Handwerker und Bauern, die mit ihren Händen die Waren gefertigt haben und die Arbeitszeit sich nach dem Lauf der Sonne gerichtet hat – so hat sich das mit jeder neuen bahnbrechenden Erfindung geändert.

Mit der Erfindung der Dampfmaschine wurde das Tempo und damit die Effizienz der Warenherstellung erhöht.

Der elektrische Strom und die Erfindung der Glühlampe haben die Unabhängigkeit vom Tageslicht bei der Arbeit gebracht.

Durch die Erfindung der Computer, die Bereitstellung von Datenbanken weltweit und die Möglichkeit eines schnellen Datentransfers hat den Wissenstransfer revolutioniert.

Heute werden wir mit Informationen – ob wahr oder nicht – regelrecht zugeschüttet. Die Kommunikation läuft hauptsächlich über elektronische Medien ab – Handy, Smartphone, Mails, Facebook,….. – das persönliche Gespräch ohne Unterbrechung durch diese Medien ist nahezu ein Luxus für viele.

Wir werden durch Informationen manipuliert, von Meinungsmachern einseitig informiert und für ihre politischen Zwecke missbraucht – oft ohne, dass uns das bewusst wird. Wir sind durch Überwachungsmöglichkeiten transparent geworden. Alle Klicks im www werden gespeichert, ausgewertet und mit dem nächsten Öffnen der Seite werden uns neue Kauf-Vorschläge unterbreitet. Wir werden immer wieder daran erinnert, wofür wir uns einmal interessiert haben und regelrecht zugeschüttet.

In der Arbeitswelt ist das nicht anders. Immer mehr Konzerne agieren weltweit. Durch die Globalisierung  entfernen sich die Entscheider immer weiter von den Menschen vor Ort, die die Werte für sie schaffen. Ihr Fokus liegt nur auf Gewinnmaximierung und Kosteneinsparung – es ist ein virtuelles Spiel mit den Zahlen, was dann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort durch ‘Restrukturierungen’ zu spüren bekommen.  

‘Restrukturierung’ bedeutet letztendlich immer ein Verlust an Arbeitsplätzen verbunden mit einer Verdichtung der Arbeit für die Verbliebenen, oder ein Transfer der Fabriken in Niedriglohnländer. Ich bin für Verteilung der Arbeit über den Erdball hinweg – ebenso, wie die Früchte dieser Arbeit global verteilt werden sollten – aber dabei sollen die Menschen, die die Werte erzeugen im Mittelpunkt der Entscheidungen stehen und nicht die Aktionäre, die nur ihren Profit erhöhen wollen.

In der heutigen Zeit existiert auf der einen Seite ein Warenüberfluss und andererseits Armut und Hunger.

Wurde früher der technische Fortschritt als Erleichterung für die menschliche Arbeit angesehen, führt heute die Beschleunigung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts immer mehr zur Entmenschlichung der Arbeit. Der Mensch hat im Arbeitsprozess zu funktionieren und sich den Prozessen unterzuordnen. Tut er das nicht, so wird er als Störfaktor gesehen. Das Zeitalter der Matrix hat begonnen, eine Zeit, wo der Mensch für die Technik da ist – nicht umgekehrt, wo er sich in die Firmen-Matrix einpassen muss.

Eine Bewertungsmatrix erleichtert das Einsortieren der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das System Arbeitswelt und der besseren Übersicht wegen mit Ampelfarben Rot-Gelb-Grün versehen – damit es bei den ‘Restrukturierungen’ leichter ist eine Entscheidung zu treffen. ‘Die guten ins Töpfchen – die schlechten ins Kröpfchen’ –  Aschenputtel lässt grüßen.

‘Vertrauensarbeit’ – d. h. freie Einteilung der Arbeit für die Erledigung der anstehenden Aufgaben führt meist dazu, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter länger als die geforderte Stundenzahl arbeiten. Vor allem, wenn eine Karriere in Aussicht gestellt wird, führt dies oft zu extrem langen Arbeitszeiten.

Die psychischen Erkrankungen entwickeln sich zur Berufskrankheit Nr. 1.

Die schnelllebige Arbeitswelt mit ihren ständigen Wechseln der Aufgaben und Arbeitsysteme, die Arbeitsverdichtung, die Entsozialisierung der Arbeitsplätze durch immer mehr Automatisierung, Arbeitszeitflexibilisierung durch Schichtarbeit – all das überfordert die Menschen und macht sie auf Dauer krank, wenn keine persönliche Anerkennung und Rückmeldung erfolgt.

Jeder von uns muss selbst auf sich acht geben, wo die eigene Grenze der Belastbarkeit ist und diese auf Dauer nicht strapazieren. Der (globale) Führung hat andere Aufgaben und Interessen und ist auch nicht in der Lage dies zu tun.

Es gibt neben dem Job noch ein anderes Leben – Familie, Freunde, Hobby, Entspannung, Reisen, Natur,…. – und dies führt auch dazu, dass wir uns regenerieren können, unsere Lebensfreude behalten können.

Aber jeder ist selbst dafür verantwortlich.

Passt auf Euch auf!!

Liebe Grüße

Evi

 

Unangenehme Menschen

13-22  Unangenehme Menschen

Immer wieder begegnen wir in unserem Leben Menschen, die uns unangenehm sind, mit denen wir am liebsten nichts zu tun haben möchten. Aber wir begegnen ihnen immer wieder, ob im Job, im Familien- und Bekanntenkreis, in der Freizeit oder auf der Straße. Diese Menschen scheinen ihre Penetranz an uns auszuprobieren und uns von sich abhängig machen zu wollen.

Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich tappe immer wieder einmal in ihre Falle. Anfangs erscheint diese Penetranz im ‘Kleid’ der Interesse oder des Mitteilungsbedürfnisses, um sich dann bei uns anzudocken, für sie dienstbar zu sein.

Uns werden Verabredungen, kleine Dienstleisungen und Gefälligkeiten “aus den Rippen geleiert”, zu denen wir uns überreden lassen. Oft fühlen wir bereits in dem Moment der Zusage, dass es uns nicht passt, wir uns unangenehm dabei fühlen. Unsere gute Erziehung lässt uns immer wieder in die Falle solcher Menschen tappen.

Diese Menschen haben ihr penetrantes Verhalten in frühester Kindheit erlernt und im Laufe ihres Lebens perfektioniert, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass sie auf diese Weise an ihr Ziel gelangen.

Entnervte Mütter können “ein Lied davon singen”, wie penetrant und nachhaltig ihre Sprösslinge sein können, wenn sie unbedingt ihren Willen durchsetzen wollen.

Sobald die Sprösslinge erkannt haben, dass sie nur ausdauernd aufmüpfig sein müssen, um ihren Willen durchzusetzen, wird ein Verhaltensmuster daraus, was sie dann verinnerlichen und auch als Erwachsene anwenden.

Solche Menschen interessieren sich nur für sich, für ihre Interessen, ihre Ziele und wen sie dafür “einspannen” können. Sie akzeptieren kein ‘mal sehen’, ‘vielleicht’  , keine Ablehnung – sie wollen uns an ihrem Haken haben und dort festmachen. Selbst ein einfaches ‘Nein’ akzeptieren sie nicht. Sie finden ‘tausend’ Argumente, um dieses ‘Nein’ auszuhebeln, um uns dann mit einem ‘Vielleicht’ an der Angel zu haben. Nun drängen sie auf konkrete Zusagen von uns – Ort, Datum, Zeit- zumindest ringen sie uns einen Anruf ab. Ist dann noch ihre Telefonnummer unterdrückt, nutzen sie den Überraschungsmoment gegen uns und “nageln uns fest”.

Selbst nach monatelanger Ruhe und geglaubter Loslösung  tappe ich dann wieder in ihre Falle. Auf meine Absage folgt dann ein Appell an mein Gewissen, sie machen es ‘dringend’ und müssen ‘unbedingt’ mit mir sprechen, ‘nur ein paar Minuten’.

Solche Menschen brauchen ein klares ‘NEIN’ von uns genauso penetrant, wie sie ein ‘Ja’ einfordern.

Ein klares und wiederholtes NEIN ohne Erklärungen, ohne Rechtfertigung, ohne Ausweichtermine –  mit konsequenter Penetranz unsererseits. Nein – weil wir es nicht wollen, weil wir unsere Zeit für uns benötigen – PUNKT !

Diese Menschen versuchen aufgrund ihrer erlernten und durch jahrelangem Erfolg bestätigter Muster mit ihrer Penetranz an IHR Ziel zu kommen. Nein, nein und nochmals nein – solange, bis sie begreifen, dass wir ihrem Muster nicht entsprechen, nicht ihre Diener sein werden.

Aber Vorsicht  – das ist keine Garantie, dass sie uns für immer in Ruhe lassen.  Das musste ich jetzt wieder erleben.

Unangenehme Menschen haben verschieden “Gesichter” – scheinbare Hilflosigkeit und Jammern gehören ebenso dazu wie unangemessene Forderungen und persönliche Beleidigungen. All das dient nur IHRER Selbstgefälligkeit und IHREM Wohlgefallen. Unsere Bedürfnisse und Probleme interessieren sie nicht im Geringsten. Angebotene ‘Hilfe’ zerplatzt in dem Moment, wo sie erbracht werden sollen. 

Ich möchte mir von solchen unangenehmen Menschen nicht mehr meine Energie und Lebensfreude rauben lassen (denn sie verstehen zu jammern und alles schlecht zu reden).

Ich werde ihnen mit Klarheit und Direktheit begegnen und meine Interessen vertreten.

Passt auf Euch auf!

Liebe Grüße

Evi

 

 

 

Dankbarkeit

Die Zeit des Abschied nehmens ist nun vorbei, die Geschenke und Karten liegen wohlsortiert auf meinem Tisch und auch die Blumen sind noch nicht verwelkt.

Beim Blick auf all das empfinde ich immer wieder tiefe Dankbarkeit – Dankbarkeit, dass ich all diesen Menschen begegnet bin, wir ein Stück des Weges miteinander gegangen sind, gemeinsame Erlebnisse teilen konnten, einander beigestanden haben und uns gegenseitig unterstützt haben. Dafür bin ich in meinem Herzen zutiefst dankbar und werde mich gern an diese Zeit erinnern.

Diese Dankbarkeit löst in mir eine Zufriedenheit mit mir und meinem Leben aus. Klar hätte ich hier und dort einiges anders machen, mich anders entscheiden können, aber wäre ich dann heute in der gleichen Situation? Nein – es hat alles seinen Sinn, auch, dass ich jetzt zu Hause bin und all die Dinge in Angriff nehmen kann, die ich bisher – aus Zeitgründen- nicht mit der Intensität, wie ich sie mir gewünscht habe, machen konnte.

Ich freue mich einfach nur zu sein – ohne Termindruck, ohne Zeitdruck. Dieses Sein möchte ich in vollen Zügen genießen.

Ich möchte mehr Zeit mit dem Fotografieren verbringen, vieles ausprobieren. Fotografieren entspannt mich und lässt mich Dinge im Alltag ent-decken, die ich sonst so nie gesehen hätte. Es offenbart mir eine andere Sicht auf unsere Umwelt.

Auch für das Mandala malen und dabei ent-spannen werde ich wieder mehr Zeit haben.

Gesunde Ernährung liegt mir sehr am Herzen und mein Körper dankt es mir mit Energie und Fitness. Gerade jetzt, wo uns der Herbst so viele Früchte schenkt, ist es eine Freude all das auszuprobieren. Aus dem Buch “Vegan for fun” von Attila Hildmann, was ich zum Abschied von meinen Kolleginnen und Kollegen geschenkt bekommen habe, werde  ich viele Dinge nachkochen. Es ist einfach wunderbar, was man aus Dingen, die in der Natur wachsen alles zaubern kann. Dabei möchte ich auf gute  Lebensmittel zurückgreifen – solche, die im eigenen Garten wachsen oder aus der Region kommen und der Jahreszeit entsprechend angeboten werden. Ich möchte weitgehend auf die industriell hergestellten und verarbeiteten, konservierten Nahrungsmittel verzichten. Es kann nicht gesund sein, wenn Tiere industriell hoch gezüchtet und nur auf Masse getrimmt werden. Der Stress, den die Tiere dabei haben, bleibt im Körper und wird mit dem Verzehr an uns weitergegeben.

Was die Zeit sonst noch so mit sich bringt – ich werde es sehen. Ich freue mich auf all das Neue oder Wiederentdeckte und werde es in meinem Leben willkommen heißen.

Liebe Grüße und vielen Dank an alle, die mein Leben bereichert haben

Evi

 

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