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Sicht-BAR: Alle Jahre wieder

 

20. TürWie schnell doch so ein Jahr vergeht – nun ist schon wieder Dezember und überall werden die Türchen von den Adventskalendern geöffnet.

Und da es so Brauch ist, gibt es auch bei mir einen Adventskalender mit Fotos aus vergangenen Wintertagen – mit Schnee und Eis.

Sicher wird uns auch dieser Winter wieder Schnee und Eis bringen.  Bis dahin könnt Ihr euch an den Bildern und Zitaten erfreuen.

Klickt dazu einfach den Button “Adventskalender 2016″ an und öffnet dann an jedem Tag ein Türchen.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit.

 

Liebe Grüße

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Evi

Ein Jahr danach – Andenken an meine Mutter

16-07-abschied-von-muttiMutti im Juni 2015, 5 Monate vor ihrem Tod

Vier Wochen nach meinem Vater starb auch meine Mutter – für uns alle vollkommen überraschend.

Wir – das sind mein Bruder und seine Frau, ich und mein Mann – waren gerade für ein paar Tage in Italien, wo wir die Olivenernte miterleben wollten. Wir hatten wunderschöne erholsame Tage, schrieben unserer Mutter noch eine Karte – denn wir hatten vereinbart, dass wir uns die paar Tage nicht telefonisch melden.

Beim “Auf Wiedersehen” haben wir sie noch bei guter Gesundheit angetroffen, sie hat noch im Garten gearbeitet, ging noch spazieren – keine Anzeichen, dass sie eine Woche später nicht mehr sein würde. Sie hat sich so für uns gefreut, dass wir uns diese Reise gegönnt haben, dass wir zusammen fahren – denn das war ihr immer wichtig: ein gutes Verhältnis untereinander. Wir haben jeder noch ein gutes Taschengeld mitbekommen und sind in dem Glauben gefahren, ihr eine Woche später wieder gut erholt von unserer Reise erzählen zu können.

Wir waren total geschockt, als wir auf der Rückreise im Auto von ihrem plötzlichen Tod erfuhren. Ich habe mich immer wieder gefragt: Was ist in dieser Woche passiert? Unser ältester Bruder hatte sie in der Zeit unserer Abwesenheit betreut. Er hatte auch versucht uns telefonisch zu erreichen – aber es hat nicht geklappt. Die SMS und Sprachnachricht “ploppten” hoch, als wir die Grenze zu Deutschland überschritten hatten. Es brauchte eine Zeit, um diesen unerwartet plötzlichen Tod meiner Mutter zu verarbeiten.

Es ist immer der Verstand, der uns dann agieren lässt, der sagt: sie hatte ein erfülltes Leben, ist zu Hause im Beisein ihres ältesten Sohnes gestorben, es war vielleicht ihr unbewusster Wille nicht ohne meinem Vater weiter zu leben – wer weiß. Der Verstand erklärt alles, versucht die Normalität aufrecht zu erhalten. Das Herz ist noch in der Starre, kann es noch nicht fassen, was es bedeutet – ohne Abschied, plötzlich und unerwartet – die Verbindung zur Mutter nicht mehr zu haben. Die Traurigkeit kommt mit dem Bewusstwerden der Endgültigkeit, mit der endlosen Liebe, die dann zu fließen beginnt und die ich so gerne mit meiner Mutter noch gemeinsam gespürt hätte – all die Liebe, die wir uns in den Jahren davor nicht zu geben erlaubt haben, weil wir funktioniert haben.

Dieses zarte Band der Liebe hatte sich in dem Jahr, in dem wir ihren Mann, meinen Vater gemeinsam gepflegt und versorgt haben, entwickelt. Wir haben gemeinsam Ausflüge unternommen, sind uns als Mutter-Tochter näher gekommen. Wir hatten uns vorgenommen, nach seinem Tod  noch mehr gemeinsam zu unternehmen. Dazu ist es leider nicht gekommen.

Und doch sind noch viele Fragen offen, die ich ihr gern noch gestellt hätte und die für immer unbeantwortet bleiben.

Auch sie wollte mir noch so viel sagen – wie sie am Sterbebett unserer Nachbarin gesagt hat – und ich frage mich, warum hat sie es nicht gekonnt, als wir beide die Zeit dazu hatten. All das macht mich immer noch sehr traurig.

Vergangenes lässt sich nicht ungeschehen machen, aber wir können die Erkenntnisse daraus nutzen und es jeden Tag umsetzen und besser machen.

Das versuche ich auch. Die Kinder sind aus dem Haus, aber der Kontakt ist tiefer geworden seit dem Tod meiner Eltern, ihrer Großeltern. Wir sind näher zueinander gekommen und das ist ein großes Geschenk für uns alle. Wir sind offener in unseren Gesprächen geworden, weil jeder weiß, dass er den anderen nicht weh tun will, sondern jeder nur das Beste für den anderen möchte. Dabei respektieren wir die Entscheidungen des anderen, auch wenn wir sie nicht immer teilen. Dabei spüren wir die bedingungslose Liebe zueinander, ein wunderbares Gefühl.

Gern hätte ich das auch mit meiner Mutter erlebt, denn sie hat sich immer für alle anderen eingesetzt, hat sich um alle gekümmert, ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit. Ihr ganzes Leben lang hat sie anderen gedient, ihre eigenen Bedürfnisse hinten an gestellt. Diese Lebensweise hat sie von ihrer Mutter, die von ihrer Mutter und die wiederum von ihrer Mutter übernommen – Dienen, sich zurückhalten, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse hinten anstellen.

So wurde ich auch erzogen – und doch rebellierte in mir etwas, war der Wunsch da aus diesem Muster auszubrechen, eigenen Wünschen und Bedürfnissen Raum zu geben. Das war nicht einfach, denn mein Vater förderte zwar meine berufliche Entwicklung, aber sein ideales Frauenbild war das einer zwar selbstbewussten, in der Gesellschaft selbstständigen,  aber dem Partner dienenden Frau. Keiner widersprach ihm – außer mir – und das mochte er gar nicht. Aber das hat mich nicht gekümmert, weil ich wusste, dass er es mir nicht nachtrug.

So möchte ich die Kette der dienenden Frau in der Ahnenreihe der Frauen meiner Familie unterbrechen, selbstbewusst und unabhängig meinen Weg gehen und gleichzeitig für die Familie da sein. Das ist schon eine große Herausforderung, denn das Muster des Dienens ist noch stark in mir verankert. Ich freue mich, wenn dann meine Kinder auf mich acht geben, wenn ich zu viel mache. Das ist ein schönes Gefühl.

In diesem Sinne nehme ich in Gedanken meine Mutter mit auf diesen Weg, den Weg der Befreiung vom Dienen und glaube, dass ihr das sehr gefallen hätte. Sie wird immer in meinem Herzen sein und ich gehe diesen Weg auch für sie und all die Frauen aus unserer Ahnen-Familie.

In tiefer Liebe und Dankbarkeit

Evelin

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So werde ich meine Eltern immer in Erinnerung behalten, lachend und dem Leben zugewandt.

Ein Jahr danach – Andenken an meinen Vater

16-06-abschied-von-papaJuni 2015 – 4 Monate vor seinem Tod

Heute vor einem Jahr hat mein Vater im Beisein meines Bruders seinen letzten Atemzug getan. Vorher haben wir uns alle noch einmal von ihm verabschiedet, auch wenn er bis zum letzten Atemzug nicht glauben wollte, dass sein Leben zu Ende geht. In den 86 Jahren hat er viel erlebt, den Krieg, die Vertreibung, Gefangenschaft, Wiederaufbau und eine Zeit, wo er all die Früchte seiner Arbeit ernten und genießen konnte. Gemeinsam mit meiner Mutter hat er sich ein schönes Heim geschaffen und es immer weiter modernisiert und verschönert. Im Garten hat er sich vor allem um die Tomaten – und Gurkenzucht gekümmert, was uns als Kindern auch zugute kam.

Er war ein Familienmensch und hatte es immer gern, wenn die Familie da war und immer mehr Kinder die Familie vergrößerten. Er war stolz auf die insgesamt 9 Enkel, 10 Urenkel und unterschied nicht, ob sie mit dem Partner der Kinder in die Familie gekommen sind.

Besonders froh sind wir, dass er auch noch seinen jüngsten Enkelsohn – unser erstes Enkelkind – erleben konnte.

Er war immer bestrebt sich schnell die neue Technik anzueignen, drehte und vertonte Filme von Familienfesten und Urlaubserlebnissen und hatte ein großes Bildarchiv auf seinem PC. Er digitalisierte alte Bilder von Dias und fertigte unzählige Fotobücher.

Auch wenn seine ursprüngliche Heimat Schlesien war, so fühlte er sich dem Erzgebirge – in dem er auch meine Mutter kennenlernte – so sehr verbunden, dass er sie als seine eigentliche Heimat bezeichnete. Diese Heimatliebe pflegte er gemeinsam mit meiner Mutter sehr liebevoll. Vor allem in der Weihnachtszeit war das offensichtlich. Er stellte CDs und Videos zusammen, auf denen er die Heimatlieder zusammenstellte, die ihn am meinsten berührten – die vom Leben der Bergleute berichteten, von der Heimatverbundenheit und der Liebe zum Erzgebirge. Er war selber einige Jahre Bergmann und kannte aus eigener Erfahrung die Sehnsucht nach Licht und Sonne, wenn sie in der zweiten Jahreshälfte im Dunkel in den Schacht einfuhren und erst bei Dunkelheit wieder auffuhren. Er dichtete selbst und verschenkte seine Werke an die Familie, Bekannte und Freunde.

Diese Heimatliebe und das Brauchtum haben auch wir übernommen und an unsere Kinder weitergegeben. Wir pflegen diese Wurzeln und lieben es – vor allem in der Weihnachtszeit – dieses Brauchtum zu pflegen.

Auch in diesem Jahr werden meine Eltern in Gedanken wieder dabei sein, wie sie bei allen Gelegenheiten in Gedanken bei uns sind.

Sie hatten teilweise ein schweres Leben, aber sie haben etwas aus ihrem Leben gemacht – durch Fleiß, Willen und vor allem mit viel Freude und Spaß am Leben. Diese Lebensfreude ist es, woran ich mich am liebsten erinnere, ihr Lachen, ihr mitfühlendes Tun.

Vor einem Jahr hat sich das Leben von meinem Vater vollendet – diesen Beitrag widme ich ihm ganz allein. Er würde sich freuen, wenn er das wüsste.

In Liebe und mitfühlender Erinnerung

Evelin

16-06-abschied-von-papa-und-muttiIm Juni 2015 haben sie noch ihr 10. Urenkel erlebt. Keiner dachte, dass sie ein halbes Jahr später nicht mehr da sind.

Erleb-Bar: Der Herbst beginnt

16-05-erleb-bar-herbst

Heute Morgen ist es nebelig und kühl – naja, es ist an der Zeit, der Herbst verlangt sein Recht.

Und ich mag auch diese Tage, überhaupt liebe ich den Wechsel der Jahreszeiten.

Die Natur zeigt uns, wie der natürliche Lauf des Lebens geht.

Im Frühling das Erwachen der Natur, dieses verschwenderische Blühen in all den Farben. Erst in Weiß mit den Schneeglöckchen und Märzenbechern, dann das Gelb der Narzissen und Forsythien, sozusagen als „Sonnengruß“ und dann wird es mit den Krokussen und Tulpen immer bunter. Und wenn dann der Frühling so richtig eingeläutet ist, dann überzieht er alles mit einem  grünen Teppich. Die Vögel zwitschern und singen ihre Lieder und die Tage werden wieder länger. Es ist so ein schönes Erwachen und Aufbrechen der Natur, so ein intensives Wachsen und sich entwickeln, dass einem schwindelig wird.

Dann der Sommer – ich liebe die Sonne, das Licht, die Wärme – sie lässt die Früchte reifen, die Beeren im Garten, im Wald und all die Früchte und das Gemüse, die Blumen und Kräuter – ein reich gedeckter Tisch. Ich liebe es in der Erde zu buddeln, im nahen See baden zu gehen und in der Sonne zu liegen und Energie zu tanken.

Und der Herbst beschenkt und mit Obst und Gemüse für die Winterzeit, die letzten Äpfel, Kürbisse, Kartoffeln und Möhren. Die immer kürzer und kühler werdenden Tage signalisieren der Natur Kraft zu sparen, die vorhandenen Energien langsam wieder in den Wurzeln zu speichern, Energiereserven anzulegen und Wind und Wetter so wenig wie möglich Angriffsfläche zu bieten.

Zeit auch für uns, sich auf unsere Wurzeln zu besinnen.

Die Blätter haben ihre Aufgabe als Chlorophyll“fabriken“ erfüllt und dienen nun als Humusspender für die kommende  Saat. All die kleinen Lebewesen und Mikroorganismen helfen ihnen dabei.

Und dann kann er kommen – der Winter – der mit eisigem Frost auch die letzten Blumen sterben lässt und zur Ruhe und Entspannung, zu Rückzug und Besonnenheit zwingt.

Die Dunkelheit hat nun das Regiment übernommen – sie will uns helfen, dass auch wir gelassener werden, uns mehr Ruhe gönnen und mehr Schlaf.

Die Natur wird mit einer Decke aus weißem Schnee zugedeckt und lässt alles noch viel ruhiger, ebenmäßiger und klarer erscheinen. Eingehüllt in einen weißen Mantel macht sie fast alles gleich. Alles fügt sich ein in diese kühle Sanftheit.

Und wenn der eisige Nordwind kommt, dann setzen wir uns an das Kaminfeuer und erwecken die Sonne aus dem geschlagenem Holz wieder zum Leben – mit einem warmen Lichtschein und wohliger Wärme.

Ein leckerer Tee, ein Rauchwerk aus Weihrauch oder Räucherkerzen, eine Kerze – das macht es so richtig heimelig.

So liebe ich JEDE Jahreszeit und bin mir der Geschenke bewusst, die jede von ihnen mitbringt – der Frühling, der Sommer, der Herbst und der Winter. Und sie machen mir auch die Vergänglichkeit bewusst, den Lauf des Jahres und die Zeit des Lebens – für mich immer wieder ein Zauber der Natur, in der ich mich so sehr als Teil von ihr begreife und ehrfürchtig bin und dankbar, dass ich es so erleben kann.

 

Ich wünsche Euch eine gute Zeit.

 

Ganz liebe Grüße

 

Evi

 

Erleb-Bar: Wie die Zeit vergeht

16-04 Erleb-BAR Wie die Zeit vergeht

Ein viertel Jahr ist seit meinem letzen Blogartikel vergangen – eine Zeit, die dennoch sehr angefüllt war mit Veränderungen.

Das Haus meiner Eltern ist verkauft, wurde leer geräumt und so viel wie möglich zur weiteren Verwendung verschenkt. Das ist uns auch ganz gut gelungen. Fast alles, was in den Schränken war ist an die Franziskaner gegangen für sozial schwache Familien und Obdachlose. Die Möbel hat eine Initiative abgeholt, die Flüchtlinge unterstützt eigene Wohnungen einzurichten. Das was uns “lieb und teuer” war, haben wir behalten – immer noch viel zu viel, wofür ich eigentlich gar keinen Platz habe. Da wird noch mal ein Aussortieren notwendig werden.  Aber im Moment musste ich diesen Umweg gehen, aus dem Bedürfnis heraus so viel wie möglich von dem, was meine Eltern hinterlassen haben in ihrem Andenken zu bewahren. Der Abschied von meinem Elternhaus ist mir sehr schwer gefallen und irgendwie hatte ich das Gefühl mit dem Aufheben von Dingen, womit so viel Erinnerung verbunden ist, hilft mir darüber besser hinweg. Ich brauche halt diesen Umweg und Zeit, diesen Abschied zu verarbeiten. Ich bin auch sehr dankbar, dass meine Familie dafür volles Verständnis hat. Die Pflege des Gartens meiner Eltern und das in Ordnung halten des Hauses fällt nun weg und das bedeutet auch Zeitgewinn für mich. Dennoch habe ich es sehr genossen noch einmal alles in ihrem Sinne zu tun – die Blumenbeete zu hegen, Tomaten, Gurken und Bohnen anzupflanzen aus den ersten Äpfeln Saft zu machen. Auch die Hecken wurden noch einmal geschnitten. Der Pool wurde auch von mir genutzt – vor allem nach der Gartenarbeit war das eine willkommene Erfrischung.

Zum Abschied hatten wir noch alle Nachbarn zu einem Grillabend eingeladen. Ich war sehr angenehm überrascht, dass alle die Einladung gern angenommen haben und so war es ein sehr schöner und unterhaltsamer Abend. Sie haben von ihren Erlebnissen mit den Eltern berichtet. Auch ihnen werden sie fehlen. Überhaupt war zu spüren, dass ihnen diese Zusammenkunft als Nachbarn sehr gut getan hat – etwas, was zu Lebzeiten meiner Eltern leider nicht stattfand. Da blieb es immer beim Plausch über den Gartenzaun. Vielleicht finden solche Abende in Zukunft ab und an statt – denn ein Nachbar hat spontan für die nächste Zusammenkunft eingeladen.

Inzwischen geht mein Enkelsohn in die Krippe und wir holen ihn täglich ab, damit der Tag nicht so lang für ihn wird, gerade in der Anfangszeit ist es doch anstrengend für ihn. Es ist sehr schön mitzuerleben, wie er sich entwickelt, immer wieder Neues lernt und uns überrascht. Wir nehmen seine Entwicklung viel aufmerksamer wahr, als wir es bei den eigenen Kindern gemacht haben – da waren wir einfach noch zu sehr mit Arbeit beschäftigt und all den anderen Pflichten, die man als Eltern hat. Als Großeltern lassen wir alles stehen und liegen, da sind wir nur Oma und Opa. Wir genießen diese Zeit, die so schnell vorbei sein wird.

Sommerzeit ist Grillzeit und so bleibt auch das Partyzelt über den Sommer in unserem Garten aufgebaut für kleine geplante und sponate Feste. Auch unser Flammkuchenofen hat sich bewährt. Es geht so schnell ihn anzuheizen, Fladen mit Schmand, Zwiebeln und Schinkenwürfel zu belegen und innerhalb weniger Minuten im Ofen zu backen. Zur Brombeerzeit haben wir dann die süße Variante probiert – einfach Brombeeren gepflückt, die am Feldrain wachsen, auf den Schmand gelegt, gebacken und am Ende Zucker darüber gestreut. Einfach lecker!

Gartenarbeit ist mir nach wie vor ein Bedürfnis. Nach der Erdbeerernte im Juni, ernten wir nun Tomaten,  Zucchini und Kürbisse und erfreuen uns an den Sommerblumen. Auf das Sammeln von Blaubeeren und Brombeeren habe ich dieses Jahr verzichtet, die Marmeladen vom letzten Jahr sind noch nicht aufgebraucht.

Inzwischen neigt sich der Sommer dem Ende, das merke ich auch an den Spinnweben, die den Altweibersommer ankündigen. Dann beginnt der Herbst und die Tage werden wieder sichbar kürzer.

Ich liebe diesen Jahreslauf mit all den Veränderungen in der Natur. Das macht mir den Ablauf der Zeit sehr bewusst, wie schnell ein Jahr vergeht.

Aber erst mal werde ich noch die letzten schönen Sommertage genießen, Sonne tanken und damit meinen Vitamin D-Spiegel auffüllen, um gut durch die dunkle Jahreszeit zu kommen.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Zeit.

 

Liebe Grüße

Evi

 

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